Tag Archive : Sydney

#64 – Woche in Bildern

Woche 64 – neues Jahr, (fast) neues Land

 

 

1 und 2 – Montag, 29.12.2014

Heute ist es soweit, wir müssen uns von unserer liebsten Thelma trennen. Wir haben mal wieder an der Wharf in Melrose Park geschlafen, denn heute morgen wird Thelma nochmal hergerichtet (Bild 1). Außerdem müssen wir unser ganzes Zeug ja wieder in die Rucksäcke packen. Dazu ist es leider auch noch brütend heiß. Aber was soll’s. Wir machen Thelma also zurecht und fahren im Anschluss noch einkaufen und dann zu Martin und Jessica, um alles auszuladen. Mit Martine und Emil sind wir wieder im Centennial Park verabredet. Dort werden noch alle Formulare ausgefüllt, Rico zeigt Emil noch, wie man den Ölwechsel macht und worauf man sonst noch so achten sollte und dann heißt es auch schon Abschied nehmen von unserer treuen Weggefährtin (Bild 2). Es klingt vielleicht etwas kitschig für den nicht involvierten Leser, aber wenn man zehn Monate mit einem Auto so intensiv verbringt, dann ist es wirklich nicht einfach, sich davon zu trennen. Manche kennen das bei dem Verkauf Ihres „normalen“ PKW zu Hause schon, aber bei einem Van, in dem man gekocht und geschlafen hat und gereist ist, ist das Ganze dann doch nochmal wesentlich intensiver. Wie auch immer wir sind froh, dass wir sie in gute Hände geben und wünschen unserer Thelma noch viele glückliche Kilometer… Im Anschluss laufen wir rüber zur Wohnung von Martin und Jessica, wo wir heute zum ersten mal mit schlafen.

 

3 – Dienstag, 30.12.2014

Heute ist unser vorletzter Tag in Australien. Da Jessica nochmal ins Büro muss und wir ja ohne Auto sind ;-( laufen wir mit Martin wieder in den nahe gelegenen Centennial Park. Wir genießen die letzten Strahlen der australischen Sonne. Später, wieder in der Wohnung, holen wir dann noch unser Weihnachts-Plätzchen-Backen nach (Bild 3). Also wenn die nicht schön geworden sind, dann wissen wir’s auch nicht 🙂

 

Mittwoch, 31.12.2014

Heute geht’s dann also weiter. Ein neues Jahr, ein neues Land. Wir packen noch unsere Rucksäcke fertig und machen uns nach dem Mittag auf den Weg zum Bus, der uns zum Flughafen bringt. Die Entscheidung, am 31.12. zu fliegen, fiel uns nicht schwer. Über unsere Lieblings-Flugsuchmaschine skyscanner.de haben wir die Preise nach Christchurch für die umliegenden Tage geprüft. Vor und nach Neujahr lagen sie bei ca. 350 Dollar pro Person. An Silvester allerdings können wir schon für 210 Dollar!!! fliegen… Also mussten wir nicht lange überlegen und hatten die Tickets schließlich vor 3 Tagen gebucht. Martin war noch so lieb und hat seinen beiden armen Weltreise-Freunden noch die Bustickets zum Flughafen besorgt und dann heißt es Abschied nehmen: von Australien, dass uns so unzählig viele schöne Momente, tolle Eindrücke, liebenswerte Menschen und vor allem eine riesige Menge an Lebensbereicherungen mitgegeben hat und von Martin und Jessica natürlich, die uns so lieb bei sich aufgenommen und es mit uns ausgehalten haben. Wir danken Euch ganz sehr für Eure Unterstützung und für die schöne Zeit. Unser Flug nach Christchurch, Neuseeland verlief dann planmäßig und so befinden wir uns am 31.12.2014 Mitternacht…

 

4 – Donnerstag, 01.01.2015

am Security Check-In in Christchurch. Frohes Neues Jahr 2015 🙂 In Christchurch angekommen nehmen wir ein Airport-Shuttle zu unserem Motel. Wir haben über HelpX vor 2 Tagen ein Motel in Christchurch gefunden, in dem wir für 2 Wochen (oder gern auch länger) kostenlos wohnen können. Jetzt heißt es aber erstmal ankommen. Unterwegs (es ist inzwischen 2 oder halb 3 morgens) sehen wir auf den Straßen noch die von den Silvesterfeiern übrig gebliebenen Leute auf den Straßen, Berge von Silvester-Raketen-Müll und Bier- und Sektflaschen. Als wir im Motel ankommen, öffnet uns Owen, der Manager, die Tür und gibt uns erstmal ein Zimmer. Den Rest besprechen wir morgen… Nach dem Aufstehen (so gegen 10/11) decken wir uns erstmal mit Nahrung ein. Gott sei dank hat wenigstens der kleine Supermarkt um die Ecke heute, am Neujahrstag, geöffnet. Nach dem Frühstück treffen wir uns mit Owen und besprechen, was zu tun ist. Der Deal sieht hier so aus: Wir arbeiten 3 Stunden am Tag (Haus streichen, Zimmer herrichten (nur putzen müssen wir nicht), Garten pflegen, Wäsche waschen), dafür können wir kostenfrei hier wohnen. Rico fängt mit Haus streichen an, während Ela sich um den Garten kümmert. Neben uns sind noch weitere Helfer hier, die aber in den nächsten Tagen abreisen. Da die Helfer eigentlich mit Owen und seiner Familie im Haupthaus wohnen und nicht wie wir (weil aktuell ja besetzt) in einem der recht komfortabel eingerichteten Zimmer, machen wir einfach eine Stunden mehr pro Tag. Am Ende sollte es, selbst als die beiden anderen Helfer abgereist sind, dabei bleiben, so dass wir unsere Privatsphäre in unserem eigenen Zimmer haben. Echt super. Wir lernen dann auch seine Frau und seine süße Tochter kennen. Für die nächsten Tage sind wir nämlich Ay und Shushu, was soviel wie Tante und Onkel auf chinesisch heißt (Bild 4). Am Abend werden wir noch zum Essen eingeladen, wo wir die chinesische Küche kennen lernen können, die dann doch ganz anders schmeckt, als das, was man beim Chinesen in Deutschland bekommt (Bild 7).

 

5, 6, 8 – Freitag, 02.01. bis Sonntag, 04.01.2015

Während unserer Zeit hier im Motel (wir arbeiten in der Regel immer von 9 bis 13 Uhr) müssen wir uns auch ein Auto besorgen. Schließlich kommen unsere Freunde Franze und Christian ja schon in 3 Tagen hier an. Dazu hatte Rico bereits noch in Sydney fast alle Leute kontaktiert, die über Gumtree.co.nz in Christchurch einen Van verkaufen. Von den ungefähr 100 Leuten konnten wir ca. 20 heraus sortieren, deren Auto noch verfügbar ist, und die auch tatsächlich noch da sind. Der Ablauf für die nächsten Tage war daher immer: Nach dem Frühstück wird gearbeitet (Ela macht den Garten (Bild 5) und die Betten (Bild 6) und Rico malt die Fassade des Hauses an und erledigt kleinere Handwerks-Aufgaben). Danach ist Mittagessen angesagt. Am Nachmittag kommen dann immer ein paar Leute mit ihren zum Verkauf stehenden Autos vorbei – also besichtigen, Probe fahren, Infos sammeln. Fast alle Leute sind zur Besichtigung direkt zu uns gefahren, so dass wir in den Tagen vom 3.1. bis 5.1. ca. 17 Autos besichtigt hatten. Am Ende haben wir uns dafür entschieden, einen großen Van zu nehmen, in dem man innen stehen, kochen, abwaschen – halt alles machen kann – ohne raus in die Kälte zu müssen (Bild 8). Vor allem, da wir ja im Winter aus Neuseeland abreisen, scheint uns das sowohl für uns, als auch für den Verkauf später, sinnvoller zu sein.

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#63 – Woche in Bildern

Woche 63 – Weihnachten, bloß raus aus der Stadt

 

 

1 – Montag, 22.12.2014

Weihnachtszeit und das schon wieder im Sommer 🙂 Nach Vietnam, genauer gesagt, der Insel Phu Qoc im letzten Jahr sind wir also diesmal in Sydney bzw. im Umland. Wir sind uns noch gar nicht sicher, wo wir den 24. verbringen werden, aber das ergibt sich schon. Heute fahren wir aber erstmal weiter auds den Blue Mountains Richtung Sydney. Wir genießen die Strecke und lassen uns Zeit (Bild 1). Morgen treffen wir uns mit unseren Freund Martin und Jessica in Sydney. Die zwei leben nun schon seit drei Jahren dort und morgen sehen wir uns dann endlich mal wieder. Bis dahin verbringen wir den Rest des Tages in Richmond. Hier kann man am Park kostenlos übernachten. Da es bis Sydney keine guten kostenfreien Schlafplätze mehr gibt, bleiben wir hier inder Kleinstadt am Ausgang der Blue Mountains. Morgen geht’s dann wieder in die City.

 

2 – Dienstag, 23.12.2014

Nach der schönen Woche in den Bergen wollen wir fast gar nicht mehr in die Stradt. Schon 40 km vorm Zentrum von Sydney geht es los, Vororte mit rieseigen Malls, Verkehr ohne Ende und das sind wir noch nicht mal annähernd am Ziel. Vor allem wahrscheinlich durch die Weihnachtszeit, wo nochmal extra viele Leute in die Stadt mit dem berühmten Opernhaus wollen, nimmt der Trubel zu. Wir schlagen uns durch und treffen erst am Abend auf Martin und Jessica. Die größte Herausforderung, einen günstigen bzw. sogar kostenlosen Parkplatz zu finden, haben wir erstaunlich gut meistern können und so treffen wir die zwei mit nur 5 Minuten Verspätung. Es ist schon irgendwie (schön) komisch, wenn man vertraute Menschen aus der Heimat hier, am anderen Ende der Welt wieder trifft. Mit unserem Lutzi gings uns ja ähnlich. Hier ist es halt ein bisschen anders, da Martin und Jessica ja nun schon seit drei Jahren in Sydney leben. An Gesprächsthemen mangelt es auf jeden Fall nicht. Die zwei sind vor 3 Jahren einfach mal so weg aus Deutschland und arbeiten beide im IT-Bereich in der größten Metropole Australiens. Wir besprechen, wie es in den nächsten Tagen weiter geht und was wir übernachtungstechnisch machen. Die zwei haben nur eine kleine Einraum-Wohnung und auch wenn sie uns anbieten, dass wir bei ihnen schlafen könnten, beschließen wir, dass auf die Zeit zu verschieben, wenn wir auto-los sind. Es ist ein wirklich schönder Abend mit den zweien und nach Burger-Bar und Bier- bzw. Weingarten (Bild 2) verabschieden wir uns mit dem Versprechen, uns bald wieder zu sehen. Schließlich wollen wir Thelma in den nächsten Tagen verkaufen. Wir haben noch ein paar Interessenten, mit denen wir uns nach den Feiertagen treffen wollen. Für die Nacht geht’s mal wieder zum Melrose Park, wo wir ja nun schon so oft übernachtet haben…

 

3 – Mittwoch, 24.12.2014

Heilig Abend.Wir haben keine richtige Idee, wie wir den heutigen Tag feiern/ verbringen wollen. Nach kurzer Zeit stellen wir jedoch fest, auf Großstadt haben wir keinen Bock. Also fahren wir wieder Richtung Blue Mountains. Wir haben einen sehr idyllischen Campground – Ingar Campsite – mitten im Wald, an einem See entdeckt und den steuern wir jetzt an. Vorher wird noch lecker Essen eingekauft und nach Highway und 10 km Schotterpiste kommen wir am Ziel an. Das Wetter ist herrlich, es ist kaum jemand hier und so schlagen wir unser Lager auf. Zum Abendessen machen wir uns überbackenen Camembert mit Salat und Knoblauchbrot (Bild 3). Nicht gerade traditionell, aber für uns durchaus mal was Außergewöhnliches… und LECKER!!! Danach noch ein bisschen Stollen und schon ist Weihnachten auch abgehakt.

 

4 – Donnerstag, 25.12.2014

Den 1. Weihnachtsfeiertag verbringen vwir weiterhin an unserem idyllische Fleck im Wald. Lesen, Film gucken, einfach den Tag genießen. Zum Nachmittag fängt es dann auch noch an, wie aus Gießkannen zu regnen (Bild 4). Naja, wir kuscheln uns ins Bett bzw. in unsre Thelma und schlafen dann halt noch n bissl…

 

5 – Freitag – 26.12.2014

Tagesprogramm, fast wie gestern: Lesen, Film gucken, Schlafen 🙂 Nur durch das schöne Wetter gehen wir noch zum See und Baden sowohl im Wasser als auch in der Sonne 🙂 (Bild 5)

 

Samstag, 27.12.2014

Raus aus der Ruhe wieder zurück nach Sydney. Thelma hat ein paar Dates mit potentiellen Käufern. Dazu treffen wir uns mit den Interessenten in der Stadt, genauer gesagt im Centennial Park. Wir verabreden uns auch mit Martin uns Jessica zum Barbeque dort. Der Park, gleich bei ihnen um die Ecke, ist so etwas wie ihre Liebslings-Zuflucht-Stätte, um dem Stress der Großstadt zu entkommen. Wir machen also erstmal schön ein Grillerchen, während wir auf die Leute warten, die sich unseren Van ansehen und vielleicht auch kaufen wollen. Am Ende des Tages ist der Wagen verkauft, also zumindest zugesagt. Martine und Emil aus Schweden möchten das Auto haben. Wir verinbaren, uns am Montag mit ihnen zu treffen uns bis dahin alles ausgeräumt und zum Verkauf fertig gemacht zu haben. Den Abend verbringen wir wieder im Melrose Park, weil wir da in Ruhe alles machen können.

 

7 – Sonntag, 28.12.2014

Bevor wir uns morgen von unserer liebsten Thelma verabschieden, machen wir heute noch eine abschließende Spritztour rund um Sydney. Die Stadt und ihre Umgebung hatten wir uns ja zur Hochzeitsreise schon angesehen, aber heute wollen wir nochmal nachgucken, ob auch noch alles da ist 🙂 Über die City bis nach Bondi Beach, Bear Island in La Perouse (Bild 7) …die letzten Kilometer mit unserer treuen Thelma sind schon ein wenig sentimental. Im Nachtlager, wieder mal Melrose Park schauen wir uns dann noch 3 Haselnüsse für Aschenbrödel an. Elas jährliches Weihnachtsritual. Wir genießen unsere letzte Nacht im Van, bevor es dann morgen zu Martin und Jessica in die Wohnung geht…

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#62 – Woche in Bildern

Woche 62 – Snowy Mountains und Canberra

 

 

1 – Montag, 15.12.2014

Aus Warby Range folgen wir dem Highway zurück nach New South Wales und nehmen dann ab Tarcutta den Snowy Mountains Highway. Die sind natürlich jetzt im Sommer nicht mit Schnee bedeckt aber die Aussicht ist trotzdem schön. Wir halten in Adelong an einer alten Goldgräberstädte (Bild 1), die mittlerweile eingefallen ist und an die alten Zeiten erinnert, in denen sich die Engländer teilweise absichtlich verhaften ließen, um anschließend, als Strafe, nach Australien verschifft und dann eventuell erfolgreiche Goldsucher zu werden. Heute übernachten wir am Log Bridge Creek, nahe am Highway an einem Spot wo es viele Emus und unzählige Wallabees und Kängurus gibt. Wir genießen die Aussicht und den Sternenhimmel und ignorieren die Moskitos 🙂

 

2 – Dienstag, 16.12.2014

Bevor wir heute nach Canberra bzw. den Capital State fahren, halten wir auf dem Weg noch an den Yarrangobilly Caves (Bild 2). Eine langer Schotterpiste runter in den Creek führt uns auf das Gelände. Wie so oft kann man sich mehrere Höhlen anschauen, je nachdem, wie viel man bezahlen will. Wir machen zwei Höhlen, die auch wirklich spektakulär sind und fahren bzw. gehen im Anschluss noch im Thermal-Pool baden. Die Badeanlage ist auch sehr schön angelegt, nur die Horse-Flies mit ihren großen Bissen nerven ein wenig. Wir bekommen auch gleich noch einen Tipp an der Rezeption, wo wir die Nacht über frei campen können.

 

3 und 4 – Mittwoch, 17.12.2014

Canberra – die doch etwas unterrepräsentierte Hauptstadt Australiens ist unser heutiges Tagesziel. Damit haben wir mit dem heutigen Tag alle Staaten Australiens besucht (Bild 4). Die Hauptstadt als solches ist sehr modern, vor allem architektonisch. Man merkt das sofort, wenn man in den Business District bzw. den Government District befährt. Es gibt hier keine Staus, die Straßen sind alle so angelegt, dass sie der Auto-Kapazität stand halten. Das Parliament am Capital Hill, die Bibliothek, es gibt hier sehr viele auffallend schöne Gebäude und vor allem auch viele Grünanlagen. Alles in allem gefällt uns Canberra ganz gut – für eine Großstadt und die Weihnachtsdeko mancher Hauptstädter ist auch nicht zu verachten (Bild 3). Nach unserer gewöhnlichen Auto-Stadtrundfahrt geht’s dann aber weiter nach Sydney. Da wir um die Camp-Situation dort wissen, suchen wir uns eine Rest-Area am Highway M31 bevor es dann morgen in die Stadt geht. Schließlich wollen wir Thelma in den nächsten Tagen verkaufen, wollen noch in die Blue Mountains und wir wollen noch Martin und Jessica treffen. Meinen alten Schulfreund und seine Partnerin, die seit 3 Jahren in Sydney leben.

 

Donnerstag, 18.12.2014

Bevor wir uns in das Getümmel von Sydney stürzen, schauen wir uns noch die Vororte, wie Liverpool und Kingsford an. Erst am Abend erreichen wir Sydney. Wir treffen uns mit ein paar Leuten, die sich unsere Thelma ansehen wollen. Danach fahren wir am Abend noch ein bisschen durch die Stadt, über die Harbour Bridge kommen wir auf die Nordseite und genießen dort unser „Dinner im Auto“ und die schöne Aussicht von McMahons Point auf das Opera House und den Luna Park. Zum Schlafen bleibt uns mal wieder nur Melrose Park, wie immer 🙂

 

5 – Freitag – 19.12.2014

Nach der Großstadt gestern fahren wir für ein paar Tage in die Blue Mountains. Es ist schon witzig, kommt uns doch die Strecke durch unsere Hochzeitsreise vor 3,5 Jahren vertraut vor. Nur heute sind wir nicht mit dem Bus, sondern mit unserem eigenen Auto unterwegs… und wir haben Zeit, uns alles, was wir wollen, anzugucken. Wir können an allen Aussichtspunkten anhalten und die Gegend richtig genießen. Zuerst zu den Wentworth Falls, dann zu den Leura Cascades, mit super Wasserfällen (Bild 5) und zu den berühmten Three Sisters (3 Schwestern), den 3 Felsen, die uns so sehr an unsere Heimat erinnern. Und alles sieht noch so aus wie vor 3,5 Jahren, nur dass wir diesmal nicht im Bus, sondern in unserer Thelma hier sind… danach geht’s weiter über die Katoomba Falls bis zum Abend mach Blackheath, wo wir bei Govetts Leap auf dem abgelegenen Parkplatz übernachten. Hier in den Bergen ist es gleich wieder wesentlich kühler als „unten“ in der Stadt, aber was solls. Wir lernen noch ein paar Italiener und drei Deutsche kennen, mit denen wir bis in die Nacht plappern.

 

6 – Samstag, 20.12.2014

Heut geht’s ab in die Berge, bzw. ab ins Tal, denn aufm Berg sind wir ja schon. Von Govetts Leap aus klettern wir direkt an der Steilwand über abenteuerlichste „Stufen“ hinunter ins Tal, gefühlte 1000 Meter, es waren wahrscheinlich eher 200 aber das reicht ja auch. Wir haben keinen richtigen Plan, wo wir lang sollen und so fragen wir uns immer mal wieder durch. Über den Evans Look-out und über den „Grand Canyon“ Walk (Bild 6) geht’s durch die schönsten Waldidyllen. Unsere Kamera kriegt keine Erholung, zu sehr sind wir von der Umgebung geflasht… unbedingt zu empfehlen. Nur der mühsige, weil ähnlich steile Aufstieg zurück, sollte uns noch in den Knochen nachhängen. Der Schlaf kam heute zumindest von ganz allein 🙂

 

7 – Sonntag, 21.12.2014

Auf der Runde wieder zurück gen Sydney fahren wir heute über Hartley und Lithgow. Davor gibt’s noch ein Abschiedsfoto vom Ausblick von Govetts Leap (Bild 7). Hier war es schon echt gut. Da wir uns aber für Dienstag mit Martin und Jessica, meinem alten Schulfreund und seiner Liebsten, verabredet haben, müssen wir nun mal weiter ziehen… In Kurrajong geht’s links am Highway raus zur nächsten Übernachtungsstation, Wheeney Creek. Wir sind heute schon etwas eher am Ziel, also können wir nochn bissl ausspannen von gestern, die Bein sind nach der 9 Stunden-Tour noch abgenuffelt…

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#61 – Woche in Bildern

Woche 61 – die letzten Tage in Tasmanien

1 – Montag, 08.12.2014

Cradle Mountain (Bild 1) – der wohl bekannteste Nationalpark mit dem dazu gehörigen Walk in Tasmanien steht heute auf unserer Liste. Es gibt einen 6-8-Tages-Walk von hier direkt bis zum Lake St. Claire. In der Hauptsaison, so wie jetzt, ist dieser Track allerdings nur mit Buchung im Voraus… weit voraus zu machen. Wir machen heute nur den kleinen Walk durch den Nationalpark – und der ist für uns auch vollkommen ausreichend. Zunächst mussten wir feststellen, dass wir mit dem Auto nicht bis in den Park rein können, da die Parkplätze begrenzt sind und zu diesem Tag die Schranke für uns daher unten bleibt. Wir müssen also das – immerhin kostenfreie – Shuttle hinein nehmen, müssen dafür allerdings auch spätestens um 17 Uhr wieder raus. Das heißt für uns, wir können den Climb bis zum „Gipfel“ hoch auf den Cradle Mountain nicht machen – wird zu knapp für uns. Aber der Walk ist auch ohne Bergbesteigung sehr schön. Erst, als wir uns auf dem Rückweg zum Carpark entscheiden, eine andere „schwarze“ Route zu nehmen, wird es mal kurz kritisch. Wir können keine Wegweiser mehr auf dem ohnehin schon abenteuerlichen schwarzen Pfad finden. Den Trampelspuren folgend klettern wir einen kleinen Wasserfall entlang den Berg hinab. Es ist durch das Gestrüpp eng, der Boden nass und rutschig und dann kommen wir nicht mehr weiter. Wir müssen den ganzen Wasserfall wieder zurück und Ela ist mächtig sauer. Wieder oben angekommen, finden wir dann über uns eine Wegmarkierung und kommen rechtzeitig kurz vor 5 am Carpark an. Übernachtet wird heute bereits auf dem Weg zur Westküste im Hellyer Gorge. Wir organisieren uns was zum Duschen und fallen in den wohlverdienten Schlaf.

2 – Dienstag, 09.12.2014

Wir sind wieder zurück an der Nordküste Tasmaniens, diesmal allerdings westlich von Devonport. Die Gegend um Wynyard mit ihrem Table Cape ist bekannt für ihre bunten Tulpenfelder, den Leuchtturm (Bild 2) und die schöne Küste mit tollen Stränden (Bild 3), die Fahrt dahin ist die Zeit und den Sprit wirklich wert. An einem dieser Strände, dem Boat Harbour Beach, werden wir heute übernachten. Die Landschaft ist super schön. Nur der Wind haut uns fast aus den Latschen, als wir einen kleinen Rundgang wagen.

3 und 4 – Mittwoch, 10.12.2014

Auf dem Weg weiter zur Westküste geht’s über Smithton, West Point nach Arthur River. Danach geht’s nicht wirklich weiter (nur wieder zurück in den Süden nach Hobart). Auf dem Weg von da zurück in den Norden halten wir zum Mittag essen nochmal in West Point. Dort treffen wir auf Gerhard mit seinem coolen 70er Jahre Mercedes Bus. Wir kommen sofort ins Gespräch und verstehen uns. Er wohnt schon seit Ende der 80er in Tasmanien, genauer gesagt bei Hobart und arbeitet dort als künstlerischer Tischler. Am Ende des Tages fahren wir mit ihm noch an einen halb-legalen Campspot am Meer und genießen den Abend bei leckerem Essen und Wein (Bild 4).

5 – Donnerstag, 11.12.2014

Am nächsten Morgen fahren wir wieder zurück in den Norden, nach Smithton. Wir frischen unsere Lebensmittels-Vorräte auf und machen einen Rundweg in den Takine Forest. Die Aussichten von der Straße sind durch den dichten Wald leider ziemlich eingeschränkt. Wir machen einen Mittagsstopp in einer der abgelegenen Rest-Areas (Bild 5). Ela macht leckere Eierkuchen und so geht’s frisch gestärkt weiter Richtung Devonport. Morgen fahren wir mit der Fähre aufs Festland zurück und dafür suchen wir uns einen Übernachtungsplatz in der Nähe in Penguin, wo wir leider keine Pinguine sehen (Bild 6).

 

Freitag – 12.12.2014

Heute geht’s also wieder zurück nach Melbourne. Mit der Übernachtfähre, wo wir diesmal Guardians of the Galaxy schauen. Durch den mal wieder recht starken Seegang ist das Filmerlebnis allerdings nicht so gut.

 

Samstag, 13.12.2014

Wieder in Melbourne angekommen fahren wir noch ein bisschen durch die uns mittlerweile doch sehr vertraute Großstadt und tanken mal wieder billig. Es geht weiter Richtung Norden zurück nach Sydney. Nur diesmal nehmen wir die Route über die Snowy Mountains. Wir fahren bis in den Warby Range State Park, wo wir noch morgen bleiben.

 

7 – Sonntag, 14.12.2014

Wir genießen die Ruhe im Nationalpark. Wir haben den Platz ganz für uns allein und merken sofort wieder den willkommenen Temperatur-Unterschied zum doch eher kühlen Tasmanien. Als Highlight gibt’s heute zum dritten Advent leckere Stolle (Bild 7).

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#55 – Woche in Bildern

Woche 55 – Neue Kamera in Sydney, Wombats und Napoleon(e)

 

 

Montag, 27.10.14

Am Morgen suchen wir den nächsten Campground raus und splitten uns wieder auf. Es ist so heiß, dass Ines und Max es kaum aushalten und schon zum Baden aufbrechen. Wir lassen uns noch etwas mehr Zeit. Gegen Nachmittag treffen wir uns dann am verabredeten Platz wieder. Der Platz mit den fliegenden Fischen (Bild 1). Und tatsächlich springen die Fischen immer wieder aus dem Wasser raus. Die Jungs versuchen Ihr Glück natürlich mit Angeln. Leider ohne Erfolg, was sicher daran liegt, das wir nicht den richtigen Köder dabei haben.
 

Dienstag, 28.10.14

Als wir heute aufwachen, müssen wir feststellen, das irgendein Tier unsere Sachen verwüstet hat. Bisher haben wir immer Alles abends noch aufgewaschen und zusammen gepackt. Nur Gestern waren wir einfach mal zu faul. Uns fehlen zwei Plasteteller und Ines und Max haben ihr Plastebrett an die “Räuber” verloren. Wahrscheinlich Possums…hm. Was die wohl damit jetzt anstellen??? Wie auch immer – wir legen heute einen Fahrtag ein (Bild 2) und landen am Abend auf einem ruhigen Platz an einem alten Highwayabschnitt zwischen Gianttrees.
 

Mittwoch, 29.10.14

Morgens werden wir gleich durch einen Schreck geweckt. Ines hat eine Schlange an der Toilette gesehen. Das machte Sie damit unnutzbar für uns Alle! Zum Glück haben wir dann festgestellt, dass es sich lediglich um eine größere Echse handelte. Puh! Wir beschließen uns heute einen schönen Platz am Strand zu suchen. Wir werden fündig am Winda Woppa! Wir hatten Glück, heute (Feb 15) darf man da nicht mehr über Nacht stehen. Und dabei ist es so ein schöner Platz. Direkt auf einer Landzunge gelegen. Wir machen uns auf den Weg zum Strand auf der anderen Seite und genießen Wasser, Sonne und Ruhe (Bild 3). Leider sehen wir heute keine Delphine. Obwohl der Platz wohl ein sicherer Spot ist, sie zu sehen.
 

Donnerstag, 30.10.14

Heute fahren wir allein nach Newcastle rein. Wir wollen jemanden finden,der sich unsere Kamera mal anschauen kann. Leider haben wir kein Glück, bekommen aber eine Adresse in Sydney. Immerhin. Wir schauen uns noch ein bißchen die Stadt an und fahren dann zum Treffpunkt mit Ines und Max. Heute abend gibt es Sushi im Wald. Wir kommen an, als es schon dunkel ist und stellen fest, dass wir 4 die einzigen hier draußen sind. Ines und Max sind verständlicherweise sehr froh, dass wir noch auftauchen. Allein kann dass ganz schön unheimlich sein. Wir machen Sushi bis in die Nacht. Lecker. Im Wald schmeckt es gleich nochmal 1000 mal besser.
 

Freitag, 31.10.14

Heute verabschieden wir uns von Max und Ines. Wir müssen nach Sydney rein, wegen unserer Kamera und wollen anschließend an der Küste nach Melbourne fahren. Die Zwei wollen Sydney auslassen und über Canberra und die Snowy Mountains nach Melbourne fahren, so dass wir uns an der Fähre nach Tasmanien wieder treffen.
Wir machen uns also auf den Weg zur “Kamerawerkstatt”. Es dauert Ewigkeiten sich schon allein durch Sydneys Vororte zu kämpfen. Wir geben unsere Kamera ab und hoffen. Keine 2 Stunden später bekommen wir einen Anruf der Werkstatt. Leider keine Chance. Dadurch, das Rico mit WD-40 versucht hat die Kamera “zu schmieren” ist sie unrettbar oder besser gesagt es würde mehr als eine neue Kamera kosten, sie zu reparieren. Also nutzen wir die Gelegenheit der Großstadt und kaufen uns ein neues Modell. Diesmal entscheiden wir uns für die Samsung NX3000, eine Bridge-Kamera, also eine digitale Spiegelreflexkamera, dazu noch ein 16-55 mm und ein 50-200mm Objektiv. Wir bleiben auf einem Freien Übernachtungsspot bei Sydney und probieren unsere neues Stück gleich aus (Bild 4). Ines und Max stoßen dann doch wieder zu uns, da sie keinen anderen Platz finden konnten und auch keinen Nerv mehr auf den Stadtverkehr hatten.
 

Samstag, 01.11.14

Bevor wir starten, verabschieden wir uns noch einmal von Ines und Max auf Zeit. Es dauert fast den halben Tag bis wir uns aus Sydney “rausgewurschtelt” haben. Wir fahren entlang der Küste und genießen die abkühlende Brise von der See. Kleine hübsche Küstenstädchen schmiegen sich zwischen die Felsen. Und die Straße schlänget sich an den Bergen entlang (Bild 5). Wir machen noch ein paar kleine Einkäufe und finden einen schönen Übernachtungsplatz an einem Park mit kleinem See. Leider werden wir mitten in der Nacht geweckt und gebeten unser Auto vor die Schranke zu fahren. Durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit wird der Platz jeden Abend abgeschlossen.
 

Sonntag, 02.11.14

Wir fahren mit dem Auto wieder rein in die Anlage und nehmen uns Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Danach machen wir uns auf den Weg zum Kanguruhvalley. Hier soll es ganz viele unserer Lieblingsaustralier geben: Wombats. Wir kommen noch am Vormittag an und genießen eine herrlich sonnigen und warmen Tag auf dem Campingplatz. In der Nähe vom Wasser mit riesigen Wiesen und sogar Trinkwasser. Gegen Abend, kurz vor Sonnenuntergang, kommt doch dann direkt an unserem Van ein Wombat aus seinem Bau gekrabbelt (Bild 7) und macht sich auf Nahrungssuche. Er kratzt sich an allem was er finden kann. Sogar Nachts an unserer Thelma. Nach dem Abendessen spielen wir noch eine Runde Karten. Ines und Max haben uns Scopa, ein italienisches Spiel, beigebracht und wir sind süchtig. Ela gewinnt heute gleichmal auf “Lebenszeit” und kann einen Napoleone vorzeigen (Bild 6). <

#41 – Woche in Bildern

Woche 41 – Darwin, Adelaide, Auckland (Neuseeland) und Sydney in 48 Stunden

 

1 – Montag, 21.07.2014

Auf dem Weg zu den nächsten Wasserfällen knacken wir die 10000 Kilometermarke. So viel auf nur einem Kontinent. Unsere Thelma bringt uns gemütlich weiter von einem Wasserfall zum Anderen. An der Wangifalls suchen wir uns wieder eine ruhige Ecke zum Campen und lassen den Tag beim Baden ausklingen.

2 – Dienstag, 22.07.2014

Bye bye Wangifalls, bye bye Litchfield. Jetzt gehts auf nach Darwin. Wer kennts nicht aus dem Film Australia. Viel sehen wir heut nicht, denn Ziel ist es einen freien Schlafplatz in der Nähe vom Airport zu finden und dann ne Mütze voll Schlaf abzukriegen. Morgen gehts früh raus. Mission: Visa für Neuseeland starten.

3 – Mittwoch, 23.07.2014

Über Adelaide gehts nach Auckland. Die Aufenthaltsdauer nutzen wir, um einen kurzen Trip in die Stadt zu machen. Bei Regen streunern wir etwas rum und füllen unsere Mägen. Leider ist die Zeit zu kurz und das Wetter zu schlecht…ist ja auch noch Winter hier unten. Also wieder zurück zum Airport und Einchecken für Neuseeland.

4 – Donnerstag, 24.07.2014

Mitten in der Nacht kommen wir endlich in Auckland an. Und auch hier ist das Wetter wintermäßig: regnerisch, kalt und grau. Wir schmeißen kurzerhand  unseren Plan, die Stadt über Nacht unsicher zu machen, über Bord und buchen uns ein Hotelzimmer. Trotz das es schon spät (oder auch früh) ist genießen wir unser erstes Bad seit Monaten, um uns aufzuwärmen. Wir können ja nacher bis Mittag schlafen, da unser Flug zurück erst am Nachmittag geht!

5 – Freitag, 25.07.2014

Endlich wieder zurück. Wir haben den Flugmarathon gut überstanden und Thelma ist auch noch auf dem Parkplatz. Es ist so spät, dass wir direkt wieder in dem Reserve in der Nähe unser Lager auf schlagen.

6 – Samstag, 26.07.2014

Darwin wir kommen. Wir erkunden die Stadt, frischen unsere Vorräte auf und finden am bekannten Mindle Beach ein schönes Plätzen, um uns via Internet mit dem Arbeitsmarkt vertraut zu machen. Am späten Nachmittag machen wir uns auf den Weg zum Eastpoint. Wir schnappen unsere Stühle und den Tisch und schauen uns den Sonnenuntergang auf den Klippen an. Was darf bei einem perfekten Sonnenuntergang nicht fehlen? Havannah Club Cola natürlich. 🙂

Dem Übernachtungtipp eines Locals folgen wir und machen uns auf den Weg zu einem Outlook in der nähe des Casinos. Mitten in der Nacht klopft es dann doch an unseren Bus. Ein Ranger weckt uns und bittet uns den Platz zu verlassen. Übernachten nicht erlaubt. Zum Glück hat er uns kein Bußgeld abkassiert. Das wäre sehr teuer geworden. Wir flüchten uns wieder in unser kleines Reserve am Airport.

7 – Sonntag, 27.07.2014

Heute ist DER Markt in Darwin. Natürlich am Mindle Beach. Es gibt wirklich fast Alles. Klamotten, Andenkenkitsch und natürlich Essen, Essen, Essen. Auch ein paar Künstler haben ihr können gezeigt. Den singenden Peitschenmann muss mann gesehn haben oder auch der Didgeridookünstler, welcher auf 4 oder mehr? Didgeridoos spielt. Zum Rumstreunern wunderschön.

Da die Übernachtungssituation (Caravanparks voll oder 50 $, Hostels noch mehr und Campen bzw. Overnightparking nirgens erlaubt und mit Kontrollen und horrenden Bußgeldern belegt) hier viel kreative Ideen einfordert, haben wir uns Hilfe von Freunden eingeholt. Wir suchen uns ein Pläztchen im Gewerbegebiet.

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