Tag Archive : Louise

#103 – Woche in Bildern

Woche 103 – von Korea nach China

Montag 28.09.15

Heute geht die Reise weiter nach Seoul. Wir verabschieden uns von Sally und Jeff und starten die Busreise in die Hauptstadt. Von Soul aus geht es dann noch ein Stück weiter nach Incheon. Als Übernachtungsspot haben wir einen Couchsurfer dort gefunden, der uns bei sich aufnimmt. „KB“ hat uns dazu bereits im Vorfeld per Mail geschrieben, wo wir seine Wohnung finden uns wie wir hinein kommen. Er wird erst spät abends kommen. Nach der ganzen Fahrerei erreichen wir schließlich die Ecke, in der er wohnt. Allerdings haben wir keinen Schimmer, welcher Hauseingang der Richtige ist. Zum Glück helfen uns die Nachbarn weiter. Die sprechen zwar kein Wort englisch, aber wie so oft im Leben, klappt das mit der Kommunikation. Sprache ist eben nicht alles. An seiner Wohnung angekommen brauchen wir erst mal eine Weile, bis wir das mit dem Zahlen-Code-Türschloss begriffen haben. Naja, wir legen unsere Sachen ab und gehen Abend essen. Heute mal wieder traditionell koreanisches Barbeque – super lecker und super viel (Bild 1). Voll gefressen fallen wir später ins Bett – und die Schärfe der koreanischen Küche sollte vor allem Rico noch zu spüren bekommen =0) (zum Leid einer anderen, hölländischen Couchsurferin, die im Wohnzimmer übernachtet → die Wasserpumpe für die Klospülung ist nämlich sehr laut)

Dienstag 29.09.15

Nach unseren Outdoor-Tagen ist heute vor allem Wäsche, Reiseplanung + Vorbereitung und Ausruhen angesagt. Wir verlassen die Wohnung nur mal zum Mittag essen und Einkaufen. Alles weitere machen wir morgen… An Abend kommt dann auch KB heim und wir verbringen einen schönen Abend mit Essen und Quatschen.

Mittwoch, 30.09.15

Seoul – wir kommen! Nachdem wir gestern mehr oder weniger Nichts gemacht haben (auch Traveler brauchen mal Frei!), geht es heute in die koreanische Hauptstadt. Die Fahrt von Incheon aus dauert ca. eine Stunde bis Seoul Station. Von hier aus laufen wir zur alten Stadtmauer und erkunden die Stadt von hier aus. Die Tour geht weiter bis zum Soul Tower. Hier oben auf den Berggipfeln hat man eine Super Aussicht auf die Stadt und vor allem ist es hier relativ ruhig (Bild 2). Über den botanischen Garten laufen wir zurück ins Stadtzentrum. Ela ist ganz stolz, dass sie sich – trotz Schlangen-Warnung mit ihren Flip-Flops durch den Wald getraut hat (Bild 4). Später sind wir dann vor allem von den kleinen Gassen und Künstler-Ecken rund um Itaewon begeistert (Bild 3). Von hier aus geht es dann wieder per Bus nach Incheon. Über den berühmt gewordenen Stadtteil Gangnam (hier gibt es vor allem Malls und Boutiquen der Hochpreis-Klamotten-Industrie) gelangen wir spät abends wieder in Kb’s Wohnung. Wir schenken ihm eine unserer Lillies (Ukulelen) und er fängt auch gleich mal an, zu üben (Bild 5). Als ehemaliger Violine-Spieler sollte das für ihn ein Leichtes sein…

Morgen früh um 8 geht dann unser Flieger nach …

Donnerstag, 01.10.15

Qingdao. Ni Hao China. Wir nehmen in aller Frühe den ersten Bus (5 Uhr) zum Flughafen. Da China 1 Stunde hinter Korea liegt, kommen wir schon 9 Uhr morgens an. Am Flughafen bekommen wir dann von einem freundlichen Taxifahrer das Angebot, für 150 Yuan (1 Yuan = 0,17 Euro), zu Louise gefahren zu werden. Louise ist unser AirBnB-Host in der Stadt. Schon vorab hat sie uns ihre Adresse und alle möglichen Zufahrtsmöglichkeiten per Mail geschickt. Unter anderem AUCH den Hinweis, dass wir über UBER, eine Art privates Taxi-Netzwerk, bereits für 45 Yuan!!! zu ihr gelangen können. Leider spricht hier kein Mensch Englisch – nicht mal in Ansätzen – und unser Chinesisch ist noch sehr primitiv… Wir schaffen es aber, unseren Taxi-Freund zu überreden, Louise, kurz Lulu anzurufen. Wir erklären ihr alles und sie organisiert uns ein billiges Taxi. In ihrer Wohnung angekommen, fühlen wir uns gleich wohl. Lulu kommt aus Shanghai und wohnt selber erst seit 3 Monaten hier in Qingdao. In ihrer Wohnung im 6. Stock beziehen wir das Gästezimmer und sie kümmert sich gleich ganz süß um uns. Sie versorgt uns mit einem vollen Tagesprogramm für heute; wo wir unbedingt hin sollten und wie wir da hin kommen (sie schreibt uns alles in Chinesisch und in „Lesbar“ auf). Sie gibt uns sogar ihre Buskarte, mit der wir alle Busse in der Stadt bezahlen können. Die Busse hier kosten nur 1 Yuan (ca. 17 Cent) pro Fahrt, Wahnsinn! Am Schwierigsten wird für uns die Reiseplanung auf eigenen Faust, da es in China eine umfangreiche Internet-Zensur gibt. Vor allem ohne Google-Maps lässt es sich recht schwer planen und auch die meisten Links, die wir über erlaubte Suchdienste, wie z.B. bing.com finden, sind gesperrt!!! AAAAAAAAAHHHHHHHH! Bloß gut, dass wir unsere Lulu haben.

Und bevor wir zwei auf Achse gehen, nimmt sie uns noch zum Mittag essen mit. Es ist ja erst um 12. Wir fahren mit dem Taxi für 9 Yuan!!! (ca. 1,50 Euro) in die Stadt und sie bestellt uns in einem der vielen Restaurants was Leckeres. Sie selbst kann aber nicht mit uns essen. Sie muss – natürlich – arbeiten gehen. Sie hat heute vormittag extra auf uns gewartet. Nun muss sie aber wirklich los. Wir genießen unser Lunch und machen uns mit der Stadt vertraut. Unterwegs lernen wir Lois, eine 19 jährige chinesische Studentin kennen. Sie hat heute ihren letzten freien Tag, bevor sie heute Abend nach Hause fliegt und da sie nix weiter zu geplant hatte, begleitet sie uns und zeigt uns die Stadt (und hilft uns vor allem bei der Orientierung und Verständigung mit den Chinesen). Qingdao hat wirklich viele schöne Seiten. Das Krasseste hier ist allerdings die Architektur. Vor allem deutsche Siedler haben das Bild der Stadt von 1898 bis 1914 geprägt. In einigen Ecken hier sieht es wirklich aus wie in Deutschland, unfassbar. Das soll China sein??? (Bild 6). Gemeinsam ziehen wir also mit Lois durch die Stadt (Bild 7), genießen chinesisches Street-food (Bild 8) und landen später noch am Food-Market (Bilder 9 und 10), wo wir neben Fisch-Cake auch mal See-Stern und Tofu-Plätzchen naschen können. ImAnschluss ziehen wir noch ein bisschen an der Küste und am Strand entlang (Bild 11). Qingdao hat wirklich viel zu bieten!!! Nach einem langen Tag (wir sind immerhin seit 4 Uhr auf den Beinen) kommen wir schließlich gegen 23 Uhr wieder bei Lulu an. Wir unterhalten uns über das Erlebte und fallen am Ende des Tages tot-müde ins Bett.

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Freitag, 02.10.15

Qingdao, zweiter Tag: Lange ausschlafen, das erste Ziel des Tages haben wir erfolgreich gemeistert. Aber nach 15 Uhr bekommen wir dann doch langsam Hunger (das Frühstück fiel zwar groß aus, aber um Drei ist nun mal um Drei) und müssen langsam mal raus. Immerhin, haben wir heute eine Lösung für das Internet-Problem gefunden. Die Lösung heißt: VPN-Server… über die App ExpressVPN, die allerdings Geld kostet, gehen die gewohnten Dienste wie Facebook und Youtube, aber vor allem Google und Google Maps wieder…

Wir wollen heute nochmal an den Strand. Von da aus schlendern wir gemütlich in die Stadt. Hier bleiben wir vor allem am Roten Turm am Platz des 4. Mai hängen. Unzählige Menschen tummeln sich hier. Das Highlight sind aber die Kids und Teenager, die sich an der Uferkante als eine Art Mutprobe hinstellen. Wer am längsten aushält, gewinnt. Ab und zu kommen dann riesige Wasserfontänen aus dem Meer, die sie dann alle übergießt – ein Spaß für alle =0)

Samstag, 03.10.15

Laoshan – der Nationalpark nahe Qingdao gilt als das Highlight der Region und ist heute unser Ziel (Bilder 12). Wir machen uns per Bus auf zum Eingangstor des Parks. Bereits auf dem Weg merken wir – heute wird es voll hier… Im Bus fast zerquetscht, (in China ist das völlig normal) gelangen wir gegen 11 Uhr endlich am Eingang des Parks an, besorgen uns Tickets (130 Yuan p.P.) und fahren weiter bis nach Taiqing. Zu Fuß hoch in die Berge kommen wir später an einer Seilbahn an, die uns zum berühmten LaoShan, dem höchsten Küstengipfel Chinas, führen soll. Nur leider ist das heute nicht möglich. Zur Zeit ist Herbstfest und vor allem heute, am Samstag, tummeln sich hier tausende Leute. Die Schlange an der Seilbahn sagt uns ganz klar: Nein, das wird heute nichts… Naja wir laufen weiter zur nächsten Busstation, die noch voller ist. Also gehen wir zu Fuß Richtung Qingshan, dem nächsten Berg-/Küstenort. Unterwegs nimmt uns dann freundlicherweise ein Pärchen per Anhalter mit. Im Dorf angekommen, erklärt sich unser Fahrer sogar noch bereit, uns zu Fuß die nächste (und wirklich gut versteckte) Busstation zu zeigen. Dazu laufen wir zu dritt ca. 10 Minuten steil bergauf. Am Ende unseres Rittes – wir wollen uns gerade für die Hilfsbereitschaft unseres chinesischen Freundes bedanken, werden wir dann noch nach Geld gefragt. Wir sind erstmal völlig verdutzt (und außer Atem, vom langen klettern) und schließlich zieht er schmollend ab, zurück zu seiner Frau, die unten im Dorf auf ihn wartet. Naja, auch im sozialistischen China ist Geld mittlerweile für viele die neue Religion… Wir nehmen den nächsten extrem überfüllten Bus und fahren weiter bis nach Yangkou und von dort aus weiter nach Mi Tian Dong. Im Bus treffen wir dann (neben von den anderen ca. 200 Leuten hier) auf 2 Mädels aus dem Südwesten Chinas. Sie machen hier Urlaub. Da Qingping und ihre Schwester Jianglan im Gegensatz zu den meisten Chinesen, die wir bisher getroffen haben, sehr gut englisch sprechen, kommen wir auch gleich ins Gespräch und so ist die ca. 90 minütige Busfahrt nicht mehr ganz so quälend – mal abgesehen davon, dass wir wie Sardinen eingepfercht in der Tür stehen…

In Mi Tian Dong angekommen, machen wir uns auf den Weg auf in die Berge. Auch hier gibt es eine Seilbahn, aber auch die ist natürlich hoffnungslos überfüllt. Tief in Gesprächen mit unseren neuen Bekanntschaften vergeht die Zeit bergauf erneut ziemlich schnell. Kurz vorm Gipfel, wo ein paar Höhlen auf uns warten, nehmen wir noch eine kleine Mahlzeit zu uns. Lulu hat uns empfohlen, das Gelee aus Früchten und aus Gurke-Knoblauch zu probieren; schmeckt besser als es klingt… und aussieht. Nun geh es also weiter in die überfüllten Höhlengänge. Am Ende des Weges landen wir schließlich am Gipfel der Berge und spätestens hier hat sich die ganze Mühe mit den insgesamt 3 Stunden Busfahrt und der Lauferei gelohnt. Bergab geht’s dann langsam in der Dämmerung hinunter ins Dorf. Unsere beiden Begleiter organisieren noch, dass wir den richtigen Bus erwischen (das ist der Bus, in den alle!!! einsteigen. Im Bus selbst (wir stehen uns alle wieder gegenseitig auf den Füßen) sind dann alle Leute involviert, uns zu helfen, wie wir am besten zu unserer Lulu nach Hause kommen. Nach ca. 90 Minuten Quetsch-Fahrt verabschieden wir uns von unseren neuen Freunden und gehen zum nächsten Bus. Hier treffen wir auf Mr. Lou, unseren Busfahrer. An der Haltestelle haben wir noch ein bisschen Zeit, bevor seine Tour losgeht und er ist sichtlich interessiert und engagiert, die Touris (also uns) kennen zu lernen. Er spendiert uns die Fahrt und setzt uns später auch sicher an unserer Station ab. In Lulus Wohnung angekommen – es ist mittlerweile 21 Uhr und wir sind seit 13 Stunden unterwegs – geht es dann auch gleich weiter. Zum Abendessen gehen wir in ein lokales Restaurant, wo ein hot pot, eine Art Eintopf mit Rind, Kartoffeln, Mais, Pilzen und vielen mehr auf uns wartet. Nach dem heutigen Programm genau das Richtige für uns.

 

Sonntag, 04.10.15

Nach unserem vollen Programm von gestern nutzen wir den heutigen Sonntag genau dafür, wofür er „gedacht“ ist – lange schlafen und ausruhen. Wir legen einen Bürotag ein und planen die nächsten Tage. Rico bastelt mal wieder am Blog und stellt die neuen Artikel zusammen. Lulu muss arbeiten. Wir gehen später nur nochmal raus, um ein paar Lebensmittel im Supermarkt zu besorgen (Bild 14). Hier gibt es wirklich alles. Du kannst hier eine ganze Ente gegrillt bekommt und Reis füllt man sich hier aus einem großen Becken selber ab (Bild 15). Als Lulu dann von Arbeit heim kehrt, verbringen wir den Rest des Tages mit regen Unterhaltungen und Essen =0)

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#75 – Woche in Bildern

Woche 75 – Unsere letzten Tage im Fjordland

Montag bis Mittwoch, 16. – 18.03.2015

Im Laufe der Woche bekommen Jimmy und wir Besuch von Louise (Bild 1), einer alten Freundin von ihm aus Invercargill. Louise ist eine Person für sich, sehr liebenswert und kommunikativ – mit mehr als 6000 Wörtern pro Tag ausgestattet. Wir diskutieren so in den kommenden Tagen bis in die späten Abendstunden so über alles im Weltgeschehen. Und als Besonderes Highlight gibt es Hefeklöße (Bild 2). Für den ersten Versuch sind die bombastisch geworden und bringen Kindheitserinnerung zurück. Auch Jimmy und Louise sind begeistert…

Donnerstag, 19.03.2015

Nachdem wir auch in den letzten Tagen im Backpackers mit Gästebetreuung und dem gemeinsamen Verfolgen der Cricket-Weltmeisterschaft sowie gemeinsamen Stunden mit Jimmy und Louise verbracht haben, geht es nun, wie gepant, heute nach Milford Sound.

Nächste Woche soll unsere Erkundungstour durch Neuseeland ja weiter gehen und so machen wir vorher noch einen „Testausflug“ inklusive Übernachtung in den Milford Sound. Unsere Rosi wurde von uns ja mit verschiedenen Reparaturen (neue WOF =TÜV) verwöhnt und da ist es doch besser, alles zu testen, bevor wir Manapouri verlassen.

Vor ein paar Tagen hatte Rico Lisa kennen gelernt; sie hat mit ihrem Partner bei uns im Freestone übernachtet. Sie kam vor vieln Jahren aus Deutschöand nach NZ und lebt jetzt im Fjordland. Sie hat uns auf eine kostenlose Boots-Tour in den Milford Sound eingeladen. Sie arbeitet dort für eines der vielen Unternehmen, die Cruisen anbieten. Da konnten und wollten wir natürlich nicht ablehnen.

Nach einem Kurzen Anruf bei ihr, wurden wir für die 13 Uhr Cruise eingebucht. Typisch für uns kommen wir dann am Vormittag doch etwas zu spät los, müssen noch Einkaufen und Tanken und geraten etwas in Zeitnot auf der Strecke, für die eigentlich 2,5 Stunden eingeplant werden sollten. Trotz der langen Fahrt inklusive steiler Bergpassagen, die unsere Rosi aber gut meistert, klappt alles prima und wir sind immerhin fünf Minuten vor dem Einchecken am Hafen im Milford Sound. Wir haben echt Glück, dass wir mit Lisas Firma – Cruise Milford – fahren können. Der Vorteil: das Boot ist wesentlich kleiner als all die anderen Touristenkähne und mit uns sind heute nur noch 7 andere Passagiere an Bord. Es ist also sehr entspannt und wir werden an Bord mit Keksen und Gertränken versorgt (Bild 3). Wir waren uns nicht sicher, ob der Milford Sound wirklich so schön ist, ist es doch der meistbesuchte und damit sehr touristisch. Der Doubtful Sound soll viel größer, schöner und ruhiger sein. Nach den Recherchen der letzten Wochen haben wir uns aber aufgrund der hohen Preise für die Doubtful-Sound-Fahrtenentschieden, nur den Milford zu machen. Und wir wurden mehr als überrascht: Es ist definitiv eine wunderschöne und atemberaubende Landschaft hier. Das Fjordland mit seinen steilen Berhängen, Wasserfälle (Bild 4), eine Robbenkolonie (Bild 5)… na und das Wetter hat sich ja auch alle Mühe gegeben das noch zu untermalen.

Nach der Cruise essen wir dann unser Mittag in einem Schwarm von Sandflies am Hafen von Milford Sound und machen uns auf den Weg zurück Richtung Te Anau. An der Milfordstraße gibt es noch einiges zu sehen und da ein Tag für alles zu kurz ist, entscheiden wir uns erstmal noch für einen Abstecher zu den Humboldt-Falls, Bild x, und einen Walk zum Marian Lake (Bild 6). Leider ist es schon zu spät, um die 3 vollen Stunden zum See zu machen. Dennoch lohnt sich die kurze Teilstrecke, die wir heute nochmachen konnten.

Naja, nach 7 Wochen Arbeiten und Relaxen ist dieser eine Tag unglaublich voll gepackt. Wir suchen uns in der Dämmerung noch schnell einen günstigen Campingplatz und lassen den Tag ausklingen.

Freitag, 20.03.2015

Die erste Nacht wieder in Rosi zu schlafen, brachte schon einige Bedenken mit sich. Waren wir es doch jetzt gewohnt, in einem warmen Haus und richtigen Bett zu schlafen. Und die Nächte sind in letzter Zeit auch recht kühl geworden. Alles halb so wild. Ja es war etwas frisch, aber gefroren haben wir noch lange nicht und da wir alles IN Rosi machen können, heizt das Kochenden ganzen „Wohnraum“ angenehm auf. Nach dem obligatorischen Griesbrei zum Frühstück geht’s weiter Richtung Te Anau zurück.

Wir halten an den Mirror Lakes und können auch ein paar tolle Spiegelbilder (Bild 7) schießen.

Zurück in Te Anau geht’s dann erst einmal in eine Werkstatt. Leider hat der Tacho wieder verrückt gespielt und uns die gesamte Fahrt mit ohrenbetäubenden Geräuschen genervt. Da wurde er nun schon 2 mal „repariert“ und geht immer noch nicht. Der Mechaniker, der sich das letzte mal darum gekümmert hat, ist natürlich im Urlaub und so werden wir zu einem „Spezialisten“ in Te Anau verwiesen. Wir haben riesiges Glück! Jeremy von Te Anau Auto Electrics nimmt sich unseres Problems an und nach einer Stunde hat er es behoben. Nachdem er unsere „Leidensgeschichte“ gehört hat und auch wie viel Geld wir schon sinnlos vergeudet haben, schenkt er uns sogar die Reparatur. Mit einem riesigen Grinsen fahren wir zu Kerstin. Am Abend gehen wir noch auf eine kleine Party. Jörg, ein Münchner, der hier in Te Anau schon seit Jahren Urlaub macht, gibt eine Abschiedsparty. Er ist auch dieses Jahr hier lange auf Urlaub gewesen und wir haben ihn im Laufe der letzten Wochen bei Kerstin kennen gelernt. Er hatte uns eingeladen, zu seiner Abschiedsfeier zu kommen, und da kommen wir natürlich gern. Also ging es von Kerstin dann zur Feier, da feiern wir kräftig und lernen wieder einige neue Gesichter kennen (Bild 8).

Samstag und Sonntag, 21. – 22.03.2015

Nach unserem Ausflug und der Feier am Freitag, sindwir am Wochenende wieder im Freestone bei Jimmy. Da Jimmy und Kerstin fast den ganzen Tag lang Bootstouren haben, machen wir zwei erstmal alle Zimmer sauber und parallel übernimmt Ela noch das Baby-Sitting für Carla allzugern und Rico bastelt noch etwas an Rosi rum. Am Sonntag passierte dann nix aufregendes mehr…

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