Tag Archive : kaitaia

#87 & 88 – Woche in Bildern

Woche 87 – Cape Reinga, das Nordkap von Neuseeland

 

Montag, 08.06.15

Unsere Fahrt Richtung Norden endet heute am Cape Reinga. Am nördliichsten Punkt des Landes gibts ein paar Wanderwege und einen Leuchtturm. Wir schauen uns alles an und genießen dabei bestes Neuseeland-Winterwetter… in der Sonne heiß, im Wind eiskalt. Ein kleiner Wegweiser verrät uns, es sind ca. 10.500 km bis nach Los Angeles und ca. 18.000 km bis nach London – wir sind also mitten im Nirgendwo – willkommen in Neuseeland =0)

Im Anschluss fahren wir zur Tapotupotu Campsite ganz in der Nähe, wo wir Strand, Meer und Sonne weiter genießen können, bevor es gegen Abend wieder an unser Workout geht.

Dienstag, 09.06.15

Te Paki – die größte Sanddüne in Neuseeland – bekannt vor allem, weil man hier super drauf surfen kann. Als wir nach circa einer halben Stunde Fahrt dort ankommen und am Verleih ein Boogie-Board ausleihen wollen, sind wir leider so schlau, den Schlüssel im Auto einzuschließen… ein paar emotionale Momente später geht Ela zum Verleih, um nach Werkzeug zu fragen, mit dem wir unsere Rosi vielleicht „aufbrechen“ können. Der Typ vom Verleih kann leider nur mit einem Küchenmesser behilflich sein. Für Ela reicht das allerdings und nach ein paar Minuten hat sie unseren Van geknackt… Puh, erstmal durchgeatmet und dann endlich ein Board ausgeliehen und ab auf die Dünen. Wir folgen den Fußstapfen im Sand und gelangen nach kurzer Zeit an die wahrscheinlich höchste und steilste Stelle hier in der Wüste. Gefühlte 50 Meter Höhe und 70 % Neigung erwarten uns. Doch vorher müssen wir da auch erstmal rauf. Nach der ziemlich klaren Ansage von Ela, dass sie HIER auf keinen Fall runterfahren wird, erklimmt Rico schließlich den Berg allein und genießt den Nervenkitzel und die Geschwindigkeit der ersten Fahrt (auch wenn das auf den Bildern und Videos alles immer viel kleiner und langsamer aussieht…) Später probieren wir uns dann auch mal im Stehend-Surfen.

Hier in den Dünen ist es so unglaublich heiß, dass wir allerdings auch nicht ewig bleiben können und wollen. Sobald der Wind weg ist, knallt die Sonne nur so auf uns runter. Im

Anschluss fahren wir dann noch zur Spirits Bay, einer etwas weiter abgelegenen Küste mit Camping-Möglichkeit, die uns Jürgen noch empfohlen hat. Wir machen noch einen Strandspaziergang und genießen abends die milde Kühle und den klaren Himmel.

Mittwoch, 10.06.15

Heute ist nicht viel passiert. Wir sind in Spirits Bay geblieben und haben den Tag mit Lesen, am Strand entspannen und Spanisch lernen zugebracht

 

Donnerstag und Freitag, 11. – 12.06.15

Von Spirits Bay aus ging es wieder „runter“ Richtung Süden. Wir halten in Kaitaia, um unsere Vorräte aufzufüllen. Wir bleiben für die nächsten Tage wieder am Lake Ngatu.

Samstag, 13.06.15

Heute machen wir mal einen Abstecher zur Karikari Peninsula inklusive Strandspaziergang in Matai Bay. Zum Mittag halten wir an einem traumhaftem Spot in Rangiputa. Am Abend gehts wieder zurück zum See, wo wir auch morgen noch bleiben.

Woche 88 – Ausklinken am Hihi Beach

Am Montag fahren wir langsam wieder Richtung Kaeo, wo wir Jürgen und Dorle auf unserem Weg nach Auckland nochmal besuchen wollen. Zuvor mieten wir uns aber für diese Woche erstmal im Hihi Beach Campground ein, wo wir die Tage zum Blog-Schreiben, Lesen, Sport und Spanisch machen und vor allem für unsere weitere Reiseplanung nutzen. Noch sind wir unschlüssig, wie es nach Neuseeland weiter gehen soll. Japan? Mittelamerika? Auf die Inseln in der Umgebung? Wir werden sehen…

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#86 – Woche in Bildern

Woche 86 – Schöne Zeit in Kaeo

Montag, 01.06.15

Dorle und Jürgen nehmen uns mit durch die Gegend und wir fahren zu den Waiariki Hot Pools in Ngawha (Bild 1 und 2). Seit Ewigkeiten haben wir mal wieder das Gefühl in einer heißen Badewanne zusitzen, herrlich. Wir unterhalten uns viel mit den Locals und da das Wetter heute regnerisch und kalt ist genießen wir das warme Bad umso mehr. In Opua haben wir dann noch am Bootsclub eine Anzeige aufgegeben, dass wir gern mit jemandem mitsegeln würden. Drück uns die Daumen, dass jemand ein Herz für unerfahrene Segler hat.

Mittwoch, 03.06.15

Heute helfen wir Jürgen, auf seinem anderen Grundstück in Whangaroa ein bißchen Ordnung im Garten zu schaffen. In kurzer Zeit konnten wir zu dritt ordentlich was schaffen und den beiden damit eine Freude machen. Nach einem späten Mittag fahren wir zusammen noch an den Strand, um mit Lucy eine Runde zu drehen. Superschöne Küste, rau, grün und vor allem sonnig. Highlight des Tages allerdings ist das Gehackte welches es zum Abendbrot gab (Bild 3). Seit fast 2 Jahren hat sich Rico nach diesem Geschmack gesehnt. Endlich gab es mal wieder ein leckeres Hackepeterbrot… einfach unglaublich lecker. Es sind doch oft die einfachen Dinge, die das Leben so schön machen…

Donnerstag, 04.06.15

Auch heute helfen wir Jürgen und Dorle dabei, noch ein paar Sachen fertig zu bekommen. Diesmal auf ihrem eigenen Grundstück. Jürgen möchte gern den Hühnerstall versetzen, um die jetzt gut gedüngte Fläche besser nutzen zu können. Also teilen wir heute den Hühnerstall ab und versetzen den Zaun. Nachmittags gehts wieder mit Lucy raus. Diesmal sind Ela, Dorle und Jürgen allein unterwegs und machen einen Spaziergang in Whangaroa. Am späten Abend gibt’s dann noch ein kleines Wetterphänomen. Es ist dunkel und leicht regnerisch und da wir Vollmond haben, können wir am dunklen Himmel sogar einen Regenbogen sehen… echt verrückt (Bild 6).

Freitag, 05.06.15

Da wir gestern den Hühnerstall geteilt haben, können wir heute Pfosten für den neuen Hühnerstallbereich setzen. Nebenbei verbrennen wir noch Grünschnitt. Zusammen haben wir Vier bis in den Nachmittag zu tun. Zur Belohnung und als kleines Abschieds-Highlight an unserem letzten Abend, macht Ela zum Nachtisch kleine Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern (Bild 5). Hmmm.

Samstag, 06.06.15

Heute gehts mal früher los. Als wir aus Rosi krabbeln, liegt noch der Morgendunst auf den Wäldern (Bild 6). Zusammen fahren wir in zwei Autos nach Kaitaia. Unterwegs machen wir kleinere Zwischenstopps, bei denen uns die Zwei noch ein paar schöne Ecken zeigen. In Kaitaia stöbern wir noch im OP-Shop und gehen anschließend auf den Samstagsmarkt. Danach fahren wir zusammen zum Kauri Museum. Hier gibt es einen riesigen Kauristamm, in den sogar eine Wendeltreppe hinein geschnitzt wurde, über die man in den zweiten Stock gehen kann. Da wird uns mal wieder bewusst wie klein wir sind oder bzw. wie groß früher die Bäume hier mal waren (Dieser Stamm wurde im Sumpf konserviert und, nachdem er entdeckt wurde, geborgen und hierher gebracht.). Wieder draußen verwöhnt uns Jürgen mit seiner Lieblingsapfelnascherei aus seiner Stammbäckerei. Anschließend fahren wir noch gemeinsam zum 90 Mile Beach. Der ist zwar eigentlich „nur“ 90 KILOMETER lang (und nicht Meilen), aber scheinbar hat man die Verwechslung irgendwann irgnoriert, Kiwis halt… in Deutschland gäb’s sowas nicht. Egal, hier ist der Strand so fest, dass quasi jedes Fahrzeug auf dem Strand fahren kann. Leider mussten wir Jürgen sagen, dass wir das unserer Rosi nicht zumuten können. Durch Fraser Island haben wir schon etwas Erfahrnung.

Zum Abschied gibt’s dann nochmal ein leckeres Apfelblätterteiggebäck. Jürgen wollte uns zum Dank für den sensationellen Schokokuchen von gestern noch mal abschließend kulinarisch verwöhnen – Mission erfüllt =0)

Nachdem wir Abschied genommen haben, finden wir gleich um die Ecke an einem See einen Platz zum übernachten. Lake Ngatu.

Sonntag, 07.06.15

Nachdem wir heute Morgen erst gegen 10 aus unserem Camper gekrochen sind, machen wir uns recht spät auf den Weg weiter Richtung Cape Reinga. Wir lassen uns Zeit für die Strecke und schauen an ein paar Abzweigungen zum Strand mal vorbei. So finden wir auch unser Camp für die Nacht in Rawera Beach (Bild 7), einem Nationalpark-Campingplatz. Es ist so schön hier, dass wir beschließen, den restlichen Tag hier zu verbringen.

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