Tag Archive : Ingo

#67 – Woche in Bildern

Woche 67 – Abschied in Wanaka und: das Fjordland, unser neues zu Hause…

1 und 2 – Montag, 19.01.2015

Wir 4, Franze, Christian, Ela, Rico, 4 fahren heute weiter aus Haast nach Wanaka. In der Hoffnung, dem schlechten Wetter an der Westküste zu entfliehen geht unsere Fahrt heute über die Bergpässe nach Albert Town und später nach Wanaka, wo wir die letzten gemeinsamen Tage mit Franze und Christian verbringen. In Albert Town halten wir erstmal an der Puzzling World an. Hier gibt’s Riesenlabyrinthe, Effekt-Shows und so weiter. Naja, da wir seit mehreren Tagen bereits per Radio-Werbung davon belästigt wurden, dachten wir uns, wir schaun mal kurz vorbei. Für 20 Dollar kann man hier den ganzen Tag verbringen, klingt eigentlich nicht verkehrt. Aufgrund unseres Zeitplans, fahren wir allerdings erstmal weiter nach Wanaka. Nach Tanken und kurzem Shopping (Nahrung…) fahre wir zum See und essen erstmal (Bild 1). Und zwar im Auto, ist gemütlicher und Platz is ja auch für alle da. Nachm Essen geht’s dann weiter zu unserem Campingplatz, dem Wanaka Outlet. Hier haben Franze und Ingo eine Cabin (Hütte) gebucht und wsir kriegen einen Stellplatz für unsere Rosi gleich nebenan. Der Camp-Platz liegt direkt am See… schöner Platz für die nächsten und letzten gemeinsamen Tage, denken wir uns… (Bild 2)

3 – Dienstag, 20.01.2015

Rob Roy Glacier – Christian hatte von einem Freund den Tipp bekommen: „Wenn Ihr in Wanaka seid, macht unbedingt den RobRoy Glacier Walk“. Also tun wir das heute. Vorbei am Lake Wanaka geht die Fahrt über lange Schotterstraßen bis zur ersten Auto-Fluss-Überquerung. Franze meistert diese Hürde sensationell und so ist auch die zweite kein Problem. Erst an der dritten Wasserstraße beschließen wir, per Fuß weiter zu laufen. Bis zum eigentlichen Parkplatz wären es „nur noch“ 3 weitere weitere Fluss-Überfahrten gewesen, aber die waren doch ganz schön tief. Egal, der Track zum Gletscher folgte, mit Hängebrücke und stundenlangem Berg-Auf. Wir müssen aber zugeben: Es lohnt sich definitiv. Am Gletscher angekommen, haut es uns glatt aus den Socken. Vor allem nach unseren enttäuschenden Besuchen am Franz-Josef und am Fox-Gletscher kommt man hier doch echt nah ran und hat echt einen atemberaubenden Ausblick (Bild 3).

4 – Mittwoch, 21.01.2015

Unser letzter gemeinsamer Tag mit den Weiße’s… Dafür planen wir auch nichts weiter und verbringen den ganzen Tag zusammen am Campground am See. Das Wasser hat auch fast erträgliche Temperatur, so dass man sogar sowas wie Baden kann (Bild 4). Jedenfalls ist das Wetter so, wie es sich für einen solchen Tag gehört, sonnig, klar und gut. Später gibt’s dann noch Filmabend mit Eis und Ente…

5 – Donnerstag, 22.01.2015

Time to say Goodbye. Liebe Franze, lieber Ingo… schön wars (Bild 5)! Während die beiden weiter nach Süden in die Catlins fahren, machen wir uns auf in Fjordland. Dazu heißt die heutige Etappe Queenstown. Dort angekommen, treibts uns gleich wieder raus. Backpacker ohne Ende, ein Hotel/Hostel am anderen… Ja, der See ist schön, die Stadt für uns leider nicht. Also werden kurz paar Besorgungen gemacht und dann raus aus dem Trubel. Wir fahren Richtung Glenorchy, um auf dem Weg an einer der DOC-Sites zu übernachten. 12 Dollar pro Person (es handelt sich angeblich um eine Scenic Site) sind fällig. Dafür kann man dann auch im See baden. Leider sieht man vom Camping-Platz aus nichts weiter außer anderen Campern, Wiese und Bäumen. Wir lernen mal wieder ein paar deutsche Backpacker kennen und verbringen mit Ihnen den Nachmittag bis in den späten Abend.

6 – Freitag – 23.01.2015

Spätes Frühstück, Sonnenbaden und im See abkühlen (Bild 6). So sieht der Vormittag heute aus. Wie wollen heute nicht groß fahren und daher genießen wir erstmal noch unseren Scenic Campground ein bissel. Dann geht’s aber gegen Mittag doch los, über Queenstown und Kingston weiter ins Fjordland. Wir wollen hier etwas mehr Zeit verbringen, ein paar Walks machen und uns die Fjorde anschauen, ob per Boot, Kajak oder Flugzeug, wissen wir noch nicht. Auf der Suche nach einem, am besten kostenfreien Camp-Platz fahren wir an Te Anau vorbei und kommen anschließend durch das kleine Dorf Manapouri. Hier ist alles schön, ruhig und klein. Kleine Bars, kleiner Strand, kleiner Hafen. Uns gefällts. Auf dem Weg zu unserem Nachtplatz müssen wir aber noch ein wenig fahren. An der Rest-Area mitten im Nichts, ca. 15 Minuten von Manapouri entfernt, gibt’s dann auch nicht viel. Ein kleiner Parkplatz schön versteckt zwischen vielen Bäumen und hohem Gras.

7 – Samstag, 24.01.2015

Nach unserer gestrigen kleinen Reise bleiben wir heute hier, mitten im Nichts. Rico entdeckt noch einen Flusslauf, ca. 300 Meter weiter die Straße entlang. Es ist unglaublich heiß heute und zu unserer Überraschung kann man in dem kleinen Bach sogar baden. Wir entdecken eine kleine Wasserstelle ca. 1,6 Meter tief und das Wasser ist perfekt. Glasklar, nicht zu warm, nicht zu kalt. So können wirs doch recht gut ertragen (Bild 7). Ansonsten beschränkt sich das Tagesprogramm heute auf Lesen, Film schauen, essen und schlafen…

8 – Sonntag, 25.01.2015

Wir fahren zurück über Manapouri nach Te Anau. In dem kleinen Städtchen angekommen, checken wir erstmal unsere Mails. Vielleicht hat sich ja einer von den HelpXern gemeldet, die Ela im Lauf der letzten Tage angeschrieben hat. Und tatsächlich.Wir haben eine Nachricht aus Manapouri (wo wir ja grade noch vobei gefahren sind) erhalten. Nach kurzem Anruf, ob es klar geht, wenn wir heute mal vorbei kommen, ist die Freude bei uns riesig. Wir besorgen noch ein paar Lebensmittel und machen uns also wieder auf dem Wegt zurück in das kleine Dorf, was uns vor 2 Tagen schon so gut gefallen hat. Im Freestone Backpackers werden wir von Jimmy erwartet. Er ist Ende 60 und Besitzer des Backpackers. Das Gelände liegt direkt am Freestone Hill und bietet uns einen unglaublichen Blick auf den Lake Manapouri und die Berge des Fjordlandes. Jimmys deutsche Partnerin, Kerstin, die uns per Mail geantwortet hatte kommt später auch noch vorbei. Sie lebt in Te Anau. Wir beziehen erstmal ein gemütliches Zimmer im Dach des Haupthauses, mit Seeblick (Bild 8)! Der Deal hier sieht so aus: Wir sind hier, machen Buchungen und nehmen die Gäste in Empfang, wenn Jimmy nicht da ist. Das sind in der Regel ca. 2-4 Stunden pro Tag. Dafür können wir hier frei wohnen. Wir sind sofort dabei und beschließen, erstmal für 3 Wochen hier zu bleiben.

Und es sollte noch besser kommen…

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#66 – Woche in Bildern

Woche 66 – Westküste von Golden Bay bis Haast

 

 

1 und 2 – Montag, 12.01.2015

Nach den schönen Tagen im Norden der Südinsel fahren wir in dieser Woche an der Westküste entlang bis nach Haast. Unsere Zieletappe ist die Beaconstone Eco Lodge, südlich von Westport. Auf dem Weg dahin müssen wir erstmal bis nach Motueka (Richtung Nelson) zurück. In Golden Bay geht’s noch kurz zu den Te Waikoropupū Springs (Bild 1). In diesen heiligen Maori-Quellen darf man leider nicht baden. Aber auf dem Weg nach Westport sollten wir dort unbedingt vorbei schauen, meinten die Leute aus Collingwood noch. Die Quellen sehen schon echt cool aus. Das Wasser hat über 25 Grad, aber wir dürfen nur gucken, nicht anfassen. Was soll’s, uns gefällts. In Motueka halten wir dann nach kurzem Lebensmittel-Shopping am Meer für eine Mittagspause bevor es dann nach Westport geht. Die Strecke ist super. Mitten durch die Berge geht’s über Hängebrücke und Schluchten an die Westküste. Im Beaconstone haben Franze und Christian eine Hütte gebucht. Wir können für „nur“ 30 Dollar mit dem Auto daneben parken und schlafen (Bild 2).

4 – Dienstag, 13.01.2015

Nach ausgiebigem Frühstück fahren wir 4 weiter die Westküste entlang. Wir machen Halt an der Woodpecker Bay. Vor allem Frane und Ingo haben viel Spaß im Wasser. Wir machen ein paar coole Fotos (Bild 4), klettern und laufen am Meer entlang. Danach geht’s zu den Pancake Rocks. Die sehen aufgrund der sichtbaren Sedimentschichten wirklich ein bisschen wie Pancake-Stapel aus. Dazu kann man dann wohl noch die Blow-holes bestaunen, wo Wasser durch Felstunnel durchschießt und Geräusche macht. Wir sind allerdings nicht zur High-Tide da, so dass das Spektaktel weniger spektatuklär ausfällt. Aber die Gegend ist echt schön und das Wetter mal wieder super. Abends gibt’s dann noch n Film in der Casa Weiße…

 

3 – Mittwoch, 14.01.2015

Robben gucken, ist heute angesagt. In Westport, genauer gesagt in Cape Foulwind gibt es eine Seelöwen-Kolonie (Bild 3). Die schaun wir uns heute an. Hier gibt es viele unterschiedliche Ausblick-Punkte von denen aus man die Kolonie sehen kann. Und es ist doch schon ordentlich Betrieb. Vor allem die Mädels gehen natürlich bei den Robben-Babies voll ab. Nach dem zoologischen Teil des Tages frischen wir in Westport noch die Vorräte auf (zu sehen gibtes hier nicht wirklich was). Das schönste beim Einkaufen mit den zweien ist, wie Ingo regelmäßig noch an der Kasse bereits die Würstchenpackungen aufreißt und verschlingt :-). Wir haben uns heute zudem einen Haufen Kirschen gegönnt und während Franze noch schnell zur Bank fährt und Geld holt, battlen sich Ela und Ingo auf dem Parkplatz des Supermarktes im Kirschkern-Weit-Spucken… Ein Bild für die Götter… Und Ingo hat knapp gewonnen…

 

5 – Donnerstag, 15.01.2015

Unser letzter Tag im Beaconstone und Umgebung. Wir machen heute den Lieblingstrack unserer Hosts Grae und Nancy. Ein Buschwalk an einem Fluss mit Hängebrücke und so. Wir hatten schon überlegt, das Ganze auch per Kajak zu machen. Es ist besser zu Fuß, müssen wir feststellen, denn weit kommt man in dem flachen Flussbett mit den Kajaks nicht. Zumindest beobachten wir das bei Anderen, die die Kajaks gebucht haben und wie gesagt, nicht wirklich weit damit kommen. Am Fluss-Ufer wird dann auf dem Rückweg noch Steine-Flitschen trainiert und optimiert… (Bild 5)

 

6 – Freitag, 16.01.2015

Nach 3 Tagen in Westport fahren wir heute weiter nach Hokitika. Unsere 2 Frisch-Vermählten haben eine Lodge gebucht und auch hier können wir uns wieder für 30 Dollar auf den Parkplatz stellen und hier übernachten. Das Wetter hier weiter südlich hat sich dramatisch verändert. Es ist wolkig und stürmisch. Da es hier nicht viel zu erleben gibt (vor allem bei dem aktuellen Wetter) bleiben wir auch nur einen Tag. Erstmal geht’s zum Strand für ne neue Foto-Session mit Ingo und Co. (Bild 6). Am Abend fahren wir dann nochmal zurück in die „Stadt“, um uns eine Glühwurm-Höhle anzugucken. Leider ist es für unsere Kamera dann doch zu dunkel und das Licht zu schwach. Wir sind vor allem froh, dass Franze die Reiseplanung in Westport etwas geändert hat. Hier waren nämlich mal 3 Tage geplant… bloß gut, dass es morgen weiter geht.

 

7 – Samstag, 17.01.2015

Gletscher-Gucken… Nach Westport und Hokitika heißt unser nächstes Reiseziel Franz-Josef-Gletscher. Im Ort Franz-Josef angekommen, sind wir erstmal wieder komplett überfordert. Hubschrauberlärm ohne Pause, Massen von Touristen und die typische Party-Meile. Der Ort besteht eigentlich nur aus der Hauptstraße, an denen sich die Touristen-Büros und ein paar Kneipen befinden. Der übliche Zeitvertreib hier ist natürlich Gletscher-Wandern. Dazu muss man allerdings einen Hubschrauber-Transfer machen. Für ca. 350 Dollar steht damit für Rico und Franze fest, dass sie das nicht machen werden. Ela und Christian würden schon. Problem ist nur das Wetter. Es gibt keine freien Plätze mehr für heute und selbst für morgen wird es schwierig. Also fahren wir zu den Wanderwegen, die man zumindest bis nahe an den Gletscher machen kann (Bild 7). Bis auf 600 Meter soll man an den Gletscher wohl rankommen können. Als wir am Ziel des Weges sind, kommt es uns dann doch eher wie 2 Kilometer vor. Aber der Weg ist sehr schön und für ein paar gute Bilder reicht es außerdem. Am Nachmittag beziehen wir dann in der Nähe des benachbarten Fox-Gletschers in einem Holiday-Park Quartier. Franze und Ingo im Haus, wir 2 im Auto.

 

8 – Sonntag, 18.01.2015

Der Lake Matheson, ca. 5 Autominuten von unserem Holiday-Park entfernt – gilt als der am häufigsten fotografierte See in Neuseeland. Das hat man uns zumindest erzählt. Klar also, dass wir dort auch hin „müssen“. Die Aussicht vom See auf die Berge ist heute leider etwas getrübt aber was soll’s. Spaß haben wir vier sowieso immer (Bild 8). Nach unserer See-Wanderung fahren wir weiter. Unser Tagesziel ist Haast. Doch vorher wollen wir uns natürlich noch den Fox-Gletscher ansehen. Hubschrauber-Touren gibt’s wetterbedingt auch hier nicht, also gehen wir wieder die kostenfreien Wanderwege „zum“ Gletscher. Das dumme an der Fox-Tour ist nur, dass man den Gletscher am Ende des Tracks gar nicht mehr sieht. Man erkennt ihn höchstens unterwegs aus in der Ferne. Unser Fazit: Entweder die teure Hubschrauber-Tour machen oder gleich weiter fahren… Wir sollten unser Gletscher-Erlebnis später noch an ganz unverhoffter Stelle haben…

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#65 – Woche in Bildern

Woche 65 – Besuch von zu Hause, unser neues Auto, Christchurch bis Golden Bay

 

 

1 – Montag, 05.01.2015

Unsere letzten Tage im Motel bei Owen seiner Family neigen sich dem Ende. Franze und Christian, unsere Frischvermählten aus der Heimat kommen heute aus Sydney zu uns nach Christchurch. Zusammen werden wir die nächsten Wochen um die Südinsel touren und so mit den beiden die Flitterwochen feiern… Heute, passend zu Ela’s Geburtstag, war es dann auch so weit, dass wir uns für ein Auto entschieden haben. Aurielle und Pierre bieten ihren Toyota Hiace zum Verkauf an und nach den vielen Auto-Besichtigungen haben wir uns entschieden, ihren zu kaufen. Das Auto ist heute nochmal in der Werkstatt zum letzten Check. Der Tacho ist während der Probefahrt ausgefallen und das lassen wir noch machen, bevor wir mit unserer Tour starten. Zudem haben wir den beiden noch unsere Stelle im Motel vermacht. Sie haben keinen Hostel-Platz gefunden und wussten nicht wohin. Und im Auto können sie ja jetzt auch nicht mehr schlafen. Also haben wir kurzum mit Owen gesprochen und alles für sie geregelt. Am Abend gibt’s dazu noch ein Abschiedsessen mit Owen, seiner Frau und ihrer süßen Tochter. Nachdem es am ersten Abend ja chinesische Kochkunst gab, haben wir es uns nicht nehmen lassen, ihnen mal die deutsche Küche in Vollendung zu servieren. Dazu gibt’s heute Rouladen mit Rotkohl und Klösen und als Nachtisch Grießbrei mit Kirschen. Die 3 sind hellauf begeistert (Bild 1) und Owen will ab sofort am liebsten jeden Tag Griesbrei haben. Ela zeigt seiner Frau noch wie es geht…

Als kleines Geburtstagsgeschenk gabs von den Dreien noch einen leckeren Kuchen und eine Schachtel chinesicher „Edel-Zigaretten“ 🙂

 

2 – Dienstag, 06.01.2015

Franze und Christian, den wir auch gern mal Ingo nennen, kommen! Wir arbeiten heute zur Abwechslung auch mal nicht im Motel. Bill, der Motel-Chef hat uns über Owen gebeten, dass wir seinen privaten Garten auf Vordermann bringen. Seine beiden Kindermädchen (sorry, wir haben eure Namen vergessen) holen uns dazu ab. Wir vereinbaren daher mit Franze und Ingo, dass wir uns dann dort treffen und sie uns gleich abholen. Das passt super, denn so können wir auf dem Weg ins Motel gleich noch unser Auto von der Werkstatt abholen. Im Motel angekommen gibt’s erstmal was ordentliches zu Essen (Bild 2) und wir vier plappern uns erstmal gehörig die Köpfe leer, was vor allem zum Leidwesen von den beiden geschieht, denn wenn Rico erstmal in Redestimmung ist, dann wird’s ein langer Abend… Morgen geht’s auf jeden Fall los, raus aus Christchurch, Richtung Norden. Wir freuen uns riesig, dass die 2 da sind und dass wir die nächsten Wochen miteinander verbringen können. Zudem hat Franze die Reiseroute schon – schön deutsch – durchgeplant, so dass wir den Zweien ganz entspannt folgen können 🙂

 

Mittwoch, 07.01.2015

Bevor es heute auf die Reise geht machen wir noch ein letztes Mal die Zimmer und verabschieden uns anschließend von Owen und seiner Familie. Unser Auto, wir haben sie Rosi getauft, ist startbereit und so geht es 12 Uhr mittags auf die Strecke. Unsere erste Etappe heißt Hamner Springs. Auf dem Weg dahin fällt gleich erstmal wieder der Tacho aus… Superleistung von der Werkstatt in Christchurch. So fahren Christian und Franze also vor uns, damit wir nicht zu schnell fahren und geblitzt werden. Doch die Sorge war völlig umsonst. Als wir so am Highway, die Ostküste entlang nach Norden fahren, werden wir ständig von uns überholenden Fahrzeugen überholt und dabei ständig angehupt. Einmal bekommen wir sogar den guten alten Mittelfinger gezeigt. Unsere beiden Autos fahren gerade so am Speed-Limit – okay unser alter Van vielleicht etwas langsamer – aber wir sind echt schockiert. In ganz Australien wurden wir nie angehupt oder angepöbelt und da sind wir meist 80 oder 90 statt der erlaubten 110 gefahren. Was stimmt nur mit den Leuten hier nicht??? Auf jeden Fall finden wir in Hamner Springs erstmal Franzes und Ingos Quartier. Wir dürfen unser Auto für 20 Dollar auf dem Hof parken und die Küche, Dusche usw. mt nutzen.

 

3 – Donnerstag, 08.01.2015

In Hamner Springs machen wir uns gleich mal auf in die Natur. Franze hat einen Track rausgesucht und so geht’s ab in die Berge. Je höher wir kommen, umso nebliger wird es allerdings. Wir hatten uns eine super Aussicht erhofft und sehen nur Wolken. Aber es hat Spaß gemacht, mal wieder in der Natur unterwegs zu sein und die Zeit vergeht natürlich auch wie im Flug, wenn man mit Freunden unterwegs ist, die man über eineinhalb Jahre lang nicht gesehn hat (Bild 3). Am Abend gibt’s dann noch einen Burger in der Stadt und wir verbringen ganz aufgeregt die erste Nacht in unserer Rosi…

Fazit: Schön isses!

 

4 – Freitag – 09.01.2015

Nach HamnerSprings fahren wir entlang der Ostküste über Blenheim und Nelson bis an das nördlichste Ende der Südinsel. Insgesamt sollten wir heute 11 Stunden unterwegs sein. Gott sei dank war das dann aber auch die längste Etappe unserer Reise. Es sind zwar nur knapp 500 km gewesen, aber mit Pausen zum Fotos machen, Mittag essen und Fahrten auf Bergpässen mit vielleicht durchschnittlich 25 km/h war der heutige Ritt schon wirklich heftig. Gleich an unserem ersten Stopp, irgendwo bei Kaikoura halten an einem Platz direkt am Meer und unser Ingo entdeckt dort beim streunern zwischen den Felsen doch nicht etwa eine Robbe (Bild 4)? Und im Meer tummeln sich zig Delfine. Alle sind gleich voll im Bann der Entdeckungen und machen Fotos. In Blenheim gibt’s dann später erst mal Mittag. Da wir uns nicht wirklich für ein Diner entscheiden können und unsre zwei Frisch-Vermählten erstmal noch mit dem Verkehr hier in NZ klarkommen müssen, entschließen wir uns, einfach direkt am Highway anzuhalten und am Straßenrand auf einer Wiese Mittag zu essen. Die zwei sind von der unkonventionellen und stressfreien Art den Reisens und Speisens sofort begeistert. Nach Blenheim fuhren wir dann noch einen kleinen Umweg über Picton und entlang der Sounds im Norden – eine wirklich superschöne Strecke. Perfekt zum Fahren und genießen. An unserer Endetappe bei Collingwood im Inlet Hostel angekommen, fallen wir dann fast vom Stuhl, als wir erfahren, dass wir mit unserem Van hier parken und übernachten dürfen, man uns dafür aber 40 Dollar berechnen will.Völlig entgeistert essen wir erstmal „geduldet“ im Community-Raum Abendbrot und besrpechen wie es weiter geht. Denn Franze und Christian hatten hier noch 2 weitere Nächte gebucht. Naja, mitten in derNacht – wir sind ja noch nicht genug rumgefahren heute – steuern wir einen Campground direkt in Collingwood an. Es ist 11 Uhr abends und wir werden sehr unhöflich empfangen. Wir bekommen immerhin noch eine Campsite für 34 Dollar und schlafen – allerdings erst, nachdem wir uns wegen der Abzocke im Hostel und den pampigen Empfang abgeregt hatten.

 

5 – Samstag, 10.01.2015

Nach der ganzen Fahrerei und Aufregerei gestern haben wir uns heute mit Franze und Christian in ihrem Hostel zum Frühstücken getroffen. Da die zwei ja schon für 2 weitere Nächte gebucht hatten, beschließen wir, doch die dreisten 40 Dollar pro Nacht für die nä. 2 Nächte im Hostel zu bezahlen. Ist immer noch billiger als ein Zimmer für den doppelten Preis und es ist uns wichtiger, mit den beiden zusammen zu sein, als uns wegen ein paar Dollars aufzuregen. Am Ende sollte es auch noch eine wirklich schöne Zeit im Inlet werden. Heute jedenfalls gehen wir erstmal an den Strand, sonnen- und wasserbaden und entspannen (Bild 5).

 

6 und 7 – Sonntag, 11.01.2015

Wir „nutzen“ den ganzen Vormittag weiter zum Entspannen; Rico spielt ein bissl Klavier (Bild 6), Ela liest, Franze und Ingo machen Mittagsschlaf… Am späten Nachmittag machen wir dann noch einen längeren Track an der Golden Bay und da man dazu besser Ebbe und Flut im Auge hat, konnten und wollten wir auch nicht eher los. Also geht’s mit dem Auto hoch bis zum Wharakiki Beach (Bild 7). Die Landschaft hier mit den ewigen Dünen und den Küstenfelsen ist wirklich traumhaft. Neuseeland gilt vollkommen zurecht als eines der schönsten Länder unserer Erde und hier merken wir das mal wieder ganz deutlich. Später gehen wir dann noch an der Landzunge ganz im Norden spazieren. Am Ende ist der Track hin, über die Landzunge drüber zur nördlichen Seite und wieder zurück allerdings doch ganz schön lang und als wir dann in der Dämmerung die Wegpunkte nicht mehr erkennen können, steigt vor allem bei unserer lieben Franze doch langsam etwas Panik auf. Aber wir finden am Ende aus der Dunkelheit den Weg zurück zum Auto und kommen sichtlich geschafft aber auch total begeistert wieder im Inlet an…

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