Tag Archive : Idee

#9 – Woche in Bildern

Woche 9 – Laos und Vietnam


 

1 – Montag, 09.12.2013

Office-Tag. Seit unserem Start in Pai gibt es kaum noch Zeit, unsere Erlebnisse auch aufzuschreiben. Irgendwann mussten wir also mal wieder einen Tag „opfern“. Da auch Weihnachten nicht mehr weit weg ist, konnten wir das gut mit dem Fertigstellen und Bestücken der Weihnachtspost für unsere Familien verknüfpen. Auf deren Ankunft zu Hause warten wir immer noch.

2 – Dienstag, 10.12.2013

Unsere erste und hoffentlich letzte Erfahrung mit einem Sleeping-Bus. Die 31 Stunden Busfahrt von Vientiane nach Hanoi ist allerdings wesentlich komfortabler, wenn Du liegen und schlafen kannst. Als Europäer sind uns die hinteren Plätze zugeteilt worden, damit die langen Jungs etwas mehr Platz für Ihre Füße haben. Breit darfst Du aber auch nicht sein…das könnte bei den Einer-Reihen etwas unangenehm werden.

3 – Mittwoch, 11.12.2013

Gegen 19:00 Uhr sind wir dann endlich in Hanoi angekommen und wurden gleich durch einen herrlich kitschigen asiatischen Weihnachtsbaum begrüßt. Nachdem sich unser Bus an der Grenze kurzzeitig ohne uns verflüchtigt hatte und wir ein paar Minuten des Schreckens überstehen mussten war es eine Wohltat, in unserem wirklich schönen Hostel anzukommen.

4 – Donnerstag, 12.12.2013

Auf Erkundungstour durch Hanoi haben Rico und Robert gleich Ihre Vietnamtauglichkeit getestet und wurden für geeignet befunden. Das Foto beweist Alles. Nur mit der neuen Millionenwährung müssen wir uns erst anfreunden. Vor allem die 20.000 und 500.000 Dong-Scheine sehen sich zum Verwechseln ähnlich. So hätten wir für das Foto und ein bisschen Ananas fast 1 Million bezahlt!!! Zum Glück haben wir unser Missgeschick noch rechtzeitig bemerkt. (1 € = ca. 30.000 VND)

5 – Freitag, 13.12.2013

Kulurtag in Hanoi – nur der Prosecco hat gefehlt. Ho-Chi-Minh ist in dieser Stadt allgegenwärtig. Es ist sehr interessant in seine Vergangenheit einzutauchen und etwas mehr als nur eine Ahnung von den Geschehnissen zu bekommen. Hier waren wir vor dem Ho-Chi-Minh-Mausoleum. Den Eingang dazu haben wir leider erst gefunden, als es schon zu spät war. Aber laut „Augenzeugen-berichten“ ist es doch eher merkwürdig als sehenswert eine mumifizierte Leiche zu betrachten.

6 – Samstag, 14.12.2013

Willkommen CatBa-Island. Wir haben uns gegen eine typische Touristentour entschieden und sind auf eigenen Faust in die Halong Bay gefahren. Leider begrüßt uns die Insel schon auf der Fähre mit Regen.

7 – Sonntag, 15.12.2013

Wir harren aus und hoffen auf besseres Wetter. Leider ist es auch mit 18 Grad tagsüber/ 14 Grad nachts ganz schön kalt. So das Anke auf Ihren Superschlafsack zurückgreifen musste. So wurde unsere Raupe Nimmersatt geboren.

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Essen mal anders – Einblicke von Weltreisenden in die Küche Nepals

Die Küche Nepals

Knoblauchorientiert sich hauptsächlich an einfachen, kohlehydratreichen Gerichten. Reis ist dabei das Grundnahrungsmittel Nummer 1. Dazu wird vor allem örtliches Gemüse verarbeitet: Linsen, Kichererbsen, Kartoffeln, Karotten, Kohl, Spinat, Pok-Choi, Bohnen, Blumenkohl, Tomaten, Rettich, Zwiebeln, Knoblauch und sicherlich noch vieles mehr – je nach Region. Als Fleisch gibt es: Hühnchen, Büffel oder auch Yak, manchmal sogar Rind. Typische Gewürze sind Ingwer, Chili, Koriander, Kurkuma und natürlich Knoblauch in rauhen Mengen. Nur mit Salz haben’s die Nepalis nicht so.

Dal Bhat

ist das Nationalgericht Nepalis. Dal bedeutet Linsensuppe und Bhat ist Reis. Dies ist auch das einzige Gericht, bei dem Du beliebig Nachschlag bekommst. Ergänzt wird das Dal Bhat oft mit Gemüse- und/oder auch Fleisch-Curry.

hier geht es zum Dal Bhat Rezept …

hier geht es zu den Curryrezepten …

hier gehts zum Rezept für die Chilipaste /-dip …

Pakoda

gibt’s als Snack. Gemüse-, Käse- oder z.B. Hühnchen-Pakoda. Dabei wird eine Art Teig mit vielen Gewürzen angerührt und z.B. der Käse eingetunkt und dann frittiert.

hier geht es zum Pakoda Rezept …

Sadeko

ist ebenfalls sehr typisch. Das bedeutet scharf gewürzt. Eine Art Salat, z.B. Erdnuss-, Hühnchen-, oder Kartoffelsadeko – bekommst Du auch frisch zubereitet an Straßenständen. Dort gibt es auch eine Art kleines, hohles, knuspriges Bällchen, frisch gefüllt mit Kartoffelsadeko und getunkt in eine Soße aus Wasser, Limetten und Chili. Da gehört schon etwas Mut dazu, das zu probieren. Aber es lohnt sich.

Außerdem bekommst Du in den Straßenküchen Diverses aus frittiertem Teig, meist süsslich, lecker und günstig.

hier gehts zum Sadeko Rezept …

Einflüsse aus China und Indien

prägen zusätzlich die Speisekarten. Auch tibetische Küche ist reichhaltig zufinden. Beispiele hierfür sind:

Frittierte MoMo's

Mo Mos

vergleichbar mit Ravioli, nur der Teig ist dünner – gefüllt mit Gemüse, Käse,Hühnchen oder anderem Fleisch bekommst Du sie gedämpft, frittiert oder gebraten. Geformt werden Sie entweder als Kugel oder als Halbmond.

Herkunft umstritten, aber typisch in Nepal und Tibet.

Bild: frittierte MoMo’s

Thupka

eine Nudelsuppe (ähnlich Sphagetti) mit Gemüse, Ei und/ oder Fleisch

Chapatti

dünner Teigfladen, kommt wohl aus Indien. Sehr lecker als Beilage zu Curry anstelle von Reis.

Chowmein

typische chinesische Nudeln, ähnlich denen, die Du auch zu Hause bekommst

American Chopsuey 

frittierte bzw. knusprig gebackene Nudeln mit verschiedenen Fleischsorten, Ei, Gemüse, süß-sauer. Zwar nicht unbedingt typisch asiatisch, aber seit dem 09.11.2013 eine unbedingte Empfehlung von uns.

Zum Ausprobieren

für Euch zu Hause haben wir die Rezepte nach eigener Interpretation zusammengestellt. Da wir sie selbst nicht testen können, freuen wir uns über jede Rückmeldung von Euch zu den Ergebnissen oder Ideen zur Perfektion der Gerichte 🙂

Also viel Spaß beim Nachkochen und Essen.

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Rezept für die Chilipaste /-dip – Achtung scharf

Chilipaste/ -dip

Herrlich scharf und sensationell lecker. Ein absoluter Allrounder in der Küche, nicht nur für nepalesisches Essen.

 

 

 

Zutaten

  • frische Chilis (5-6 Größere)
  • Knoblauch
  • Ingwer
  • Saft einer Limette
  • Agavendicksaft
  • Salz
  • Korianderpulver
  • Kreuzkümmelpulver
  • Kurkuma
  • Chilipulver (Paprikapulver Rosenscharf geht auch)
  • Sonnenblumenöl

 

Zubereitung

Chilis gut abwaschen und köpfen. Ein daumengroßes Stück Ingwer, 3 Knoblauchzehen oder eine kleine Knolle des chinesischen Knoblauchs schälen. Alles in den Mixer geben oder für den Pürierstab klein schneiden. Wer beides nicht hat: Alles ganz klein schneiden. Wer es wenigser scharf mag sollte die Kerne der Chilis weg lassen.

Tipp für das schneiden der Chilis: Die Hände großzügig mit Sonnenblumenöl einreiben und anschließend die Chilis schneiden. Damit verhindert der Ölfilm, dass die Schärfe an die Haut kommt und kann einfach abgewaschen werden.

Einen halben Teelöffel Chilipulver (oder Paprika Rosenscharf) und jeweils eine großzügige Messerspitze Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander zugeben. Alles mixen/ pürieren und mit Limmettensaft, Agavendicksaft und Salz abschmecken, je nachdem welche Konsistenz Du Dir vorstellst. Gern auch noch je nach Geschmack mit Kurkuma, Kreuzkümmel oder Koriander nachwürzen.

Zum Haltbarmachen würde ich das Ganze zum Schluss mit etwas Sonnenbumenöl mischen. Wenn Du es frisch für Currys, als Dip oder für Pakodas verwendest, ist das nicht notwendig.

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Sadeko Rezept – nichts für schwache Gemüter

Sadeko

In Nepal bedeutet dies ein sehr sehr sehr scharfer Salat. Zum Glück könnt Ihr selbst entscheiden wie scharf euer Sadeko werden soll…
 

 

mögliche weitere Variationen:

  • Erdnusssadeko – unser Favorit
  • Kartoffelsadeko – gekochte Kartoffeln (klein geschnitten wie für Kartoffelsalat)
  • Hühnchensadeko – gebratenes Hühnchenfilet in Stücke geschnitten

Ich kann es mir auch gut mit gebratenem Tofu oder Haloumi vorstellen. In Nepal wird oft Panir-Käse verwendet. Ich weis nur nicht ob Ihr den bei Euch überhaupt bekommt. Vorsicht mit dem Salz, da Haloumi an sich ja schon recht würzig ist.

 

Zutaten für ein Erdnusssadeko

  • Erdnüsse ungesalzen
  • 1 frische Chili (je gewünsche Schärfe auswählen)
  • 2 Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 große rote Zwiebeln
  • Ingwer
  • frischer Koriander
  • Saft einer Limette
  • Agavendicksaft
  • Salz
  • Kreuzkümmelpulver
  • Kurkuma

 

Zubereitung

Zuerst gebt Ihr Erdnüsse, in eine Schüssel. Für 2 Personen solltest Du ca. 250 g einplanen. Tomate in Erdnussgroße Stücke schneiden. Chili köpfen, längs halbieren und runterschneiden. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer (etwas wenger als ein Daumen groß) schälen und ebenfalls klein schneiden. Die Zwiebel ruhig großzügiger und den Rest etwas feiner. Alles zu den Erdnüssen geben. Eine Messerspitze Kreuzkümmel und Kurkuma, je nach Geschmack hinzufügen. Anschließend den Frischen Koriander waschen und schneiden. Achtung. Frischer Koriander ist Geschmacksache. Also am besten Du probierst selbst aus, wieviel Du dazu geben möchtest. Zum Schluss wieder Alles mit Salz, Limettensaft und Agavendicksaft abschmecken.

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