Tag Archive : hiroshima

#101 – Woche in Bildern

Woche 101 von Japan bis Korea

Montag 14.09.15 (Bild 1)

Wir sind auf Itsukushima, einer kleinen Insel nahe Hiroshima. Nach den 3 schönen Tagen hier brechen wir heute im wahrsten Sinne des Wortes unser Zelt ab und setzen unsere Reise fort. Unsere beiden Spanier vom Camp begleiten uns noch bis zum Bahnhof. Sie fahren nach Hiroshima, wir wollen nach Fukuoka. Warum Fukuoka? Die Hauptstadt der Südinsel Kyushu stellt für uns einen besonderen Reiz dar. Von hier aus kann man nämlich mit der Fähre nach Südkorea fahren. Und genau das haben wir auch vor. Nach unseren Überlegungen, wie wir jetzt wohl weiter machen, haben wir Busan, die Stadt im Süden Koreas ins Auge gefasst. Die Strecke ist kurz und mit ca. 45 EUR pro Person günstig und außerdem waren wir noch nicht in Korea =0)

Wir organisieren uns über AirBnB einen Platz zum Schlafen und müssen nun nur noch dahin kommen. Wir setzen also heute an, von Hiroshima nach Fukuoka zu kommen und werden einen kleinen Hitch-Hiking-Marathon absolvieren. Mit dem Zug geht es zunächst nach Iwakuni. Da die gesamte Zugfahrt bis nach Fukuoka aber ziemlich lang und teuer ist und wir unser super günstiges Studenten-Ticket nicht mehr nutzen können, wollen wir von hier aus per Anhalter fahren. Nach 10 Minuten nimmt uns ein LKW-Fahrer bis nach Kudamatsu mit. Er setzt uns an einem Raststopp in der City, direkt am Highway ab, so dass wir von da leicht weiter kommen sollten… sollten… Immerhin, nach fast 30 Minuten halten zwei junge Mädels an. Sie können uns zwar nur ein kleines Stück mitnehmen, dafür setzten sie uns aber in optimaler Lage auf dem Motorway, an einem weiteren Rastplatz ab. Fast jeder, der hier anhält, fährt auch bis Fukuoka (Von hier immerhin 220 km entfernt). Und tatsächlich, nach ca. 15 Minuten nimmt uns ein Mann in seinem großen SUV mit. Komfortabler können wir nicht reisen. Es ist auch wirklich rührend, wie die Japaner immer wieder versuchen, mit uns ins Gespräch zu kommen bzw. auf unsere Fragen einzugehen. Dank Google-Translator ist das ja heute auch nicht mehr so kompliziert… einfach in Telefon reinsprechen und übersetzen lassen. In Fukuoka werden wir dann direkt vor unserer Zieladresse abgesetzt – Toll! Wir beziehen unser Zimmer bzw. unsere Wohnung im ersten Stock eines kleinen Restaurants.

Dienstag 15.09.15 und Mittwoch, 16.09.15

Bevor wir unsere Reise nach Südkorea fortsetzen, haben wir uns erst Mal hier in Fukuoka eingenistet. Asay, unser Gastgeber (Bild 2) ist sehr nett und gibt uns sogar einen kleinen Rabatt für die nächsten Nächte. In der Stadt selbst checken wir erst Mal am Hafen, mit welcher Fähre man am günstigsten nach Busan fahren kann und welche Tage am besten passen. Wir entscheiden uns, am Donnerstag los zu ziehen. Bis dahin machen wir es uns in unserer kleinen Wohnung gemütlich (Bild 3), planen unsere Korea-Reise und nutzen das schlechte Wetter draußen zum Film gucken, Lesen und Faulenzen.

 

Donnerstag, 17.09.15

Sayonara Nihon, Anyong Haseyo Korea.

Wir verabschieden uns von Fukuoka und fahren mit der Fähre nach Busan in Südkorea (Bild 4). Nach fast 9 Wochen, in denen wir in Japan viele neue Eindrücke, eine neue Kultur, tolles Essen und ganz liebe Menschen kennen und schätzen gelernt haben, heißt es nun Sayonara, Land der aufgehenden Sonne. Wir hatten eine wirklich tolle Zeit und können wirklich jedem empfehlen, hier mal vorbei zu schauen.

Nun geht unsere Reise also in Korea weiter. In Busan kommen wir nach 6 Stunden Fahrt gegen Abend an. Wir haben ein Motel im Stadtteil Nampo, nahe des Hafens für die nächsten beiden Tage über booking.com gebucht. So müssen wir nicht so weit mit dem Bus fahren. Wir merken sofort, dass die Verständiung auf Englisch hier wesentlich schwieriger wird, als in Japan. Die lieben Leute am Empfang unseres Motels sind aber sehr bemüht und geben uns ein paar Tipps, wo wir heute Abend gut und günstig essen können. So landen wir zum Dinner in einem Restaurant und bestellen Bibimbap, eine Reisschüssel mit Fleisch, viel Gemüse, Ei und reichlich Gochujang, einer sehr scharfen Soße (Bild 5). Die Koreaner lieben es feurig. Dazu gibt’s ein paar Beilagen, wie das hier typische Kimchi, in scharfer Soße eingelegter China-Kohl.

Eins fällt uns hier in Korea sofort auf: Die Menschen hier sind groß und kräftig – krasser Gegensatz zu den eher kleinen und schmalen Japanern. Am Ende unseres Abendessens ahnen wir auch schon warum. Wir sind so was von voll gefuttert…

Freitag, 18.09.15

Heute erkunden wir in Busan erst Mal die Gegend um unser Hotel herum. Die Stadt ist riesig aber wir haben doch eine recht gute Lage hier erwischt. Zudem konnten wir für morgen einen AirBnB-Spot um die Ecke buchen. Wir haben es ja nicht so mit Hotels, Motels und Hostels – wollen wir doch lieber bei den Leuten vor Ort wohnen…

Wir besuchen die Tempel in der Nähe und genießen auf dem Food-Market einheimische Leckereien, wie z.B. Jeon: Gemüse-Pancakes und gegrillter Fisch (Bild 6). Der Jagalchi Fischmarkt gleich um die Ecke, gilt als der größe Fischmarkt Koreas und wir glauben das sofort (Bild 7). Tonnen an Fisch, Oktopus, Seesternen und Anderes warten hier auf hungrige Koreaner. Dabei essen die aber auch sehr gern Fleisch, vor allem vom Schwein. Später gehen wir in die dem Hotel nahe liegende Lotte Mall und haben unseren Spaß mit den Line-Maskottchen (Bild 8). Hier können wir per Aufzug bis aufs Dachgeschoss fahren und erhalten so einen sensationellen Blick über die Millionen-Metropole im Süden des Landes. Zum Abendessen gehen wir noch einmal zurück auf den Food-Market und genießen typisch koreanisches Barbeque im Straßenlokal (Bild 9).

Nach unseren zwei Tagen hier bemerken wir auch recht schnell die Unterschiede in der Mentalität zu Japan. Während die Japaner sehr ruhig, introvertiert und zurückhaltend sind, hört und sieht man die Koreaner schon von Weitem. In unserem kleinen Straßen-Restaurant führt das zu einem schönen lebhaften Flair, welches wir in Japan gar nicht mehr gewohnt waren.

Samstag, 19.09.15

Wir checken aus dem Hotel aus und treffen Joseph, unseren Gastgeber für die nächsten Tage. Joseph kommt eigentlich aus Israel und studiert hier in Busan seit gut einem halben Jahr an der Uni. Er wohnt in einem kleinen Häuschen zusammen mit koreanischen Studenten und hat uns sein Bett für die nächsten Tage angeboten. Da es erst Vormittag ist, fahren wir zunächst zu ihm, legen unsere Backpacks ab und gehen mit ihm in den nahe gelegenen Yeongdo Nationalpark (Bild 10). Joseph ist ein super Typ und dazu ein ausgezeichneter Guide für Neuankömmlinge wie uns. Er kann schon richtig gut koreanisch sprechen und lesen… wir sind begeistert und lernen so gleich mal die wichtigsten Vokabeln für den Alltag. Am Abend zeigt er uns dann noch, wie man in Korea richtig günstig Essen kann. Überall gibt es hier kleinere Straßenstände. Hier gibt es alles Mögliche am Spieß frittiert (vor allem Gemüse, aber auch Eier und Hühnchen) oder man nimmt sich ein paar in scharfer Soße zubereiteter Sticks aus Reis-Teig. 3 Stück für 1000 Won (also gerade mal 85 Cent!). Als Tagesabschluss machen wir dann noch einen kleinen Rundgang am Hafen direkt hinter seinem Haus.

 

Sonntag, 20.09.15

Busan-Tour Tag 4: Joseph nimmt uns heute mit zu den Highlights der Stadt. „Am Haeundae Beach (wird wie Hiundai ausgesprochen) muss man unbedingt gewesen sein“, haben wir immer mal wieder gehört. Der Strand ist recht groß und schön sauber. Bei dem schönen Wetter heute müssen wir natürlich gleich mal ins Wasser springen. Nur Joseph können wir nicht überzeugen, uns zu begleiten (Bild 11). Nach einer kurzen Begegnung mit einem Inder im Wasser, der anscheinend ganz begeistert von uns ist und meinte, das wir mal drei Kinder haben werden, sonnen wir uns noch ein bisschen und ziehen dann weiter (Bild 12) zum Gwangalli Beach. Zum Abendessen besorgen wir uns Salat und Grillfleisch. In Josephs Haus treffen wir dann wieder auf Felix, einen kanadischen Backpacker, den Joseph vor ein paar Tagen getroffen und bei sich hat wohnen lassen. Wir hatten ihn schon heute Vormittag, bevor wir aus dem Haus gegangen sind, getroffen. Wir laden ihn zum Abendessen ein und essen und reden bis in die Nacht hinein über Gott und die Welt.

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#100 – Woche in Bildern

Woche 100 – vom Norden in den Süden

Es ist echt krass, wie die Zeit vergeht. Ganze 100 Wochen sind wir jetzt schon unterwegs und nur für den Fall, dass sich der ein oder andere die Frage stellt: Nein, wir haben keine Lust damit aufzuhören! Noch nicht!


Montag 07.09.15

Nach unserem Trek sind wir heute noch in Utoro geblieben und haben uns von den Anstrengungen erholt, Wäsche gewaschen, Zelt, Rucksäcke und Schuhe in der Sonne getrocknet und die Ruhe auf dem Camping-Platz genossen. Am Nachmittag lernen wir noch Joe und Amy aus England kennen, die eine Weltreise mit dem Fahrrad machen… Vielleicht machen wir sowas ja auch mal. Auf jeden Fall können uns die beiden nur Gutes übers Reisen mit dem Bike berichten. Am Abend schmeißen wir zwei uns in unsere Hängematte und genießen den Sonnenuntergang (Bild 1). Der fällt heute allerdings nicht so spektakulär wie gestern aus.

 

Dienstag 08.09.15

Reisetag… Mit dem Bus und später mit dem Zug fahren wir so langsam aber sicher Richtung Sapporo, unserem Tagesziel. Wir wollen den Nachtzug wieder zurück auf die Hauptinsel nehmen. Dazu fahren wir bis Abashiri. Von hier aus wollen wir es, wegen der langen Wartezeit bis zum Anschluss-Zug nach Sapporo, per Anhalter probieren. Nach ein paar Minuten warten am Straßenrand nimmt uns dann ein junger Japaner bis nach Asahikawa mit. Er will dort zum Baseball-Spiel gehen, wo seine Jungs gegen die Mannschaft aus Asahikawa ein Spiel bestreiten. Nach ca. 4 Stunden und 300 km Fahrt setzt er uns am Bahnhof ab. Einfach klasse, wie gut das mit dem hitch-hiken hier in Japan klappt. Am Bahnhof haben wir noch etwas Zeit, bis es nach Sapporo weiter geht. Die können wir hier Gott sei Dank wieder im Park verbringen (Bild 2). Allerdings müssen wir hier auch feststellen, dass wir den Nachtzug mit unserem Studenten-Zug-Pass gar nicht nehmen dürfen. Die Fahrt aufs „Festland“ kostet ca. 100 EUR pro Person. Da hatten wir auf dem Hinweg hier hoch ja wirklich Glück, dass es keinem aufgefallen war, dass wir mit einem ungültigen Ticket hierher gefahren sind. Wir dürfen wohl nur lokale und Rapid-Züge, aber keine Express-Züge nehmen… das war uns so noch nicht erklärt worden… Aufgrund der veränderten Situation beschließen wir daher, einen Flieger zu buchen, der uns dann übermorgen bis nach Nagoya bringt. Eine sehr gute Entscheidung – wie sich später noch heraus stellen soll…

Wir schreiben unserem Couchsurfing-Kontakt in Sapporo, dass wir nun doch kommen (eigentlich hatten wir wegen des knappen Zeitplans schon abgesagt). Unser Ticket läuft am 11. September ab, da wir durch unseren Flug nun 3 Tage Zugfahrt sparen, können wir uns eben auch Sapporo noch ansehen. Am Abend kommen wir dort an, wo uns Aki am Bahnhof empfängt und mit zu sich nimmt. Zum Abendessen gehen wir in ein Curry-Restaurant, bevor wir anschließend in seinem Haus, in dem sich auch noch eine Bäckerei befindet, tot-müde ins Bett bzw. in die Futons fallen =0)

 

Mittwoch, 09.09.15

Heute ist also Sapporo dran. Aki gibt uns ein paar Tipps, was wir uns so ansehen sollten. Er lebt etwas abseits der Innenstadt in den Bergen, genauer gesagt, direkt neben der Olympia-Skisprung-Schanze. Genau da laufen wir auch als Erstes hin (Bild 3). Die Schanze selbst sieht irgendwie genauso aus, wie jede andere, also gehen wir ins angeschlossene Olympia-Museum. Dort wartet eine große Ausstellung und eine Vielzahl von Simulatoren und Spielen auf uns, bei denen man Ski-Springen, Bob fahren, Eisschnell-laufen und wieteres machen kann. Wir müssen natürlich alles ordentlich ausprobieren und haben eine Menge Spaß (Bild 4). Nur bei der Piruetten-Dreh-Machine (fürs Eiskunstlaufen) wird uns schnell übel… Egal, für seine 600 Yen (ca. 4,50 EUR) bekommen wir echt eine Menge geboten. Im Anschluss laufen wir durch die umliegenden Parks in die Stadt. Wir wollen heute Abend mal wieder deutsches Essen präsentieren: Eier in Senfsoße mit Kartoffelbrei! Dafür müssen wir noch alle Zutaten im Supermarkt einkaufen. Im Anschluss geht’s per Bus zurück zu Aki’s Haus und während Rico fleißig Berichte für unsere Seite schreibt, kümmern sich Ela und Aki ums Abendessen… achso, zum Nachtisch haben wir in einem Spezialitäten-Laden sogar noch Gries ergattern können. Den gibt’s dann als Nachtisch. Aki und seiner Mutter (und uns sowiso) hat es jedenfalls sehr gut geschmeckt (Bild 5) und wir sollen unbedingt die Rezepte in Akis Gästebuch hinterlassen. Ab Abend zeigt er uns dann noch sein Zimmer/Atelier. Er ist nämlich frei schaffender Künstler und Grafiker. Wir unterhalten uns bis spät in die Nacht.

Donnerstag, 10.09.15

Aki fährt uns früh um 6 zum Busbahnhof, von wo aus wir zum Flughafen fahren. In Nagoya kommen wir gegen 11 Uhr an. Von hier aus wollen wir heute aber noch weiter nach Hiroshima. Da wir heute auch zum letzten Mal unseren Zugpass nutzen können, nutzen wir diesen heute auch nochmal ausgiebig. Erst gegen halb 11 abends kommen wir in Hiroshima an… und wir haben keinen Plan, wo wir übernachten sollen. Couchsurfing war ausgebucht und dass billigste Hotel kostet 160 EUR!!! Wir hatten schon überlegt, ob wir unser Zelt irgendwo in einer ruhigen Ecke in der Stadt aufstellen sollten, aber es kam alles ganz anders. Einer der Couchsurf-hosts hat uns empfohlen, es mal in einem Manga-Café zwecks Übernachtung zu probieren. Wir hatten keine Ahnung was das sein soll. Naja, nach kurzem Rumfragen landen wir schließlich in einem dieser Cafés. Dabei handelt es sich um eine Art Bibliothek mit Internet-Cafe. Voll ausgestattet, mit kleiner Küche, Duschen und Waschmaschine mieten wir uns hier für 8 Stunden eine kleine Box… mit Schreibtisch und zwei Computern (Bild 6). In dem kleinen Sitzraum machen wir es uns mehr oder weniger gemütlich, gucken noch einen Film und schlafen dann irgendwann gegen 2 Uhr nachts ein. Eine der skurrilsten typisch japanischen Erfahrungen, die wir somit machen konnten.

Freitag, 11.09.15

Hiroshima – nach unserer kurzen und verrückten Nacht im Internet-Café konnten wir uns für heute ein Ryokan (also Pension mit typischen Futons) organisieren. Wir checken unser Gepäck ein und gehen auf Stadt-Erkundung. Hiroshima ist schön übersichtlich und gut zu Fuß an einem Tag machbar. Natürlich wollen wir uns den Friedenspark und die Stätten zum Gedenken an den Atombomben-Angriff 1945 ansehen (Bild 7). Bei einer Reise durch Japan gehört das irgendwie dazu, oder? Naja wir schaffen es, bis 16 Uhr alles anzusehen und noch was zu Essen zu organisieren. Ab jetzt dürfen wir nämlich erst in unser Zimmer und da wir den restlichen Tag Schlafen und Nichts-Tun wollen, sind wir perfekt im Zeitplan und führen unser Vorhaben auch konsequent durch.

Samstag, 12.09.15

Und weiter geht’s… Wir fahren auf die nahe liegende Insel Itsukushima. Hier gibt’s Tempel im Wasser und einen Camping-Platz. Wir kommen gegen Mittag mit der Fähre auf der Insel an. Da wir mindestens zwei Tage hier bleiben wollen, heben wir uns die Tempelgeschichte für morgen auf und trampen bis zum Camping-Platz. Die Insel ist total idyllisch, wir haben gleich einen Strand um die Ecke und überall laufen hier Hirsche, Rehe und Füchse frei und unmittelbar vor unserer Nase rum…Einfach schön (Bild 8). Zum Highlight des Tages geht’s abends mal wieder in ein Onsen (öffentliches Bad an einer heißen Quelle) (Bild 9).

Sonntag, 13.09.15

Heute erkunden wir die Insel. Dazu fahren wir mit dem Bus zum Hauptort, wo der Itsukushima-Schrein steht. Auf dem Campingplatz lernen wir beim Losmachen noch zwei Tschechen und im Bus ein deutsches Pärchen kennen. So vergeht die Fahrt wie im Flug. Dann folgt die große Inseltour mit Schrein mit dem großen Torii (Bild 10). Zwischen den Massen drängen immer mal wieder ein paar Rehe durch und klauen den Frauen alles, was essbar ist, aus den Handtaschen… Rückzu machen wir dann einen kleinen Umweg durch die Berge. Am Camping-Platz angekommen knallen wir uns an den Strand und lassen uns schön in der Sonne braten. Zwei Japaner, die direkt neben uns zum Angeln ihr Auto abgeparkt haben geben uns dann noch zwei Bier… so muss es sein!!!

Im Camp lernen wir später zwei Spanier und ein Aussie-Pärchen kennen, mit denen wir gemeinsam essen und den Abend verbringen. Wir sind die einzigen Camper heute und unser Zelt das einzige, welches nicht von Füchsen aufgerissen und geplündert wurde. Glück gehabt!

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