Tag Archive : christchurch

#78 – Woche in Bildern

Woche 78 – Ein Wiedersehen mit Christchurch und der Weg Richtung Picton

1 – Montag, 06.04.2015

Auf dem Weg nach Christchurch machen wir noch einen Abstecher auf die vorgelagerte Halbinsel. Wir genießen die Ausblicke von oben (Bild 1) und machen zum Mittag einen Abstecher in eine kleinere Bucht Okains Bay in der Nähe von Akaroa. Gegen Abend geht es auf einen günstigen DOC Campingplatz. Dieser hier hat auch eine DOC Gärtnerei gleich mit dran. Da kamen natürlich gleich Erinnerungen an unseren Job in der Gärtnerei in Manapouri hoch. Diese war auch eine ehemalige DOC-Gärtnerei und hatte sich auf einheimische Planzen spezialisiert.

2 und 3 – Dienstag, 07.04.2015

Nach einem letzten Blick auf unser Camp der letzten Nacht (Bild 2) geht es heute nun nach Christchurch. Mit einer Einkaufliste für Lebensmittel und Auto-Teilen bewaffnet, machen wir uns auf die Spuren unseres Aufenthaltes zu Beginn des Jahres. Wir können fast alles von unserer Liste bis zum Nachmittag erledigen und verlassen Christchurch auch gleich wieder. Wir halten noch an einem Waschsalon, um mal wieder alles durch zu waschen und unsere Akkus aufzuladen. Nebenbei kann Ela so Berichte schreiben und Rico Zündkerzen bei Rosi wechseln. Danach geht’s wieder ab in die Natur Richtung Norden, genauer gesagt erstmal nach Kaikoura. Dort übernachten wir am nahe gelegenen Campground Meat Works direkt am Meer (Bild 3).

4 und 5 – Mittwoch, 08.04.2015

Heute erkunden wir die Gegend um Kaikoura. Hier gibt es viele Seelöwen (Bild 4), und Delfine zu sehen. Außerdem lassen wir es uns diesmal nicht entgehen, wie bei den Austern in Bluff, die Spezialität der Region zu kosten. Zum Mittag lassen wir es uns bei Crayfish und Muscheln gut gehen (Bild 5). Nachdem wir unseren Fleisch- und Fischkonsum bereits seit einigen Tagen auf Null zurück gefahren haben, schmecken die frisch gefangnenen Meerestiere gleich doppelt.

6 – Donnerstag, 09.04.2015

Wir haben heute noch eine Nacht bei Kaikoura geschlafen und sind morgens wieder mit dem Anblick von Delfinen begrüßt worden. Als wir dann mit Rosi weiter fahren wollten, haben wir aber den Autoschlüssel nicht mehr gefunden. Bei leichtem Nieselregen haben wir das ganze Auto umgegraben und auch den Strand noch einmal abgesucht – einen Zweitschlüssel haben wir nämlich nicht!!! Aber Nichts!!! Gedanklich waren wir beide der Verzweiflung nahe, blieben aber außergewöhnlich ruhig und gerieten nicht ein bißchen in Streit. Dann entdecken wir einen Spalt hinter dem Kühlschrank. Da wir den Schlüssel immer auf den Kühlschrank legen kommt uns bald der Gedanke, dass er eventuell dahinter gefallen sein könnte. Nur wie da ran kommen??? Der Kühlschrank ist fest verbaut. Zum Glück kommen wir auf die Idee, einen Haken an einem Faden fest zu binden und damit nach dem Schlüssel zu fischen. Es klappert, da ist er, er fällt, wir können ihn unter dem Kühlschrank aber noch nicht sehen. Ela tastet von unten durch den Schrank. Tata: ein Armband kommt zum Vorschein…und dann auch der Schlüssel (Bild 6). Leicht durchnässt aber glücklich können wir dann doch noch – nach einer gefühlten Stunde der Sucherei – weiter fahren. Die Fahrt geht bis nach Blenheim und von dort noch ein kleines Stück weiter auf eine weitere kostenlose Campsite, dem Wilson Memorial.

7 – Freitag, 10.04.2015

Wir haben uns heute entschieden, noch einmal Richtung Abel Tasman National Park zu fahren. Aktuell sind wir – um ehrlich zu sein – noch etwas planlos. Wollen wir wirklich dort noch hin? Ach wir wissen es nicht. Wir wolltewn eigentlich dort kajaken gehen. Aber die Fahrt dorthin ist ziemlich bergig und langatmig. Was soll’s, heute haben wir uns erst einmal Muscheln gekauft und verwöhnen uns heut mit einem verspäteten Muschel-Mittagessen (Bild 7). Danach entspannen wir unseren Geist und versuchen uns klar darüber zu werden, was wir eigentlich wollen. Reisen kann schon ganz schön anstrengend sein, was? Wir übernachten auf einer Campsite zwischen Blenheim und Nelson, am Brown River Reserve. Hier lauern so viele Wespen und Bienen, dass wir uns zum Essen usw. nach drinnen verziehen müssen. Gegen Abend fängt es dann auch noch mit Regnen an, was die ganze Nacht über anhält…

Samstag, 11.04.2015

Wir haben uns entschieden. Wir fahren zurück nach Picton. Wir wollen unsere Rosi nicht noch einmal die Strecke zum Abel Tasman über die Berge quälen. Wir entscheiden uns für einen Campingplatz in Havelock, mit Strom, um alles wieder aufzuladen und vor allem den Tag heute zu nutzen, um die Berichte der letzten 3 Wochen zu schreiben und online zu stellen. Wir wollen doch nicht wieder zu viel Zeit vergehen lassen und zu weit hinterher liegen. Gesagt, getan… wir finden einen netten Platz in Havelock, buchen uns ein und machen uns fleißig an die Arbeit. Ela schreibt und Rico lernt derweil fleißig spanisch. Er hat zu Ela ein bißchen was aufzuholen. Wir haben eine Sprachkursapp heruntergeladen (Babbel) und für 3 Monate abonniert – schließlich wollen wir für Süd-Amerika vorbereitet sein. Jetzt müssen wir das auch nutzen und uns einen Grundwortschatz und Sprachverständnis zulegen, damit wir in Lateinamerika wenigstens ein bißchen was können. Zudem buchen wir heute gleich noch die Fähre von Picton nach Wellington. Für NZ$ 234,- fahren wir am Montag mit Rosi also weiter zur Nordinsel.

Sonntag, 12.04.2015

Wir müssen morgen um 14 Uhr in Picton Freeletics

an der Fähre sein. Bis dahin fahren wir heute zwischen Havelock und Blenheim durch die Gegend und genießen die Landschaft. Hier oben im Norden der Südinsel ist es doch wesentlich wärmer als im Süden. Jetzt im Herbst regnet es zwar überall mal aber das Klima und vor allem der Wind sind hier oben wesentlich freundlicher als noch in den Catlins oder in Dunedin. Damit wir es morgen zur Fähre nicht mehr so weit haben, übernachten wir heute noch einmal auf dem Wilson Memorial, zwischen Blenheim und Picton. Vorher machen wir noch unsere aktuelle Freeletics Trainings-Einheit bevor es dann zum Abendbrot mit Film gucken geht…

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#77 – Woche in Bildern

Woche 77 – Catlins, Dunedin und Mount Cook

1 – Montag, 30.03.2015

Nachdem die Maus uns das Schlafen in der Nacht schwer gemacht hat, kommen wir etwas später als geplant aus dem Bett. Trotz, das wir alles weggeräumt haben hat sie sich am Kaffee und an Brühwürfeln zu schaffen gemacht. Wir packen auch das noch weg und machen uns auf den River Walk. Wir laufen direkt am Fluss entlang und müssen auch 2 mal mittels sehr wackeliger kleiner Hängebrücken diesen überqueren (Bild 1). Es ist eine sehr schöne Wanderung und wird so auch nicht langweilig. Kein Wunder, wir sind ganz allein, waren doch auch kaum andere Camper da. Wir brauchen circa 3,5 Stunden bis zum Ende und starten nach einem kurzen Mittag den Rückweg über einen Loop, den unsere Karte anzeigt. Wir stellen leider fest, dass nichts dergleichen ausgeschildert ist und laufen einfach den Forstweg entlang. Nach 2 Stunden kommen wir wieder im Camp an und stellen fest, dass wir wohl nicht den richtigen Weg zurück erwischt haben – war ja auch nicht ausgeschildert. Egal. Wir sind früher zurück und haben somit mehr Zeit uns heute ein kostenfreies Nachtlager in Ocean View nahe Dunedin zu suchen.

2 – Dienstag, 31.03.2015

Auf unserer heutigen Etappe nach Dunedin schauen wir uns diekleine Halbinsel im Süden an.Hier folgen wir der Küstenstraße bis Portobello. Zwischendurch machenwir noch einen Abstecher zum Larnach Castle. Weit oben auf einem Berg steht Neuseelands einzigstes Schloss. Wir mühen uns mit Rosi hinauf nur um am Ende feststellen zu müssen, dass eine Besichtigung der Anlage 30 Dollars pro Person kostet …nein Danke. Also geht’s weiter zurück zur Küstenstraße. Immerhin haben wir vom Berg aus einen schönen Panorama-Blick auf Neuseelands viertgrößte Stadt (Bild 2). In der Stadt selbst wollen wir unbedingt noch Bluff-Austern essen. Auf unserem Weg über Invercargill sind wir am Ort Bluff, an dem es die angeblich bestschmeckendsten Austern der Welt gibt, leider nicht mehr vorbei gekommen. Hier in Dunedin im Best Café soll es die Besten Austern schlechthin geben. Leider stellen wir fest, dass aufgrund eines Sturms in den letzten Tagen keine Boote rausgefahren sind und es dementsprechend keine Austern gibt. Also steigen wir wieder in Rosi und erkunden etwas die Gegend.

3 – Mittwoch, 01.04.2015

Heut wachen wir im Campground Warrington Reserve auf. Wir sind an einem kleinen, sehr gemütlichen und kostenlosen Campingplatz nördlich von Dunedin und direkt am Meer. Das Wetter ist herrlich und da wir uns noch entscheiden müssen, wie unsere Fahrt weiter geht (zum Mount Cook oder direkt an der Küste weiter nach Christchurch) bleiben wir heute hier, lesen unseren Dostojewski weiter, lernen noch ein bisschen Spanisch und machen einen ausgedehnten Strandspaziergang (Bild 3).

Donnerstag, 02.04.2015

Wir haben uns entschieden (doch noch) zum Mount Cook zu fahren. Erst hatten wir überlegt, ob wir den Nationalpark skippen, aber so schnell kommen wir ja nicht wieder her und schließlich gilt der Mt. Cook gilt als das Wahrzeichen der Südinsel. Wir biegen also nach ein paar Kilometern Küste von Palmerston aus nach Alexandra ins Landesinnere ein. Leider vergessen wir, als wir in Alexandra sind, ein Foto zu machen. Hier ist Glenno – unser Couchsurfinghost aus Perth – geboren und aufgewachsen. Wir wollten ihm eigentlich ein Bild von hier schicken, damit er ein kleines Andenken von uns bekommt. Naja, 100 Kilometer vor Mount Cook finden wir dann noch eine freie Campsite zum übernachten.

4 bis 6 – Freitag, 03.04.2015

Mount Cook. Die restlichen Kilometer haben wir schnell zurückgelegt und kommen gegen Mittag in Mount Cook an. Wir entscheiden uns für den Hooker Valley Walk zu einem Gletscher-See mit besten Ausblick auf den bekanntesten Berg Neuseelands. Das ist mal ein Osterspaziergang mit besonderem Ausblick. Leider haben uns die kleinen „Schlucki´s“ und natürlich die Begleitung gefehlt. Aber der Walk und vor allem der Ausblick dann am Ende des Tracks waren wirklich die Mühe wert (Bild 4).

Nach nicht ganz 3 Stunden sind wir zurück am Auto und beschließen weiter zu den Blue Lakes im Tasman Valley und dann von dort weiter zur nächsten kostenfreien Campsite zu fahren. Abends sollen Wolken aufziehen und ab Mitternacht soll es regnen. Da macht es keinen Sinn hier zu übernachten und die Tageswanderung zur uns wirklich oft empfohlenen Müller-Hut macht so auch keinen Sinn.

Die Blue Lakes sind leider nicht mehr blau, da kein frisches Gletscherwasser mehr einfließt, aber der Ausblick von hier hat sich dennoch gelohnt (Bild 5).

Auf der Suche nach einem freien Campingplatz werden wir nicht allzu weit entfernt am Lake Pukaki fündig. Das beste ist der Ausblick direkt auf den Mount Cook (Bild 6). Wir können von hier aus sehen, wie sich gegen Abend schon die Wolken über den Berg schieben. Da genießen wir am See noch volle Sonne.

7 – Samstag und Sonntag, 04./05.04.2015

Heute Morgen ist vom Mount Cook nichts mehr zu sehen. Alles ist in Regenwolken eingehüllt. Nur wir sind verschont von Regen. Also richtige Entscheidung weiter zu ziehen. Wir fahren weiter Richtung Sonnenschein, ergo, Christchurch und finden einen schönen Camplatz am Ellesmere Lake für das Osterwochenende. Hier verbringen wir 2 schöne entspannte Tage mit „körperlicher Ertüchtigung“ und viel Zweisamkeit…(Bild 7).

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#65 – Woche in Bildern

Woche 65 – Besuch von zu Hause, unser neues Auto, Christchurch bis Golden Bay

 

 

1 – Montag, 05.01.2015

Unsere letzten Tage im Motel bei Owen seiner Family neigen sich dem Ende. Franze und Christian, unsere Frischvermählten aus der Heimat kommen heute aus Sydney zu uns nach Christchurch. Zusammen werden wir die nächsten Wochen um die Südinsel touren und so mit den beiden die Flitterwochen feiern… Heute, passend zu Ela’s Geburtstag, war es dann auch so weit, dass wir uns für ein Auto entschieden haben. Aurielle und Pierre bieten ihren Toyota Hiace zum Verkauf an und nach den vielen Auto-Besichtigungen haben wir uns entschieden, ihren zu kaufen. Das Auto ist heute nochmal in der Werkstatt zum letzten Check. Der Tacho ist während der Probefahrt ausgefallen und das lassen wir noch machen, bevor wir mit unserer Tour starten. Zudem haben wir den beiden noch unsere Stelle im Motel vermacht. Sie haben keinen Hostel-Platz gefunden und wussten nicht wohin. Und im Auto können sie ja jetzt auch nicht mehr schlafen. Also haben wir kurzum mit Owen gesprochen und alles für sie geregelt. Am Abend gibt’s dazu noch ein Abschiedsessen mit Owen, seiner Frau und ihrer süßen Tochter. Nachdem es am ersten Abend ja chinesische Kochkunst gab, haben wir es uns nicht nehmen lassen, ihnen mal die deutsche Küche in Vollendung zu servieren. Dazu gibt’s heute Rouladen mit Rotkohl und Klösen und als Nachtisch Grießbrei mit Kirschen. Die 3 sind hellauf begeistert (Bild 1) und Owen will ab sofort am liebsten jeden Tag Griesbrei haben. Ela zeigt seiner Frau noch wie es geht…

Als kleines Geburtstagsgeschenk gabs von den Dreien noch einen leckeren Kuchen und eine Schachtel chinesicher „Edel-Zigaretten“ 🙂

 

2 – Dienstag, 06.01.2015

Franze und Christian, den wir auch gern mal Ingo nennen, kommen! Wir arbeiten heute zur Abwechslung auch mal nicht im Motel. Bill, der Motel-Chef hat uns über Owen gebeten, dass wir seinen privaten Garten auf Vordermann bringen. Seine beiden Kindermädchen (sorry, wir haben eure Namen vergessen) holen uns dazu ab. Wir vereinbaren daher mit Franze und Ingo, dass wir uns dann dort treffen und sie uns gleich abholen. Das passt super, denn so können wir auf dem Weg ins Motel gleich noch unser Auto von der Werkstatt abholen. Im Motel angekommen gibt’s erstmal was ordentliches zu Essen (Bild 2) und wir vier plappern uns erstmal gehörig die Köpfe leer, was vor allem zum Leidwesen von den beiden geschieht, denn wenn Rico erstmal in Redestimmung ist, dann wird’s ein langer Abend… Morgen geht’s auf jeden Fall los, raus aus Christchurch, Richtung Norden. Wir freuen uns riesig, dass die 2 da sind und dass wir die nächsten Wochen miteinander verbringen können. Zudem hat Franze die Reiseroute schon – schön deutsch – durchgeplant, so dass wir den Zweien ganz entspannt folgen können 🙂

 

Mittwoch, 07.01.2015

Bevor es heute auf die Reise geht machen wir noch ein letztes Mal die Zimmer und verabschieden uns anschließend von Owen und seiner Familie. Unser Auto, wir haben sie Rosi getauft, ist startbereit und so geht es 12 Uhr mittags auf die Strecke. Unsere erste Etappe heißt Hamner Springs. Auf dem Weg dahin fällt gleich erstmal wieder der Tacho aus… Superleistung von der Werkstatt in Christchurch. So fahren Christian und Franze also vor uns, damit wir nicht zu schnell fahren und geblitzt werden. Doch die Sorge war völlig umsonst. Als wir so am Highway, die Ostküste entlang nach Norden fahren, werden wir ständig von uns überholenden Fahrzeugen überholt und dabei ständig angehupt. Einmal bekommen wir sogar den guten alten Mittelfinger gezeigt. Unsere beiden Autos fahren gerade so am Speed-Limit – okay unser alter Van vielleicht etwas langsamer – aber wir sind echt schockiert. In ganz Australien wurden wir nie angehupt oder angepöbelt und da sind wir meist 80 oder 90 statt der erlaubten 110 gefahren. Was stimmt nur mit den Leuten hier nicht??? Auf jeden Fall finden wir in Hamner Springs erstmal Franzes und Ingos Quartier. Wir dürfen unser Auto für 20 Dollar auf dem Hof parken und die Küche, Dusche usw. mt nutzen.

 

3 – Donnerstag, 08.01.2015

In Hamner Springs machen wir uns gleich mal auf in die Natur. Franze hat einen Track rausgesucht und so geht’s ab in die Berge. Je höher wir kommen, umso nebliger wird es allerdings. Wir hatten uns eine super Aussicht erhofft und sehen nur Wolken. Aber es hat Spaß gemacht, mal wieder in der Natur unterwegs zu sein und die Zeit vergeht natürlich auch wie im Flug, wenn man mit Freunden unterwegs ist, die man über eineinhalb Jahre lang nicht gesehn hat (Bild 3). Am Abend gibt’s dann noch einen Burger in der Stadt und wir verbringen ganz aufgeregt die erste Nacht in unserer Rosi…

Fazit: Schön isses!

 

4 – Freitag – 09.01.2015

Nach HamnerSprings fahren wir entlang der Ostküste über Blenheim und Nelson bis an das nördlichste Ende der Südinsel. Insgesamt sollten wir heute 11 Stunden unterwegs sein. Gott sei dank war das dann aber auch die längste Etappe unserer Reise. Es sind zwar nur knapp 500 km gewesen, aber mit Pausen zum Fotos machen, Mittag essen und Fahrten auf Bergpässen mit vielleicht durchschnittlich 25 km/h war der heutige Ritt schon wirklich heftig. Gleich an unserem ersten Stopp, irgendwo bei Kaikoura halten an einem Platz direkt am Meer und unser Ingo entdeckt dort beim streunern zwischen den Felsen doch nicht etwa eine Robbe (Bild 4)? Und im Meer tummeln sich zig Delfine. Alle sind gleich voll im Bann der Entdeckungen und machen Fotos. In Blenheim gibt’s dann später erst mal Mittag. Da wir uns nicht wirklich für ein Diner entscheiden können und unsre zwei Frisch-Vermählten erstmal noch mit dem Verkehr hier in NZ klarkommen müssen, entschließen wir uns, einfach direkt am Highway anzuhalten und am Straßenrand auf einer Wiese Mittag zu essen. Die zwei sind von der unkonventionellen und stressfreien Art den Reisens und Speisens sofort begeistert. Nach Blenheim fuhren wir dann noch einen kleinen Umweg über Picton und entlang der Sounds im Norden – eine wirklich superschöne Strecke. Perfekt zum Fahren und genießen. An unserer Endetappe bei Collingwood im Inlet Hostel angekommen, fallen wir dann fast vom Stuhl, als wir erfahren, dass wir mit unserem Van hier parken und übernachten dürfen, man uns dafür aber 40 Dollar berechnen will.Völlig entgeistert essen wir erstmal „geduldet“ im Community-Raum Abendbrot und besrpechen wie es weiter geht. Denn Franze und Christian hatten hier noch 2 weitere Nächte gebucht. Naja, mitten in derNacht – wir sind ja noch nicht genug rumgefahren heute – steuern wir einen Campground direkt in Collingwood an. Es ist 11 Uhr abends und wir werden sehr unhöflich empfangen. Wir bekommen immerhin noch eine Campsite für 34 Dollar und schlafen – allerdings erst, nachdem wir uns wegen der Abzocke im Hostel und den pampigen Empfang abgeregt hatten.

 

5 – Samstag, 10.01.2015

Nach der ganzen Fahrerei und Aufregerei gestern haben wir uns heute mit Franze und Christian in ihrem Hostel zum Frühstücken getroffen. Da die zwei ja schon für 2 weitere Nächte gebucht hatten, beschließen wir, doch die dreisten 40 Dollar pro Nacht für die nä. 2 Nächte im Hostel zu bezahlen. Ist immer noch billiger als ein Zimmer für den doppelten Preis und es ist uns wichtiger, mit den beiden zusammen zu sein, als uns wegen ein paar Dollars aufzuregen. Am Ende sollte es auch noch eine wirklich schöne Zeit im Inlet werden. Heute jedenfalls gehen wir erstmal an den Strand, sonnen- und wasserbaden und entspannen (Bild 5).

 

6 und 7 – Sonntag, 11.01.2015

Wir „nutzen“ den ganzen Vormittag weiter zum Entspannen; Rico spielt ein bissl Klavier (Bild 6), Ela liest, Franze und Ingo machen Mittagsschlaf… Am späten Nachmittag machen wir dann noch einen längeren Track an der Golden Bay und da man dazu besser Ebbe und Flut im Auge hat, konnten und wollten wir auch nicht eher los. Also geht’s mit dem Auto hoch bis zum Wharakiki Beach (Bild 7). Die Landschaft hier mit den ewigen Dünen und den Küstenfelsen ist wirklich traumhaft. Neuseeland gilt vollkommen zurecht als eines der schönsten Länder unserer Erde und hier merken wir das mal wieder ganz deutlich. Später gehen wir dann noch an der Landzunge ganz im Norden spazieren. Am Ende ist der Track hin, über die Landzunge drüber zur nördlichen Seite und wieder zurück allerdings doch ganz schön lang und als wir dann in der Dämmerung die Wegpunkte nicht mehr erkennen können, steigt vor allem bei unserer lieben Franze doch langsam etwas Panik auf. Aber wir finden am Ende aus der Dunkelheit den Weg zurück zum Auto und kommen sichtlich geschafft aber auch total begeistert wieder im Inlet an…

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#64 – Woche in Bildern

Woche 64 – neues Jahr, (fast) neues Land

 

 

1 und 2 – Montag, 29.12.2014

Heute ist es soweit, wir müssen uns von unserer liebsten Thelma trennen. Wir haben mal wieder an der Wharf in Melrose Park geschlafen, denn heute morgen wird Thelma nochmal hergerichtet (Bild 1). Außerdem müssen wir unser ganzes Zeug ja wieder in die Rucksäcke packen. Dazu ist es leider auch noch brütend heiß. Aber was soll’s. Wir machen Thelma also zurecht und fahren im Anschluss noch einkaufen und dann zu Martin und Jessica, um alles auszuladen. Mit Martine und Emil sind wir wieder im Centennial Park verabredet. Dort werden noch alle Formulare ausgefüllt, Rico zeigt Emil noch, wie man den Ölwechsel macht und worauf man sonst noch so achten sollte und dann heißt es auch schon Abschied nehmen von unserer treuen Weggefährtin (Bild 2). Es klingt vielleicht etwas kitschig für den nicht involvierten Leser, aber wenn man zehn Monate mit einem Auto so intensiv verbringt, dann ist es wirklich nicht einfach, sich davon zu trennen. Manche kennen das bei dem Verkauf Ihres „normalen“ PKW zu Hause schon, aber bei einem Van, in dem man gekocht und geschlafen hat und gereist ist, ist das Ganze dann doch nochmal wesentlich intensiver. Wie auch immer wir sind froh, dass wir sie in gute Hände geben und wünschen unserer Thelma noch viele glückliche Kilometer… Im Anschluss laufen wir rüber zur Wohnung von Martin und Jessica, wo wir heute zum ersten mal mit schlafen.

 

3 – Dienstag, 30.12.2014

Heute ist unser vorletzter Tag in Australien. Da Jessica nochmal ins Büro muss und wir ja ohne Auto sind ;-( laufen wir mit Martin wieder in den nahe gelegenen Centennial Park. Wir genießen die letzten Strahlen der australischen Sonne. Später, wieder in der Wohnung, holen wir dann noch unser Weihnachts-Plätzchen-Backen nach (Bild 3). Also wenn die nicht schön geworden sind, dann wissen wir’s auch nicht 🙂

 

Mittwoch, 31.12.2014

Heute geht’s dann also weiter. Ein neues Jahr, ein neues Land. Wir packen noch unsere Rucksäcke fertig und machen uns nach dem Mittag auf den Weg zum Bus, der uns zum Flughafen bringt. Die Entscheidung, am 31.12. zu fliegen, fiel uns nicht schwer. Über unsere Lieblings-Flugsuchmaschine skyscanner.de haben wir die Preise nach Christchurch für die umliegenden Tage geprüft. Vor und nach Neujahr lagen sie bei ca. 350 Dollar pro Person. An Silvester allerdings können wir schon für 210 Dollar!!! fliegen… Also mussten wir nicht lange überlegen und hatten die Tickets schließlich vor 3 Tagen gebucht. Martin war noch so lieb und hat seinen beiden armen Weltreise-Freunden noch die Bustickets zum Flughafen besorgt und dann heißt es Abschied nehmen: von Australien, dass uns so unzählig viele schöne Momente, tolle Eindrücke, liebenswerte Menschen und vor allem eine riesige Menge an Lebensbereicherungen mitgegeben hat und von Martin und Jessica natürlich, die uns so lieb bei sich aufgenommen und es mit uns ausgehalten haben. Wir danken Euch ganz sehr für Eure Unterstützung und für die schöne Zeit. Unser Flug nach Christchurch, Neuseeland verlief dann planmäßig und so befinden wir uns am 31.12.2014 Mitternacht…

 

4 – Donnerstag, 01.01.2015

am Security Check-In in Christchurch. Frohes Neues Jahr 2015 🙂 In Christchurch angekommen nehmen wir ein Airport-Shuttle zu unserem Motel. Wir haben über HelpX vor 2 Tagen ein Motel in Christchurch gefunden, in dem wir für 2 Wochen (oder gern auch länger) kostenlos wohnen können. Jetzt heißt es aber erstmal ankommen. Unterwegs (es ist inzwischen 2 oder halb 3 morgens) sehen wir auf den Straßen noch die von den Silvesterfeiern übrig gebliebenen Leute auf den Straßen, Berge von Silvester-Raketen-Müll und Bier- und Sektflaschen. Als wir im Motel ankommen, öffnet uns Owen, der Manager, die Tür und gibt uns erstmal ein Zimmer. Den Rest besprechen wir morgen… Nach dem Aufstehen (so gegen 10/11) decken wir uns erstmal mit Nahrung ein. Gott sei dank hat wenigstens der kleine Supermarkt um die Ecke heute, am Neujahrstag, geöffnet. Nach dem Frühstück treffen wir uns mit Owen und besprechen, was zu tun ist. Der Deal sieht hier so aus: Wir arbeiten 3 Stunden am Tag (Haus streichen, Zimmer herrichten (nur putzen müssen wir nicht), Garten pflegen, Wäsche waschen), dafür können wir kostenfrei hier wohnen. Rico fängt mit Haus streichen an, während Ela sich um den Garten kümmert. Neben uns sind noch weitere Helfer hier, die aber in den nächsten Tagen abreisen. Da die Helfer eigentlich mit Owen und seiner Familie im Haupthaus wohnen und nicht wie wir (weil aktuell ja besetzt) in einem der recht komfortabel eingerichteten Zimmer, machen wir einfach eine Stunden mehr pro Tag. Am Ende sollte es, selbst als die beiden anderen Helfer abgereist sind, dabei bleiben, so dass wir unsere Privatsphäre in unserem eigenen Zimmer haben. Echt super. Wir lernen dann auch seine Frau und seine süße Tochter kennen. Für die nächsten Tage sind wir nämlich Ay und Shushu, was soviel wie Tante und Onkel auf chinesisch heißt (Bild 4). Am Abend werden wir noch zum Essen eingeladen, wo wir die chinesische Küche kennen lernen können, die dann doch ganz anders schmeckt, als das, was man beim Chinesen in Deutschland bekommt (Bild 7).

 

5, 6, 8 – Freitag, 02.01. bis Sonntag, 04.01.2015

Während unserer Zeit hier im Motel (wir arbeiten in der Regel immer von 9 bis 13 Uhr) müssen wir uns auch ein Auto besorgen. Schließlich kommen unsere Freunde Franze und Christian ja schon in 3 Tagen hier an. Dazu hatte Rico bereits noch in Sydney fast alle Leute kontaktiert, die über Gumtree.co.nz in Christchurch einen Van verkaufen. Von den ungefähr 100 Leuten konnten wir ca. 20 heraus sortieren, deren Auto noch verfügbar ist, und die auch tatsächlich noch da sind. Der Ablauf für die nächsten Tage war daher immer: Nach dem Frühstück wird gearbeitet (Ela macht den Garten (Bild 5) und die Betten (Bild 6) und Rico malt die Fassade des Hauses an und erledigt kleinere Handwerks-Aufgaben). Danach ist Mittagessen angesagt. Am Nachmittag kommen dann immer ein paar Leute mit ihren zum Verkauf stehenden Autos vorbei – also besichtigen, Probe fahren, Infos sammeln. Fast alle Leute sind zur Besichtigung direkt zu uns gefahren, so dass wir in den Tagen vom 3.1. bis 5.1. ca. 17 Autos besichtigt hatten. Am Ende haben wir uns dafür entschieden, einen großen Van zu nehmen, in dem man innen stehen, kochen, abwaschen – halt alles machen kann – ohne raus in die Kälte zu müssen (Bild 8). Vor allem, da wir ja im Winter aus Neuseeland abreisen, scheint uns das sowohl für uns, als auch für den Verkauf später, sinnvoller zu sein.

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