Goedendag Belgien

Von Calais aus reisen wir heute – zum ersten Mal – nach Belgien. Wir wissen zumindest schonma vorab, dass es hier einen niederländisch Teil (Flandern) im Norden (außer Brüssel) und einen französischen Teil (Wallonien) im Süden gibt. Die Strände in Belgien sollen nicht so toll sein, da die gesamt Küstenregion wohl mit Industrieanlagen (ähnlich großer Teile Japans) zugebaut sein soll. Daher fahren wir gleich Richtung Landesinneres. Wir wollen uns mit Brügge und Brüssel zwei der bekanntesten Städte ansehen und anschließend das ruhigere Hinterland im Süden bereisen.

Brügge, 13.06.2017

Als erstes Ziel haben wir uns Brügge rausgesucht. Die eher kleinere Stadt mit ihren vielen kleinen Grachten und ihrem sehr gut erhaltenen Innenstadt-Kern wirkt auf uns wie die kleinere und ruhigere Version von Amsterdam. Die Stadt erkunden wir locker zu Fuß (auch wenn man dafür auch eine Bootsfahrt machen kann). An jeder Ecke gibt’s hier natürlich Süßes und Deftiges vom Feinsten: Belgische Waffeln belegt mit alles Möglichen, Schokolade und Pralinen in zig Varianten; dazu kommen noch die weltberühmten belgischen Fritten, die hier angeblich ganz besonders gut schmecken sollen, weil sie in tierischem statt pflanzlichen Fett frittiert werden. Vom leckeren belgischen Bier wollen wir gar nicht erst anfangen…
Wir zwei sind ja seit einer Weile auf Kohlehydrate- Entzug und das ist dann hier echt fies.

Am Ende des Tages haben wir eine Waffel, einmal Pommes und zwei kleine Biere probiert =0) Unser Fazit: Die Waffel war supergeil – dabei hat uns (als Zuckerentwöhnte) schon die „natur“-Variante ohne extra Zucker oder sonstigem Belag vollkommen ausgereicht. Die Pommes waren nicht besonders (da gibt’s wohl in Brüssel noch viel bessere und überhaupt nur dort die „Echten“) und das Bier war lecker. Zwar gleich mal 12 % Alkohol, aber man gönnt sich ja sonst nichts…

Am Abend schlafen wir zwei dann buchstäblich „unter der Brücke“. Ela hat in Bellem – zwischen Brügge und Gent – einen ruhigen Rastplatz für die Nacht entdeckt, der direkt an einem Kanal unter einer Brücke liegt. Aber alles halb so wild. In unserem Willi haben wir ja allen Komfort. Zum Abendessen gibt’s dann noch die Reste von unserer gestrigen Delikatessen-Fatsche aus Frankreich – diesmal ohne Nebenwirkungen =0)

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