Category Archive : Australien

#64 – Woche in Bildern

Woche 64 – neues Jahr, (fast) neues Land

 

 

1 und 2 – Montag, 29.12.2014

Heute ist es soweit, wir müssen uns von unserer liebsten Thelma trennen. Wir haben mal wieder an der Wharf in Melrose Park geschlafen, denn heute morgen wird Thelma nochmal hergerichtet (Bild 1). Außerdem müssen wir unser ganzes Zeug ja wieder in die Rucksäcke packen. Dazu ist es leider auch noch brütend heiß. Aber was soll’s. Wir machen Thelma also zurecht und fahren im Anschluss noch einkaufen und dann zu Martin und Jessica, um alles auszuladen. Mit Martine und Emil sind wir wieder im Centennial Park verabredet. Dort werden noch alle Formulare ausgefüllt, Rico zeigt Emil noch, wie man den Ölwechsel macht und worauf man sonst noch so achten sollte und dann heißt es auch schon Abschied nehmen von unserer treuen Weggefährtin (Bild 2). Es klingt vielleicht etwas kitschig für den nicht involvierten Leser, aber wenn man zehn Monate mit einem Auto so intensiv verbringt, dann ist es wirklich nicht einfach, sich davon zu trennen. Manche kennen das bei dem Verkauf Ihres „normalen“ PKW zu Hause schon, aber bei einem Van, in dem man gekocht und geschlafen hat und gereist ist, ist das Ganze dann doch nochmal wesentlich intensiver. Wie auch immer wir sind froh, dass wir sie in gute Hände geben und wünschen unserer Thelma noch viele glückliche Kilometer… Im Anschluss laufen wir rüber zur Wohnung von Martin und Jessica, wo wir heute zum ersten mal mit schlafen.

 

3 – Dienstag, 30.12.2014

Heute ist unser vorletzter Tag in Australien. Da Jessica nochmal ins Büro muss und wir ja ohne Auto sind ;-( laufen wir mit Martin wieder in den nahe gelegenen Centennial Park. Wir genießen die letzten Strahlen der australischen Sonne. Später, wieder in der Wohnung, holen wir dann noch unser Weihnachts-Plätzchen-Backen nach (Bild 3). Also wenn die nicht schön geworden sind, dann wissen wir’s auch nicht 🙂

 

Mittwoch, 31.12.2014

Heute geht’s dann also weiter. Ein neues Jahr, ein neues Land. Wir packen noch unsere Rucksäcke fertig und machen uns nach dem Mittag auf den Weg zum Bus, der uns zum Flughafen bringt. Die Entscheidung, am 31.12. zu fliegen, fiel uns nicht schwer. Über unsere Lieblings-Flugsuchmaschine skyscanner.de haben wir die Preise nach Christchurch für die umliegenden Tage geprüft. Vor und nach Neujahr lagen sie bei ca. 350 Dollar pro Person. An Silvester allerdings können wir schon für 210 Dollar!!! fliegen… Also mussten wir nicht lange überlegen und hatten die Tickets schließlich vor 3 Tagen gebucht. Martin war noch so lieb und hat seinen beiden armen Weltreise-Freunden noch die Bustickets zum Flughafen besorgt und dann heißt es Abschied nehmen: von Australien, dass uns so unzählig viele schöne Momente, tolle Eindrücke, liebenswerte Menschen und vor allem eine riesige Menge an Lebensbereicherungen mitgegeben hat und von Martin und Jessica natürlich, die uns so lieb bei sich aufgenommen und es mit uns ausgehalten haben. Wir danken Euch ganz sehr für Eure Unterstützung und für die schöne Zeit. Unser Flug nach Christchurch, Neuseeland verlief dann planmäßig und so befinden wir uns am 31.12.2014 Mitternacht…

 

4 – Donnerstag, 01.01.2015

am Security Check-In in Christchurch. Frohes Neues Jahr 2015 🙂 In Christchurch angekommen nehmen wir ein Airport-Shuttle zu unserem Motel. Wir haben über HelpX vor 2 Tagen ein Motel in Christchurch gefunden, in dem wir für 2 Wochen (oder gern auch länger) kostenlos wohnen können. Jetzt heißt es aber erstmal ankommen. Unterwegs (es ist inzwischen 2 oder halb 3 morgens) sehen wir auf den Straßen noch die von den Silvesterfeiern übrig gebliebenen Leute auf den Straßen, Berge von Silvester-Raketen-Müll und Bier- und Sektflaschen. Als wir im Motel ankommen, öffnet uns Owen, der Manager, die Tür und gibt uns erstmal ein Zimmer. Den Rest besprechen wir morgen… Nach dem Aufstehen (so gegen 10/11) decken wir uns erstmal mit Nahrung ein. Gott sei dank hat wenigstens der kleine Supermarkt um die Ecke heute, am Neujahrstag, geöffnet. Nach dem Frühstück treffen wir uns mit Owen und besprechen, was zu tun ist. Der Deal sieht hier so aus: Wir arbeiten 3 Stunden am Tag (Haus streichen, Zimmer herrichten (nur putzen müssen wir nicht), Garten pflegen, Wäsche waschen), dafür können wir kostenfrei hier wohnen. Rico fängt mit Haus streichen an, während Ela sich um den Garten kümmert. Neben uns sind noch weitere Helfer hier, die aber in den nächsten Tagen abreisen. Da die Helfer eigentlich mit Owen und seiner Familie im Haupthaus wohnen und nicht wie wir (weil aktuell ja besetzt) in einem der recht komfortabel eingerichteten Zimmer, machen wir einfach eine Stunden mehr pro Tag. Am Ende sollte es, selbst als die beiden anderen Helfer abgereist sind, dabei bleiben, so dass wir unsere Privatsphäre in unserem eigenen Zimmer haben. Echt super. Wir lernen dann auch seine Frau und seine süße Tochter kennen. Für die nächsten Tage sind wir nämlich Ay und Shushu, was soviel wie Tante und Onkel auf chinesisch heißt (Bild 4). Am Abend werden wir noch zum Essen eingeladen, wo wir die chinesische Küche kennen lernen können, die dann doch ganz anders schmeckt, als das, was man beim Chinesen in Deutschland bekommt (Bild 7).

 

5, 6, 8 – Freitag, 02.01. bis Sonntag, 04.01.2015

Während unserer Zeit hier im Motel (wir arbeiten in der Regel immer von 9 bis 13 Uhr) müssen wir uns auch ein Auto besorgen. Schließlich kommen unsere Freunde Franze und Christian ja schon in 3 Tagen hier an. Dazu hatte Rico bereits noch in Sydney fast alle Leute kontaktiert, die über Gumtree.co.nz in Christchurch einen Van verkaufen. Von den ungefähr 100 Leuten konnten wir ca. 20 heraus sortieren, deren Auto noch verfügbar ist, und die auch tatsächlich noch da sind. Der Ablauf für die nächsten Tage war daher immer: Nach dem Frühstück wird gearbeitet (Ela macht den Garten (Bild 5) und die Betten (Bild 6) und Rico malt die Fassade des Hauses an und erledigt kleinere Handwerks-Aufgaben). Danach ist Mittagessen angesagt. Am Nachmittag kommen dann immer ein paar Leute mit ihren zum Verkauf stehenden Autos vorbei – also besichtigen, Probe fahren, Infos sammeln. Fast alle Leute sind zur Besichtigung direkt zu uns gefahren, so dass wir in den Tagen vom 3.1. bis 5.1. ca. 17 Autos besichtigt hatten. Am Ende haben wir uns dafür entschieden, einen großen Van zu nehmen, in dem man innen stehen, kochen, abwaschen – halt alles machen kann – ohne raus in die Kälte zu müssen (Bild 8). Vor allem, da wir ja im Winter aus Neuseeland abreisen, scheint uns das sowohl für uns, als auch für den Verkauf später, sinnvoller zu sein.

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#63 – Woche in Bildern

Woche 63 – Weihnachten, bloß raus aus der Stadt

 

 

1 – Montag, 22.12.2014

Weihnachtszeit und das schon wieder im Sommer 🙂 Nach Vietnam, genauer gesagt, der Insel Phu Qoc im letzten Jahr sind wir also diesmal in Sydney bzw. im Umland. Wir sind uns noch gar nicht sicher, wo wir den 24. verbringen werden, aber das ergibt sich schon. Heute fahren wir aber erstmal weiter auds den Blue Mountains Richtung Sydney. Wir genießen die Strecke und lassen uns Zeit (Bild 1). Morgen treffen wir uns mit unseren Freund Martin und Jessica in Sydney. Die zwei leben nun schon seit drei Jahren dort und morgen sehen wir uns dann endlich mal wieder. Bis dahin verbringen wir den Rest des Tages in Richmond. Hier kann man am Park kostenlos übernachten. Da es bis Sydney keine guten kostenfreien Schlafplätze mehr gibt, bleiben wir hier inder Kleinstadt am Ausgang der Blue Mountains. Morgen geht’s dann wieder in die City.

 

2 – Dienstag, 23.12.2014

Nach der schönen Woche in den Bergen wollen wir fast gar nicht mehr in die Stradt. Schon 40 km vorm Zentrum von Sydney geht es los, Vororte mit rieseigen Malls, Verkehr ohne Ende und das sind wir noch nicht mal annähernd am Ziel. Vor allem wahrscheinlich durch die Weihnachtszeit, wo nochmal extra viele Leute in die Stadt mit dem berühmten Opernhaus wollen, nimmt der Trubel zu. Wir schlagen uns durch und treffen erst am Abend auf Martin und Jessica. Die größte Herausforderung, einen günstigen bzw. sogar kostenlosen Parkplatz zu finden, haben wir erstaunlich gut meistern können und so treffen wir die zwei mit nur 5 Minuten Verspätung. Es ist schon irgendwie (schön) komisch, wenn man vertraute Menschen aus der Heimat hier, am anderen Ende der Welt wieder trifft. Mit unserem Lutzi gings uns ja ähnlich. Hier ist es halt ein bisschen anders, da Martin und Jessica ja nun schon seit drei Jahren in Sydney leben. An Gesprächsthemen mangelt es auf jeden Fall nicht. Die zwei sind vor 3 Jahren einfach mal so weg aus Deutschland und arbeiten beide im IT-Bereich in der größten Metropole Australiens. Wir besprechen, wie es in den nächsten Tagen weiter geht und was wir übernachtungstechnisch machen. Die zwei haben nur eine kleine Einraum-Wohnung und auch wenn sie uns anbieten, dass wir bei ihnen schlafen könnten, beschließen wir, dass auf die Zeit zu verschieben, wenn wir auto-los sind. Es ist ein wirklich schönder Abend mit den zweien und nach Burger-Bar und Bier- bzw. Weingarten (Bild 2) verabschieden wir uns mit dem Versprechen, uns bald wieder zu sehen. Schließlich wollen wir Thelma in den nächsten Tagen verkaufen. Wir haben noch ein paar Interessenten, mit denen wir uns nach den Feiertagen treffen wollen. Für die Nacht geht’s mal wieder zum Melrose Park, wo wir ja nun schon so oft übernachtet haben…

 

3 – Mittwoch, 24.12.2014

Heilig Abend.Wir haben keine richtige Idee, wie wir den heutigen Tag feiern/ verbringen wollen. Nach kurzer Zeit stellen wir jedoch fest, auf Großstadt haben wir keinen Bock. Also fahren wir wieder Richtung Blue Mountains. Wir haben einen sehr idyllischen Campground – Ingar Campsite – mitten im Wald, an einem See entdeckt und den steuern wir jetzt an. Vorher wird noch lecker Essen eingekauft und nach Highway und 10 km Schotterpiste kommen wir am Ziel an. Das Wetter ist herrlich, es ist kaum jemand hier und so schlagen wir unser Lager auf. Zum Abendessen machen wir uns überbackenen Camembert mit Salat und Knoblauchbrot (Bild 3). Nicht gerade traditionell, aber für uns durchaus mal was Außergewöhnliches… und LECKER!!! Danach noch ein bisschen Stollen und schon ist Weihnachten auch abgehakt.

 

4 – Donnerstag, 25.12.2014

Den 1. Weihnachtsfeiertag verbringen vwir weiterhin an unserem idyllische Fleck im Wald. Lesen, Film gucken, einfach den Tag genießen. Zum Nachmittag fängt es dann auch noch an, wie aus Gießkannen zu regnen (Bild 4). Naja, wir kuscheln uns ins Bett bzw. in unsre Thelma und schlafen dann halt noch n bissl…

 

5 – Freitag – 26.12.2014

Tagesprogramm, fast wie gestern: Lesen, Film gucken, Schlafen 🙂 Nur durch das schöne Wetter gehen wir noch zum See und Baden sowohl im Wasser als auch in der Sonne 🙂 (Bild 5)

 

Samstag, 27.12.2014

Raus aus der Ruhe wieder zurück nach Sydney. Thelma hat ein paar Dates mit potentiellen Käufern. Dazu treffen wir uns mit den Interessenten in der Stadt, genauer gesagt im Centennial Park. Wir verabreden uns auch mit Martin uns Jessica zum Barbeque dort. Der Park, gleich bei ihnen um die Ecke, ist so etwas wie ihre Liebslings-Zuflucht-Stätte, um dem Stress der Großstadt zu entkommen. Wir machen also erstmal schön ein Grillerchen, während wir auf die Leute warten, die sich unseren Van ansehen und vielleicht auch kaufen wollen. Am Ende des Tages ist der Wagen verkauft, also zumindest zugesagt. Martine und Emil aus Schweden möchten das Auto haben. Wir verinbaren, uns am Montag mit ihnen zu treffen uns bis dahin alles ausgeräumt und zum Verkauf fertig gemacht zu haben. Den Abend verbringen wir wieder im Melrose Park, weil wir da in Ruhe alles machen können.

 

7 – Sonntag, 28.12.2014

Bevor wir uns morgen von unserer liebsten Thelma verabschieden, machen wir heute noch eine abschließende Spritztour rund um Sydney. Die Stadt und ihre Umgebung hatten wir uns ja zur Hochzeitsreise schon angesehen, aber heute wollen wir nochmal nachgucken, ob auch noch alles da ist 🙂 Über die City bis nach Bondi Beach, Bear Island in La Perouse (Bild 7) …die letzten Kilometer mit unserer treuen Thelma sind schon ein wenig sentimental. Im Nachtlager, wieder mal Melrose Park schauen wir uns dann noch 3 Haselnüsse für Aschenbrödel an. Elas jährliches Weihnachtsritual. Wir genießen unsere letzte Nacht im Van, bevor es dann morgen zu Martin und Jessica in die Wohnung geht…

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#62 – Woche in Bildern

Woche 62 – Snowy Mountains und Canberra

 

 

1 – Montag, 15.12.2014

Aus Warby Range folgen wir dem Highway zurück nach New South Wales und nehmen dann ab Tarcutta den Snowy Mountains Highway. Die sind natürlich jetzt im Sommer nicht mit Schnee bedeckt aber die Aussicht ist trotzdem schön. Wir halten in Adelong an einer alten Goldgräberstädte (Bild 1), die mittlerweile eingefallen ist und an die alten Zeiten erinnert, in denen sich die Engländer teilweise absichtlich verhaften ließen, um anschließend, als Strafe, nach Australien verschifft und dann eventuell erfolgreiche Goldsucher zu werden. Heute übernachten wir am Log Bridge Creek, nahe am Highway an einem Spot wo es viele Emus und unzählige Wallabees und Kängurus gibt. Wir genießen die Aussicht und den Sternenhimmel und ignorieren die Moskitos 🙂

 

2 – Dienstag, 16.12.2014

Bevor wir heute nach Canberra bzw. den Capital State fahren, halten wir auf dem Weg noch an den Yarrangobilly Caves (Bild 2). Eine langer Schotterpiste runter in den Creek führt uns auf das Gelände. Wie so oft kann man sich mehrere Höhlen anschauen, je nachdem, wie viel man bezahlen will. Wir machen zwei Höhlen, die auch wirklich spektakulär sind und fahren bzw. gehen im Anschluss noch im Thermal-Pool baden. Die Badeanlage ist auch sehr schön angelegt, nur die Horse-Flies mit ihren großen Bissen nerven ein wenig. Wir bekommen auch gleich noch einen Tipp an der Rezeption, wo wir die Nacht über frei campen können.

 

3 und 4 – Mittwoch, 17.12.2014

Canberra – die doch etwas unterrepräsentierte Hauptstadt Australiens ist unser heutiges Tagesziel. Damit haben wir mit dem heutigen Tag alle Staaten Australiens besucht (Bild 4). Die Hauptstadt als solches ist sehr modern, vor allem architektonisch. Man merkt das sofort, wenn man in den Business District bzw. den Government District befährt. Es gibt hier keine Staus, die Straßen sind alle so angelegt, dass sie der Auto-Kapazität stand halten. Das Parliament am Capital Hill, die Bibliothek, es gibt hier sehr viele auffallend schöne Gebäude und vor allem auch viele Grünanlagen. Alles in allem gefällt uns Canberra ganz gut – für eine Großstadt und die Weihnachtsdeko mancher Hauptstädter ist auch nicht zu verachten (Bild 3). Nach unserer gewöhnlichen Auto-Stadtrundfahrt geht’s dann aber weiter nach Sydney. Da wir um die Camp-Situation dort wissen, suchen wir uns eine Rest-Area am Highway M31 bevor es dann morgen in die Stadt geht. Schließlich wollen wir Thelma in den nächsten Tagen verkaufen, wollen noch in die Blue Mountains und wir wollen noch Martin und Jessica treffen. Meinen alten Schulfreund und seine Partnerin, die seit 3 Jahren in Sydney leben.

 

Donnerstag, 18.12.2014

Bevor wir uns in das Getümmel von Sydney stürzen, schauen wir uns noch die Vororte, wie Liverpool und Kingsford an. Erst am Abend erreichen wir Sydney. Wir treffen uns mit ein paar Leuten, die sich unsere Thelma ansehen wollen. Danach fahren wir am Abend noch ein bisschen durch die Stadt, über die Harbour Bridge kommen wir auf die Nordseite und genießen dort unser „Dinner im Auto“ und die schöne Aussicht von McMahons Point auf das Opera House und den Luna Park. Zum Schlafen bleibt uns mal wieder nur Melrose Park, wie immer 🙂

 

5 – Freitag – 19.12.2014

Nach der Großstadt gestern fahren wir für ein paar Tage in die Blue Mountains. Es ist schon witzig, kommt uns doch die Strecke durch unsere Hochzeitsreise vor 3,5 Jahren vertraut vor. Nur heute sind wir nicht mit dem Bus, sondern mit unserem eigenen Auto unterwegs… und wir haben Zeit, uns alles, was wir wollen, anzugucken. Wir können an allen Aussichtspunkten anhalten und die Gegend richtig genießen. Zuerst zu den Wentworth Falls, dann zu den Leura Cascades, mit super Wasserfällen (Bild 5) und zu den berühmten Three Sisters (3 Schwestern), den 3 Felsen, die uns so sehr an unsere Heimat erinnern. Und alles sieht noch so aus wie vor 3,5 Jahren, nur dass wir diesmal nicht im Bus, sondern in unserer Thelma hier sind… danach geht’s weiter über die Katoomba Falls bis zum Abend mach Blackheath, wo wir bei Govetts Leap auf dem abgelegenen Parkplatz übernachten. Hier in den Bergen ist es gleich wieder wesentlich kühler als „unten“ in der Stadt, aber was solls. Wir lernen noch ein paar Italiener und drei Deutsche kennen, mit denen wir bis in die Nacht plappern.

 

6 – Samstag, 20.12.2014

Heut geht’s ab in die Berge, bzw. ab ins Tal, denn aufm Berg sind wir ja schon. Von Govetts Leap aus klettern wir direkt an der Steilwand über abenteuerlichste „Stufen“ hinunter ins Tal, gefühlte 1000 Meter, es waren wahrscheinlich eher 200 aber das reicht ja auch. Wir haben keinen richtigen Plan, wo wir lang sollen und so fragen wir uns immer mal wieder durch. Über den Evans Look-out und über den „Grand Canyon“ Walk (Bild 6) geht’s durch die schönsten Waldidyllen. Unsere Kamera kriegt keine Erholung, zu sehr sind wir von der Umgebung geflasht… unbedingt zu empfehlen. Nur der mühsige, weil ähnlich steile Aufstieg zurück, sollte uns noch in den Knochen nachhängen. Der Schlaf kam heute zumindest von ganz allein 🙂

 

7 – Sonntag, 21.12.2014

Auf der Runde wieder zurück gen Sydney fahren wir heute über Hartley und Lithgow. Davor gibt’s noch ein Abschiedsfoto vom Ausblick von Govetts Leap (Bild 7). Hier war es schon echt gut. Da wir uns aber für Dienstag mit Martin und Jessica, meinem alten Schulfreund und seiner Liebsten, verabredet haben, müssen wir nun mal weiter ziehen… In Kurrajong geht’s links am Highway raus zur nächsten Übernachtungsstation, Wheeney Creek. Wir sind heute schon etwas eher am Ziel, also können wir nochn bissl ausspannen von gestern, die Bein sind nach der 9 Stunden-Tour noch abgenuffelt…

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#61 – Woche in Bildern

Woche 61 – die letzten Tage in Tasmanien

1 – Montag, 08.12.2014

Cradle Mountain (Bild 1) – der wohl bekannteste Nationalpark mit dem dazu gehörigen Walk in Tasmanien steht heute auf unserer Liste. Es gibt einen 6-8-Tages-Walk von hier direkt bis zum Lake St. Claire. In der Hauptsaison, so wie jetzt, ist dieser Track allerdings nur mit Buchung im Voraus… weit voraus zu machen. Wir machen heute nur den kleinen Walk durch den Nationalpark – und der ist für uns auch vollkommen ausreichend. Zunächst mussten wir feststellen, dass wir mit dem Auto nicht bis in den Park rein können, da die Parkplätze begrenzt sind und zu diesem Tag die Schranke für uns daher unten bleibt. Wir müssen also das – immerhin kostenfreie – Shuttle hinein nehmen, müssen dafür allerdings auch spätestens um 17 Uhr wieder raus. Das heißt für uns, wir können den Climb bis zum „Gipfel“ hoch auf den Cradle Mountain nicht machen – wird zu knapp für uns. Aber der Walk ist auch ohne Bergbesteigung sehr schön. Erst, als wir uns auf dem Rückweg zum Carpark entscheiden, eine andere „schwarze“ Route zu nehmen, wird es mal kurz kritisch. Wir können keine Wegweiser mehr auf dem ohnehin schon abenteuerlichen schwarzen Pfad finden. Den Trampelspuren folgend klettern wir einen kleinen Wasserfall entlang den Berg hinab. Es ist durch das Gestrüpp eng, der Boden nass und rutschig und dann kommen wir nicht mehr weiter. Wir müssen den ganzen Wasserfall wieder zurück und Ela ist mächtig sauer. Wieder oben angekommen, finden wir dann über uns eine Wegmarkierung und kommen rechtzeitig kurz vor 5 am Carpark an. Übernachtet wird heute bereits auf dem Weg zur Westküste im Hellyer Gorge. Wir organisieren uns was zum Duschen und fallen in den wohlverdienten Schlaf.

2 – Dienstag, 09.12.2014

Wir sind wieder zurück an der Nordküste Tasmaniens, diesmal allerdings westlich von Devonport. Die Gegend um Wynyard mit ihrem Table Cape ist bekannt für ihre bunten Tulpenfelder, den Leuchtturm (Bild 2) und die schöne Küste mit tollen Stränden (Bild 3), die Fahrt dahin ist die Zeit und den Sprit wirklich wert. An einem dieser Strände, dem Boat Harbour Beach, werden wir heute übernachten. Die Landschaft ist super schön. Nur der Wind haut uns fast aus den Latschen, als wir einen kleinen Rundgang wagen.

3 und 4 – Mittwoch, 10.12.2014

Auf dem Weg weiter zur Westküste geht’s über Smithton, West Point nach Arthur River. Danach geht’s nicht wirklich weiter (nur wieder zurück in den Süden nach Hobart). Auf dem Weg von da zurück in den Norden halten wir zum Mittag essen nochmal in West Point. Dort treffen wir auf Gerhard mit seinem coolen 70er Jahre Mercedes Bus. Wir kommen sofort ins Gespräch und verstehen uns. Er wohnt schon seit Ende der 80er in Tasmanien, genauer gesagt bei Hobart und arbeitet dort als künstlerischer Tischler. Am Ende des Tages fahren wir mit ihm noch an einen halb-legalen Campspot am Meer und genießen den Abend bei leckerem Essen und Wein (Bild 4).

5 – Donnerstag, 11.12.2014

Am nächsten Morgen fahren wir wieder zurück in den Norden, nach Smithton. Wir frischen unsere Lebensmittels-Vorräte auf und machen einen Rundweg in den Takine Forest. Die Aussichten von der Straße sind durch den dichten Wald leider ziemlich eingeschränkt. Wir machen einen Mittagsstopp in einer der abgelegenen Rest-Areas (Bild 5). Ela macht leckere Eierkuchen und so geht’s frisch gestärkt weiter Richtung Devonport. Morgen fahren wir mit der Fähre aufs Festland zurück und dafür suchen wir uns einen Übernachtungsplatz in der Nähe in Penguin, wo wir leider keine Pinguine sehen (Bild 6).

 

Freitag – 12.12.2014

Heute geht’s also wieder zurück nach Melbourne. Mit der Übernachtfähre, wo wir diesmal Guardians of the Galaxy schauen. Durch den mal wieder recht starken Seegang ist das Filmerlebnis allerdings nicht so gut.

 

Samstag, 13.12.2014

Wieder in Melbourne angekommen fahren wir noch ein bisschen durch die uns mittlerweile doch sehr vertraute Großstadt und tanken mal wieder billig. Es geht weiter Richtung Norden zurück nach Sydney. Nur diesmal nehmen wir die Route über die Snowy Mountains. Wir fahren bis in den Warby Range State Park, wo wir noch morgen bleiben.

 

7 – Sonntag, 14.12.2014

Wir genießen die Ruhe im Nationalpark. Wir haben den Platz ganz für uns allein und merken sofort wieder den willkommenen Temperatur-Unterschied zum doch eher kühlen Tasmanien. Als Highlight gibt’s heute zum dritten Advent leckere Stolle (Bild 7).

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#60 – Woche in Bildern

Woche 60 – Tasmanien, von Hobart aus zum Cradle Mountain

 

 

1 – Montag, 01.12.2014

Aus dem tiefsten Süden Australiens fahren wir heute wieder gen Hobart. Nach dem gestrigen Marathon (für unsere Verhältnisse) im südlichsten Punkt Australiens, freuen wir uns auf wärmeres Wetter und im Auto „sitzen“. Vom South Cape aus sind es ja gerade einmal 2000 km bis zur Antarktis… und das merkt man auch. Während wir von Temperaturen in Sydney von über 40°C hören, wissen wir, in welche Richtung wir wieder fahren. Da wir alle Highlights auf der Stecke zurück nach Hobart auf dem Hinweg schon abgeklappert haben, geht’s zielgerichtet in die tasmanische Hauptstadt. Dort füllen wir unsere Vorräte auf, kehren noch bei „unserer“ deutschen Bäckerei ein und fahren weiter Richtung Nord-Westen. Wir wollen als nächstes zum Mount Fields National Park. Am späten Nachmittag finden wir eine kleine Boat Ramp, wo wir die Nacht verbringen (Bild 1). Hier lassen wir uns erst einmal von der Sonne wieder richtig aufwärmen.

2 – Dienstag, 02.12.2014

Heute geht’s in den Mt. Fields. Dort angekommen, starten wir auch gleich dem Walking Trek. Circa 2 Stunden laufen wir durch den Regenwald. Auf dem Weg treffen wir auch noch auf ein Filmset für ein neues australisches Drama. Am besten haben uns neben der Regenwaldkulisse die Wasserfälle gefallen (Bild 2). Danach gehen wir zur Information und buchen einen Platz am anliegenden Campingplatz – mal wieder heiß duschen und Wäsche waschen.

3 – Mittwoch, 03.12.2014

Unser Camping-Spot ist wirklich schön – im Gegensatz zum Wetter. Es regnet, und so bleiben wir erst mal hier und nutzen die Zeit für Blog-Arbeit und – ganz wichtig – das Waschen unserer Rasselbande (Ente, Schnecke, Teddy und Wombat) (Bild 2). Es ist schon unglaublich, wie viel Staub und Dreck sich während unseres Trips inzwischen bei ihnen schon wieder angesammelt hat. Dazu haben wir den ganzen Tag unsere neue Lieblingsunterhaltung am Laufen – Hörbücher.

4 – Donnerstag, 04.12.2014

Nachdem das Wetter wohl erst morgen besser wird, hängen wir noch einen Tag im Mount Fields dran. Man muss ja auch mal entspannen bei dem ganzen Reise-Stress ;-). Zum Dinner macht Ela heute Rouladen mit Rotkraut und Klößen (Bild 4)… vielen Dank an dieser Stelle noch an unsere Leipziger, die uns mit dieser deutschen Spezialität per Luftfracht versorgt und den Tag versüßt haben.

5 – Freitag – 05.12.2014

Unsere Flausche-Babies (Bild 5) und wir brechen heute wieder auf. Es geht weiter in den Cradle Mountain National Park, genauer gesagt zum Lake St. Clair. Auf dem Weg dahin läuft die Heizung im Auto auf Hochtouren, damit unsere immer noch nassen Kuscheltiere wieder richtig trocken werden. Am Lake St. Clair angekommen, können wir uns aus der großen Auswahl möglicher Wander-Routen nicht so richtig entscheiden und so beschließen wir, zu erst zur Platypus Bay runter zu gehen. Leider haben wir auch hier kein Glück, mal Schnabeltiere in freier Natur zu sehen. Egal, im Anschluss machen wir dann noch „schnell“ einen 4-Stunden Walk zum Shadow Lake, so dass wir kurz vor der Dunkelheit wieder am Auto sind. Auf dem Rückweg zurück zum Highway halten wir noch an einem Spot am Fluss, an dem wir uns noch schnell waschen. Nach diesem Lauf auch dringend nötig! Ela war dabei sichtlich „erfreut“ über die Blutegel, die wir aus unseren Socken fischen…

6 – Samstag, 06.12.2014

Fahrtag… Heute „morgen“ haben wir uns mit ein paar Australiern und Kanadiern am Camping-Platz verquatscht, so dass wir erst recht spät loskommen – auf die andere Seite des Cradle Mountain National Park und dem gleichnamigen Berg. Wir bleiben auf halber Strecke, in einem kleinen Kaff namens Zeehan stehen. Die Hauptstraße ist von der Polizei abgesperrt und es geht nicht weiter. Wir dachten schon, es gab einen schweren Unfall oder was auch immer, bis wir nach ein paar Minuten einen Weihnachtsumzug (Bild 6) sehen, der einmal durchs ganze „Dorf“ zieht. Wir sehen uns an und müssen feststellen – Heute ist ja Nikolaus! Hätten wir das gewusst, hätten wir letzte Nacht noch unsere großen Wanderstiefel geputzt vor’s Auto gestellt… Witzig ist daran vor allem – da die halbe Stadt bei dem Umzug dabei ist, steht kein Mensch am Straßenrand… das Ganze wirkt dadurch dann schon ein bissl skurril und es steigt ein wenig Fremdscham in uns auf. Egal, Hauptsache die Leute haben Ihren Spaß. Letzten Endes schaffen wir es heute noch bis zum Mac-Kintosh-Damm, wo wir die Nacht verbringen.

7 – Sonntag, 07.12.2014

Wir verbringen den halben Tag am Stausee. Ela will eigentlich gar nicht mehr weg, so dass es immer später wird, bis wir aufbrechen. Gestern Abend hat es noch wie aus Eimern geregnet und wir haben daher zum Abendessen unser ganzes Vorzelt aufgebaut. …welches wir Mitten in der Nacht! Wieder abbauen mussten, da der Wind es aus den Angeln gerissen hat. Rico hat sich dabei noch schön im Dunkeln seine große Zehe an einem Stein angeschlagen, so dass wir schließlich unterkühlt und genervt wieder ins Bett gingen. Heute jedenfalls schaffen wir es dann endlich noch zur Touristen-Information am Cradle Mountain. Wir besorgen uns Flyer und sonstige Infos zu den Tracks vor Ort und suchen noch eine Schlafstelle. An einem See in der Nähe (nur 35 km weit weg) machen wir es uns gemütlich und sehen noch einen schönen Sonnenuntergang (Bild 7).

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#59 – Woche in Bildern

Woche 59 – Der Süden Tasmaniens und Familienwiedervereinigung

1 – Montag, 24.11.2014

Das Wetter passt sich heute unserer traurigen Stimmung an. Es regnet und regnet und regnet. Unsere kleine Ente wurde nicht gefunden. Wir fahren wehmütig Richtung Tasman National Park. Wir müssen weiterziehen. Wir suchen uns einen freien Spot zum Übernachten, der glücklicherweise ein Dach zu bieten hat. Hier treffen wir auf Patrick aus Frankfurt, der circa die selbe Strecke durch Australien wie wir zurückgelegt hat. Eine Willkommene Ablenkung für uns. Wir tauschen den ganzen Abend Erlebnisse und Geschichten aus.

2 – Dienstag, 25.11.2014

Gleich am Morgen lesen wir die erfreuliche Nachricht. Ines und Max haben unsere „Schnecke“ gefunden und sie in Sicherheit gebracht. Uns fällt ein Stein vom Herzen. So nutzen wir den Tag um alles Kostenfreie auf der Halbinsel anzuschauen. Auch wenn wir dafür mal gegen die Regeln verstoßen müssen, wie hier im Bild. Aufgrund von Sturmschaden ist es eigentlich verboten sich die „Höhle“ anzuschauen. Nun ja, wir kamen deshalb zwar nicht ganz so nah heran, aber für einen Blick hat es gereicht :-)!

3 – Mittwoch, 26.11.2014

Und wieder Regen. Da sind wir quasi gezwungen im Bus zu bleiben :-)! Gegen Mittag lässt uns das Wetter die Chance alles zusammen zu packen und weiter zu ziehen. Passen zum nächsten Regenschauer kommen wir am „Fish and Chips“ Shop an. Ein uriger Laden mit vielen Bildern und alten Überbleibseln aus der Vergangenheit und das Beste: Mal nicht so viel Teig um den Fisch herum!!!

4 – Donnerstag, 27.11.2014

„Sweet Envy“ – wer bisher noch keinen Grund hatte nach Hobart zu kommen: hier ist Einer! Sensationelle Eiskreationen (z.B. Baklava-Karotte oder Salted-Caramel-Almond), ganz besondere Kuchen und Torten, einzigartige Cupcakes und noch viel mehr Leckereien. Ein Paradies für alle Liebhaber der besonderen Gaumenfreuden.

Wir treffen uns hier mit Ines zur Familienzusammenführung. Endlich können wir unsere kleine Ente wieder holen und feiern das mit ganz viel Süßkram. Ein wunderschöner Tag!

5 – Freitag – 28.11.2014

Wir besteigen den Mount Wellington. Mit Ines und Max haben wir uns verabredet eine Halbtageswanderung am Mount Wellington zu machen. Wir machen uns auf dem Weg, um die besonderen Felsformationen, welche wie Orgelpfeifen aussehen, anzuschauen. Als wir am Ende angelangt feststellen, dass es nur noch ein „Katzensprung“ bis zum Gipfel ist (ca. eine Stunde), beschließen wir das noch mit zu nehmen. Sonst wären wir viel früher als geplant zurück…!

6 – Samstag, 29.11.2014

Auf an den südlichsten Punkt. Heute fahren wir die südlichste Straße Australien entlang und bis zum Schluss. Südlicher geht’s nur noch auf Macquarie Island oder Feuerland. Unsere zwei Enten posen fröhlich auf dem Wal, auch wenn es ein Denkmal an die grausame Zeit des Walfangs in dieser Gegend ist. Na die Zwei freuen sich halt immer noch über Ihre Zusammenführung.

7 – Sonntag, 30.11.2014

Der 1. Advent, der 2. nicht zu Hause in Deutschland und wir verpassen es total. Wir haben uns heute zwei Routen vorgenommen. Zuerst geht es zur South Cape Bay. Nach ca. 2 Stunden durch den „Dschungel“ kommen wir dann auch an der einsamen Bucht an und erkunden den Strand. Wahrscheinlich der südlichste Australiens. Mit Kletterpartie alles dabei! Am meisten beeindrucken uns die Wellen. Durch das stürmische Wetter wirkt das Gesamtbild einfach beeindruckend. Am Ende sind wir erst nach ca. 5 Stunden zurück und starten dennoch zu dem zweiten 2 Stunden Track. Völlig k.o. fallen wir am Abend ins Bett. Da war gar keine Zeit zum Nachdenken. Zum Glück gibt es ja noch den 2.,3. und 4. Advent und Aldi in Melbourne für Plätzchen, Lebkuchen und Stollen, um das nach gewohnter Sitte zu zelebrieren.

 
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#58 – Woche in Bildern

Woche 58 – das Abenteuer Tasmanien beginnt und wie Grieß glücklich macht

1 – Montag, 17.11.2014

Wir starten die Woche mit noch einem „Erholungstag“. Bevor wir uns in das Abenteuer Tasmanien stürzen; wollen wir auch fit genug sein :-)! Wir genießen die Ruhe am See, stellen endlich wieder Neuigkeiten auf unserem Blog online und planen die nächsten Tage.

2 und 3 – Dienstag, 18.11.2014

Das Besondere kommt gleich zu Anfang. Auf unserer Route liegt das „Platypus-Haus“. Nachdem wir nun schon mehrere Versuche gestartet haben ein Schnabeltier in der freien Wildbahn zu sehen und bisher kein richtiges Glück damit hatten, mussten wir dem auf die Sprünge helfen. Das Platypushaus hat nicht zu viel versprochen! Endlich können wir diese einzigartigen Tierchen sehen (Bild 2). Und sie sind kleiner als gedacht. Obendrauf geht’s noch zur Echidna-Fütterung (Bild 3). Mittendrin statt nur dabei ist hier nicht nur das Motto sondern Programm. Diese kleinen „Igelähnlichen“ Tierchen beklettern uns sogar, um an Ihr Futter zu kommen.

4 – Mittwoch, 19.11.2014

Heute ist unser Essen das Highlight. Beim Einkauf müssen wir feststellen, dass der Grieß ausverkauft ist. Dazu ist zu erwähnen, das Grieß hier nicht üblich und wenn überhaupt eher bei den orientalischen Lebensmitteln zu finden ist. Bei der verzweifelten Suche im Regal nach der Zutat für unseren heißgeliebten Grießbrei (Da kommt Porridge einfach nicht ran!) kommt Ela mit einer Ortsansässigen ins Gespräch. Sie kennt Grieß von Ihrem Arabischen Schwiegersohn und kauft Ihn hier regelmäßig ein – wahrscheinlich die Einzige. Sie schimpft mit dem Verkäufer, dass ausgerechnet wenn wir „extra aus Deutschland“ kommen, keiner mehr da ist. Schlußendlich hilft das Alles nichts! So macht Sie uns auf dem Parkplatz das Angebot Ihre Rester von zu Hause zu holen. Sie kann ja jederzeit nachkaufen! Gesagt getan und wir sind glücklich!!!

5 – Donnerstag, 20.11.2014

Gestern sind wir an der „Bay of Fires“ angekommen. Auf dem Foto siehst Du gleich warum die Bucht Ihren Namen hat. Durch die farblichen Moose, Pilze oder so was leuchten die Steine am Ufer wir Feuer. Wir nutzen den Tag um herum zu streunern. Zum Glück ist das Wetter nicht das Beste, sonst würden wir hier wahrscheinlich viel zu viel Zeit verbringen.

6 – Freitag – 21.11.2014

Auf dem Weg zu unserem ersten Nationalpark legen wir einen Stopp am Waschsalon ein. Es wird mal wieder Zeit. Dieser hier hat ein Cafe angeschlossen, so dass wir uns die Zeit mit einem Kaffee und Informationsbeschaffung vertreiben können. Anschließend solls über Nacht zu einem Gorge (Schlucht) mit Wasserloch gehen. Leider ahnen wir hier noch nicht, dass hier Campen nicht möglich ist.

7 und 8 – Samstag, 22.11.2014

Kurzentschlossen haben wir die Nacht dann schon im nächsten Nationalpark verbracht. Gleich in der Nähe zu unserem Tagesziel für heute: Wineglasbay. Wir klettern bis zum Ausblick hinauf (Bild 7) und entscheiden uns noch runter bis zum Strand zu laufen. Kaum dort angekommen, kommt Ines uns auch schon entgegen. Es ist gerade eine Woche her, dass wir zusammen mit der Fähre hier angekommen sind und schon treffen wir uns zufällig wieder! So klein ist also die Insel. Als wir zurück auf dem Parkplatz ankommen, werden wir umringt von einer Kangurufamilie. Ja wir wissen, wir sollten sie eigentlich nicht füttern, aber die Versuchung war dennoch zu groß! Wenn Sie schon einmal aus der Hand fressen…! (Bild 8)

Sonntag, 23.11.2014

Wir haben Gestern feststellen müssen, dass unsere kleine „Schnecke“ auf dem Weg verloren gegangen ist. Wir haben gestern den gesamten Weg nochmal abgesucht und machen uns heute in der früh noch einmal auf den Weg unser Familienmitglied wieder zu finden. Leider ohne Erfolg. Deprimiert buchen wir uns auf dem Nationalparkcampingplatz ein in der Hoffnung, dass sie vielleicht hier noch abgegeben wird. Ein dunkles Ende für eine wunderschöne Woche.

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#57 – Woche in Bildern

Woche 57 – Wir rocken Melbourne!

1 – Montag, 10.11.2014

Bevor es in die große Stadt geht, brauchen wir erst einmal eine heiße Dusche. Was up north kein Problem war (denn hier war es so warm, dass wir kalte Duschen bevorzugten), stellt uns hier vor kreativ zu lösende Probleme. Meist heißt die Antwort BP Reststop, denn diese gibt es zum Glück häufiger am Highway. Hier gibt es heiße Duschen, eigentlich für die LKW-Fahrer gedacht – von den meisten Backpackern mit genutzt. Freudig erregt, ziehen wir los. Unfreudig überrascht wird nur Ela. Ihre Dusche bleibt kalt. Kreative Lösung? Eisern sein! Wir sind ja schon etwas geübt. Also kurz abduschen, waschen, abtrocknen und draußen dann auf Rico einen halbe Ewigkeit warten…haha.

Das „Stadtfein“ machen hat ja auch einen Sinn. Wir treffen uns zum Abendessen mit Sean und Isobell. Die Zwei haben wir in Thailand kennen gelernt und sind dort und in Laos ein paar Wochen zusammen gereist. Wir treffen uns im „Lentil is Anything“. (Bild 1) Cooler Laden. Grandiose Idee. Essen wird an einem Buffet geholt und anschließend eine Spende abgegeben. Je nach dem, wie viel Geld man hat!!! Gedacht war das Konzept wohl vor allem für Studenten und Künstler. Wenn Sie auch kaum Geld haben, bekommen sie trotzdem etwas zu essen und können es „zurück geben“ wenn es ihnen finanziell besser geht! Wir haben jedenfall einen tollen Abend mit leckerem Essen und anschließend noch ein paar Bier.

2 – Dienstag, 11.11.2014

Rico an den berühmten bunten Badehäusern. Es gibt zu diesen Badehäusern eine hochinteressante Geschichte. Googeln absolut empfohlen! Es ist schön verrückt, wie man vor 100 Jahren gebadet hat…erinnert einen fast ein bisschen an gewisse religiöse Gesinnungen.

Am Morgen stöbern wir erst einmal über den Queen Victoria Market und fragen uns wieder einmal, warum es so etwas nicht bei uns in jeder größeren Stadt gibt! Verführen lassen wir uns dann von etwas süssem zum Frühstück und kaufen für später noch ein Schwarzbrot. Kein Vergleich zu unseren heimischen aber das beste was hier wohl zu kriegen ist. Mit vollem Magen beschließen wir lieber im Auto die Umgebung Melbournes zu erkunden. So geht es erst einmal Richtung St. Kilda und anschließend den Badhäuschen. Abends parken wir unser Auto in der Stadt ab und erkunden Melbourne bei Nacht. Es gibt 2 Wege, wie wir am liebsten Großstädte erkunden: 1. per Auto – Spazierfahrten durch Städte können so entspannt sein (vor allem weil Rico das so gut kann) und 2. bei Nacht – schummriges Licht, das Leuchten der Hochhäuser, Brücken , Kunstwerke, Ruhige Straßen, beleuchtete Schaufenster und ab und zu geschäftige Bars und Restaurants..

We love it.

3 – Mittwoch, 12.11.2014

Hosier Lane – die berühmteste „Art“-Straße in Melbourne. Wie man sieht, beeindruckt sie vor allem durch die Graffitis. Eine Straße, die lebt und sich permanent verändert. Das ist so einer der letzten Punkte auf unserem Plan für heute. Wir haben auch schon Einiges hinter uns! ca. 12 Kilometer, gefühlte 100 Denkmäler, unzählige Parkanlagen, Passagen und Einkaufstraßen. So ziemlich fertig machen wir uns jetzt langsam auf dem Weg Richtung Auto…nochmal so ca. 2 km…gefühlt nach so einem Tag eher 20 km.

4 und 5 – Donnerstag, 13.11.2014

Noch völlig überanstrengt vom gestrigen Besichtigungstag passierte heute nicht viel. Wir sind nach Altona gefahren. Wir dachten, wenn es so einen Ort hier schon gibt, sollten wir auch Heimatbewusstsein zeigen und da mal hin fahren. Hm. Nett aber nicht spektakulär. Spannender war unsere Kartoffelschlacht (Bild 4) zu Abendessen. Morgen geht’s auf die Fähre nach Tasmanien und wir müssen alles Gemüse und Obst noch verbrauchen, da wir es nicht nach Tasmanien einführen dürfen. Naja so gegen 22.00 waren wir dann fertig. Voll mit Bratkartoffeln und Ei setzen wir uns in unsere Thelma und düsen zur Brunswick Street. Hier treffen wir uns nochmal mit Sean und Isobel. Vergleichbar ist das Flair hier mit der Karli in Leipzig oder der Neustadt in Dresden. Und wie das nun mal ungeachtet der Nationalität so ist: Wir treffen uns auf ein Bier, aus dem dann doch ein paar mehr werden. Wir haben noch eine sensationelle Nacht und kommen erst gegen 3 morgens oder so ins Bett.

6 – Freitag – 14.11.2014

Der große Tag. Wir fahren mit der Fähre nach Tassi! Am Hafen treffen wir Ines und Max wieder und fahren zusammen auf die Fähre. Da wir über Nacht fahren, gibt es nicht all zu viel zu erzählen. Wir erkunden zusammen das Schiff, quatschen und nutzen dann das Filmangebot im „Kino“. Wir haben zwar keine Kabine, aber so etwas wir einen Liegestuhl mit Kissen und Decke. So schlafen wir doch die meiste Zeit. Und “Planet der Affen, Teil 2” war auch ganz okay.

7 – Samstag, 15.11.2014

6:00 Uhr morgens liefen wir heute im Hafen in Devonport ein. Das Bremsen der Fähre hat das Wecken sanft übernommen. Unerwartet ging das auschecken recht schnell. Wir hatten erwartet, dass unser Angelzeug inspiziert wird und das Auto durchsucht… wegen der strengen Quarantänebedingungen. Nix wars. Gut für uns. Frühstücken, duschen und dann geht’s ab auf Entdeckungseise.

8 – Sonntag, 16.11.2014

Wir haben uns ein ruhiges Plätzchen an einem riesigen See, dem Lake Barrington, rausgesucht. Trotz dass es viel viel zu kalt zum baden ist, bleiben wir heute hier und genießen einfach. Lesen, Bilder sortieren, Kochen, schlafen. Das Leben kann so schön sein 🙂

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#56 – Woche in Bildern

Woche 56 – Welcome to Victoria

 

 

1 und 2 – Montag – 03.11.2014

Weiter geht’s für uns Richtung Melbourne. Nachdem wir die Grenze nach Victoria hinter uns gelassen haben, stürmen wir zuerst die nächstbeste Käserei (Bild 2). Glücklich im Käserausch nehmen wir einen kleinen Umweg für einen Wasserfall in Kauf. Ja, der Käserausch hat sein Bestes gegeben! Nur so ist es zu erklären, dass wir Thelma tatsächlich diese Strecke entlang quälen. Am Ende hat es sich gelohnt und wir sind sogar ganz allein hier. Schade nur, dass es zum Baden zu kalt ist.

 

3 – Dienstag – 04.11.2014

Mal wieder ein Tag auf der Straße. Das Wetter ist heute nicht unbedingt einladend, so versuchen wir eher etwas Weg zu machen. Ja hier ist Frühling und der fühlt sich tatsächlich an wie ein deutscher! Viel zu kalt! Wir sind eben doch zu verwöhnt seit unseren 2 Monaten im tropischen Darwin! Es kommt sogar noch schlimmer! Frühling heißt auch hier Pollenzeit und das bedeutet für Rico: Heuschnupfen! Etwas eher als geplant suchen wir uns ein Nachtlager, um das unter Kontrolle zu bringen – soweit möglich!

 

4 und 5 – Mittwoch – 05.11.2014

Altes Eisenbahnviadukt – check!(Bild4) Viel mehr gibt es in der Gegend hier nicht zu sehen, außer natürlich superschöne Natur: grüne Wiesen und beeindruckende Regenwälder. Ein bisschen wie zu Hause im Elbsandsteingebirge…ein bisschen. Wir sind quasi schon um die Ecke von Melbourne und suchen uns doch lieber ein ruhiges Plätzchen im Wald für die Nacht. Und da es hier so A***kalt ist hackt Ela erst mal fleißig Holz.(Bild 5)

 

6 und 7 – Donnerstag – 06.11.2014

Weil es hier so schön ist und wir sensationelle Gesellschaft aus Argentinien bekommen haben, entscheiden wir uns, noch eine Nacht hier zu bleiben. Wir quatschen den ganzen Nachmittag und tauschen uns aus. Als es dann langsam Abend wird und es an die Nahrungszubereitung geht, beschließen wir, einen Deutsch-Argentinischen-Austausch. Sofia und Santi probieren zum ersten mal in ihrem Leben Eier in Senfsoße und Kartoffelmus und wir werden mit einem Argentinisch gegrillten Hühnchen belohnt! Santi ist der Koch bei den Beiden und hat hier in Australien sein Hobby zum Beruf gemacht. Das können wir schmecken! Lecker!

 

8 – Freitag – 07.11.2014

Großes Frühstück dank Santi mit Pancakes, Bacon und Sirup…und schon wieder verwöhnen uns die Zwei! Das macht den Abschied zwar nicht leichter…haha, aber wir starten gut gestärkt in den Tag. Nach einem Kurzstop am Waschsalon fahren wir an Melbourne vorbei, Richtung Great Ocean Road. Morgen geht’s auf die wohl berühmteste Straße Australiens.

 

9,10 und 11 – Samstag – 08.11.2014

Die Great Ocean Road hält was sie verspricht, sogar das Wetter fast den ganzen Tag. Wir fahren entlang der steilen Klippen, vorbei an Flussmündungen und fast weißen Stränden, sehen zum ersten mal freilebende Koalas in den Bäumen (Bild 9) und beenden unsere Tour für heute mit den 12 Aposteln (Bild 10). Etwas unfreiwillig geht’s zum Campingspot. Das Wetter hat sich entschieden für heute Schluss zu machen mit Sonnenschein und alle mit Regen heim zu schicken.
Als wir an dem Übernachtungsplatz ankommen hört der Regen auch auf und wir können wie geplant den 2ten Versuch wagen Schnabeltiere in freier Wildbahn zu sehen. Wir klettern runter zum Fuß des nahegelegenen Wasserfalls und beobachten ganz gespannt den kleinen Flusslauf. Wir haben ein paar schöne Bilder. Leider ohne Schnabeltier. Nicht so schlimm in Tasmanien haben wir bestimmt auch noch Gelegenheiten.

 

12 – Sonntag – 09.11.2014

Heute scheint wieder die Sonne und wir machen uns auf den Weg noch die restlichen Felsformationen der Großartigen Ozean Straße anzuschauen. Wir schlendern entlang der „Bay of Islands“ und klettern runter zur „Grotto“. Wir beschließen: das reicht (sieht eh irgendwie alles gleich aus) und fahren ganz einfach vorbei an „The Arch“ und „The London Bridge“. Auch wenn es schwer scheint, muss man sich machmal auch trauen, aus dem Touristenstrom auszubrechen. So können wir uns jetzt ganz entspannt auf den Rückweg machen. Morgen müssen wir in Melbourne sein…wir sind verabredet…!

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#55 – Woche in Bildern

Woche 55 – Neue Kamera in Sydney, Wombats und Napoleon(e)

 

 

Montag, 27.10.14

Am Morgen suchen wir den nächsten Campground raus und splitten uns wieder auf. Es ist so heiß, dass Ines und Max es kaum aushalten und schon zum Baden aufbrechen. Wir lassen uns noch etwas mehr Zeit. Gegen Nachmittag treffen wir uns dann am verabredeten Platz wieder. Der Platz mit den fliegenden Fischen (Bild 1). Und tatsächlich springen die Fischen immer wieder aus dem Wasser raus. Die Jungs versuchen Ihr Glück natürlich mit Angeln. Leider ohne Erfolg, was sicher daran liegt, das wir nicht den richtigen Köder dabei haben.
 

Dienstag, 28.10.14

Als wir heute aufwachen, müssen wir feststellen, das irgendein Tier unsere Sachen verwüstet hat. Bisher haben wir immer Alles abends noch aufgewaschen und zusammen gepackt. Nur Gestern waren wir einfach mal zu faul. Uns fehlen zwei Plasteteller und Ines und Max haben ihr Plastebrett an die “Räuber” verloren. Wahrscheinlich Possums…hm. Was die wohl damit jetzt anstellen??? Wie auch immer – wir legen heute einen Fahrtag ein (Bild 2) und landen am Abend auf einem ruhigen Platz an einem alten Highwayabschnitt zwischen Gianttrees.
 

Mittwoch, 29.10.14

Morgens werden wir gleich durch einen Schreck geweckt. Ines hat eine Schlange an der Toilette gesehen. Das machte Sie damit unnutzbar für uns Alle! Zum Glück haben wir dann festgestellt, dass es sich lediglich um eine größere Echse handelte. Puh! Wir beschließen uns heute einen schönen Platz am Strand zu suchen. Wir werden fündig am Winda Woppa! Wir hatten Glück, heute (Feb 15) darf man da nicht mehr über Nacht stehen. Und dabei ist es so ein schöner Platz. Direkt auf einer Landzunge gelegen. Wir machen uns auf den Weg zum Strand auf der anderen Seite und genießen Wasser, Sonne und Ruhe (Bild 3). Leider sehen wir heute keine Delphine. Obwohl der Platz wohl ein sicherer Spot ist, sie zu sehen.
 

Donnerstag, 30.10.14

Heute fahren wir allein nach Newcastle rein. Wir wollen jemanden finden,der sich unsere Kamera mal anschauen kann. Leider haben wir kein Glück, bekommen aber eine Adresse in Sydney. Immerhin. Wir schauen uns noch ein bißchen die Stadt an und fahren dann zum Treffpunkt mit Ines und Max. Heute abend gibt es Sushi im Wald. Wir kommen an, als es schon dunkel ist und stellen fest, dass wir 4 die einzigen hier draußen sind. Ines und Max sind verständlicherweise sehr froh, dass wir noch auftauchen. Allein kann dass ganz schön unheimlich sein. Wir machen Sushi bis in die Nacht. Lecker. Im Wald schmeckt es gleich nochmal 1000 mal besser.
 

Freitag, 31.10.14

Heute verabschieden wir uns von Max und Ines. Wir müssen nach Sydney rein, wegen unserer Kamera und wollen anschließend an der Küste nach Melbourne fahren. Die Zwei wollen Sydney auslassen und über Canberra und die Snowy Mountains nach Melbourne fahren, so dass wir uns an der Fähre nach Tasmanien wieder treffen.
Wir machen uns also auf den Weg zur “Kamerawerkstatt”. Es dauert Ewigkeiten sich schon allein durch Sydneys Vororte zu kämpfen. Wir geben unsere Kamera ab und hoffen. Keine 2 Stunden später bekommen wir einen Anruf der Werkstatt. Leider keine Chance. Dadurch, das Rico mit WD-40 versucht hat die Kamera “zu schmieren” ist sie unrettbar oder besser gesagt es würde mehr als eine neue Kamera kosten, sie zu reparieren. Also nutzen wir die Gelegenheit der Großstadt und kaufen uns ein neues Modell. Diesmal entscheiden wir uns für die Samsung NX3000, eine Bridge-Kamera, also eine digitale Spiegelreflexkamera, dazu noch ein 16-55 mm und ein 50-200mm Objektiv. Wir bleiben auf einem Freien Übernachtungsspot bei Sydney und probieren unsere neues Stück gleich aus (Bild 4). Ines und Max stoßen dann doch wieder zu uns, da sie keinen anderen Platz finden konnten und auch keinen Nerv mehr auf den Stadtverkehr hatten.
 

Samstag, 01.11.14

Bevor wir starten, verabschieden wir uns noch einmal von Ines und Max auf Zeit. Es dauert fast den halben Tag bis wir uns aus Sydney “rausgewurschtelt” haben. Wir fahren entlang der Küste und genießen die abkühlende Brise von der See. Kleine hübsche Küstenstädchen schmiegen sich zwischen die Felsen. Und die Straße schlänget sich an den Bergen entlang (Bild 5). Wir machen noch ein paar kleine Einkäufe und finden einen schönen Übernachtungsplatz an einem Park mit kleinem See. Leider werden wir mitten in der Nacht geweckt und gebeten unser Auto vor die Schranke zu fahren. Durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit wird der Platz jeden Abend abgeschlossen.
 

Sonntag, 02.11.14

Wir fahren mit dem Auto wieder rein in die Anlage und nehmen uns Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Danach machen wir uns auf den Weg zum Kanguruhvalley. Hier soll es ganz viele unserer Lieblingsaustralier geben: Wombats. Wir kommen noch am Vormittag an und genießen eine herrlich sonnigen und warmen Tag auf dem Campingplatz. In der Nähe vom Wasser mit riesigen Wiesen und sogar Trinkwasser. Gegen Abend, kurz vor Sonnenuntergang, kommt doch dann direkt an unserem Van ein Wombat aus seinem Bau gekrabbelt (Bild 7) und macht sich auf Nahrungssuche. Er kratzt sich an allem was er finden kann. Sogar Nachts an unserer Thelma. Nach dem Abendessen spielen wir noch eine Runde Karten. Ines und Max haben uns Scopa, ein italienisches Spiel, beigebracht und wir sind süchtig. Ela gewinnt heute gleichmal auf “Lebenszeit” und kann einen Napoleone vorzeigen (Bild 6). <