Adriaküste bis Apulien

25.11.-1.12. Unsere Reise geht weiter Richtung Süden. Schließlich wollen wir den Winter in der Wärme Süditaliens verbringen. Bis dahin haben wir noch ordentlich Strecke vor uns. Entlang der Küste ist unsere Strecke sehr flach, ganz im Gegensatz zum Inland durch das sich die Appeninen von Norden bis runter nach Sizilien ziehen. Deswegen nehmen wir den „umweg“ entlang der Küste gern in Kauf zumal wir mit unserem Gespann ungern in den Bergen unterwegs sind – da hat unsere Goldie einfach nicht genug Power für entspanntes Fahren auf steilen Straßen…

Wir sind ehrlich gesagt generell sehr überrascht davon wie bergig Italien insgesamt ist – wir dachten irgendwie nach den Alpen im Norden und ein bisschen Appeninen geht’s dann Richtung Süden nur noch flach weiter. Aber dass sich die Appeninen komplett durch Italien ziehen – das Land die Form eines Stiefels vor allem deswegen hat, weil die Bergformation sich genau so gebildet hat, war in unseren Erwartungen irgendwie nicht so vorgesehen. Zudem erstaunt uns die Größe des Landes doch ganz schön. Vom Gardasee oben im Norden am Ende der Alpen bis nach Sizilien sind es immerhin fast 1.300 Kilometer direkte Strecke!!! Das ist ungefähr so weit wie die Strecke von München bis nach Barcelona!!! Mit den kleinen Ausflügen abseits der Hauptverkehrsstraßen sowie der Tatsache, dass wir geld- und zeitbedingt die mautpflichtigen Autobahnen umfahren, kommt so ganz schön viel Strecke zusammen.

Barletta

So hangeln wir uns entlang der Adriaküste weiter und machen in Apulien, genauer gesagt in Barletta, einen etwas längeren Halt. Warum Barletta? Naja für uns geht’s vor allem darum ,dass wir gute Übernachtungsülätze für unser Gespann finden. Zudem umgehen wir größere Städte wie Pescara oder Bari gern. Wir finden in Barletta einen ruhigen Platz mit Blick aufs Meer und das Wetter wird langsam auch etwas besser. Im Laufe der nächsten Tage lernen wir dann Jan aus Hamburg kennen, der mit seinem Van quer durch Italien reist und ab Barletta ein Stück des Weges mit uns „geht“. Zudem spielt er gut und gern Gitarre und so kommt Rico auch mal wieder dazu, ein bisschen auf seiner Klampfe zu üben =0)

Savelletri am Meer, Ausgrabungen Egnatia

1.-5.12. Nach knapp einer Woche in und um Barletta fahren wir weiter Richtung Süden. In Savelletri finden wir einen sehr schönen Halteplatz am Meer. Zudem gibt’s hier in der Abgeschiedenheit weit weg von den touristischen Brennpunkten kleinere Ausgrabungsstätten, die wir gut zu Fuß erreichen können. In ein paar Tagen werden wir weiter nach Brindisi fahren, wo wir unseren lieben Freund Lutz aus Oberursel mal wieder on the road treffen. Mit ihm werden wir ein paar Tage gemeinsam an der Adriaküste entlang reisen und uns Brindisi und Lecce ansehen

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