#94 – Woche in Bildern

Ela&Rico/ August 9, 2015

Woche 94 – Ueno – Yokohama – Shiroko

woche 94 teil 1

Montag, 27.07.15

Heute ziehen wir erstmal um. Von Minato geht’s in das nördlichere Ueno, also Sachen packen, Rucksäcke auf und dann per Zug zum neuen Domizil. Unser Raum in Minato ist bereits für die nächsten Tage gebucht. Da Tan und Lu aber in Ueno noch eine andere Wohnung vermieten, finden wir dort für die nächsten zwei Tage Unterschlupf. Nach unserem Einzug dort (wir haben hier immerhin eine ganze Wohnung für uns alleine) erkunden wir Ueno rund um den großen Park (Bild 1) und die Kneipen-und Shopping-Meile.

Dienstag, 28.07.15

Asakusa – eine recht alte Stadt am West-Ende Tokios ist heute unser Tagesziel – allerdings sind wir da nicht die einzigen. Man merkt sofort, dass Asakusa einer der Touristen-Magnete ist. Neben ein riesengroßen Gruppe deutscher Schüler finden wir auch sonst überall auffällig viele Nicht-Japaner. Wir schauen uns die typischen Highlights des mit seinen alten Bauwerken sehr schönen Zentrums an. Der Shinji-Schrein (Bild 2) ist der älteste und größte Tempel im Metropol-Raum Tokio. Aber auch die umliegenden alten Märkte und Tempel sind sehenswert. Vorm Verlassen von Asakusa probieren wir dann noch japanisches Straßenfood, eine Art frittierte Gemüse-Tintenfisch-Bällchen mit leckerer Soße – sauheiß aber gut (Bild 3).

Mittwoch, 29.07.15

Von Ueno aus reisen wir heute weiter nach Yokohama im Süden von Tokio. Wir haben so viele Empfehlungen bekommen, hier unbedingt hin zu fahren, also haben wir das auch getan. Zum Übernachten haben wir uns ein Hostel gesucht – allerings mit „japanischem“ Doppelzimmer – also kein Mehrbett-Zimmer. Nach der Zugfahrt und ca. 5 Minuten Fußmarsch im Vollgepäck landen wir schließlich in unser neuen 5 Quadratmeter-Unterkunft (Bild 4) – typisch japanische Unterkunft aber mit Air-Condition, Kühlschrank und Fernseher. Nach unserem Check-In geht’s ab in die City. Yokohama ist genauso feucht-warm wie Tokio aber daran haben wir uns ja – wie gesagt – schon langsam gewöhnt. Wir machen ein Tour entlang des Navy Memorial Park (Bild 5) zum Cupnoodle-Museum über das Osanbashi Pier Terminal mit Super Stadt-Blick (Bild 6) und dann China-Town zum Abendessen (Bild 7) zurück in unser Hostel.

Donnerstag, 30.07.15

Nach dem langen Stadt-Rundgang gestern im modernen Stadt-Zentrum geht’s heute in den etwas älteren Stadtbereich Motomachi im Süd-Osten. Zum Abend gehen wir wieder über Chinatown zurück.

woche94 teil2Freitag, 31.07.15

Wir verlängern nochmal um eine Nacht in Yokohama und nutzen den Tag für eine Fahrt nach Kamakura. Die Stadt als ehemaliger Regierungssitz Japans ist wegen ihrer alten Tempel berühmt. Außerdem wollen wir uns den Strand ansehen und bei der Gelegenheit Abkühlung im Meer suchen. In Kamakura selbst fahren wir zunächst zum Hakokuchi-Tempel mit dem umliegenden Bambus-Wald (Bild 8). Von dort aus geht’s weiter zum Kotoku-in-Schrein mit seiner riesigen Buddha-Statue (Bild 9). Als abschließendes Tages-Highlight geht’s dann endlich an den Strand. Der ist im Hauptbereich gnadenlos überfüllt. Wir suchen uns eine ruhigere Ecke. Leider ist der Strand und das Wasser nicht wirklich schön (Bild 10). Gelb-brauner Sand, überall liegt Müll und das schlimmste: DAS WASSER IST ÜBELST WARM: von wegen Abkühlung. Man kann sich entscheiden zwischen warm trocken oder warm nass… nur wenn mal ein laues Lüftchen weht, macht sich das Wasser auf der Haut positiv bemerkbar…

Samstag, 01.08.15

Wir verlassen Yokohama und fahren nach Suzuka, genauer gesagt in den Stadtteil Shiroko. Hier wohnt Tatsukis Familie, die uns ja schon vor ein paar Wochen, als wir noch in Auckland waren, eingeladen hat, vorbei zu kommen. Für die längeren Tagesfahrten haben wir uns im Vorfeld einen Mehrtages-Zug-Pass organisiert. Mit dem Seishun-18-Kippu kann man an fünf beliebigen Tagen innerhalb der Ferienzeit von Ende Juli bis Ende September jeden Zug (ausgenommen der schnelle Shinkansen und Züge privater Betreiber) nutzen. Da wir also nicht mit dem Schnellzug fahren (wäre auch viel zu teuer), dauert die Fahrt allerdings den ganzen Tag. Zudem müssen wir wegen eines Unfalls auf der Strecke zusätzliche 90 Minuten warten. Wir kommen schließlich gegen 22:30 Uhr nach ca. 11 Stunden Zugfahrt in Shiroko an, wo uns Sayoko, Tatsukis Mutter abholt. Wir beziehen Tatsukis Zimmer (Bild 11) und freuen uns schon auf die nächsten Wochen mit Familie Nonomura und Friends. Die Familie nimmt uns ganz herzlich auf und wir freuen uns jetzt schon auf die gemeinsame Zeit. Da Sayoko Englisch-Lehrerin ist, klappt die Verständigung richtig gut und auch ihr Mann Kenji und Tochter Eri verstehen uns.

Sonntag, 02.07.15

Mal wieder ein Festival… Tatsukis kleine Schwester Eri hat heute beim Sommerfestival in Suzuka ihren großen Auftritt. Mit ihrer Tanzschule performt sie heute neben insgesamt ca. 90 weiteren Gruppen. Wir begleiten die Familie um Mutter Sayoko und Vater Kenji und schauen ihrer Tochter und natürlich auch ein paar der anderen Gruppen zu (Bild 12 Ela mit Vater Kenji, Tochter Eri (links) und einer ihrer Freundinnen). Echt krass, was die Kids bei den Temperaturen leisten. Wir schwitzen schon im Schatten wie blöd und ohne Wind oder Fächer ist es echt nicht auszuhalten. Am Abend fahren wir dann alle noch mit den anderen Tanzgruppen von Shiroko aus weiter ins Zentrum von Suzuka (Bild 13), wo dann eine Abendveranstaltung mit Preisverleihung statt findet (Bild 14). Dabei lernen wir unter anderem auch Eri’s coole Tanzlehrerin kennen, die übermorgen zufällig nach Auckland fliegt und eventuell dort auch unseren Tatsuki besucht.

Für die nächsten Tage und Wochen hat Sayoko uns schon einen Plan gemacht, wir bleiben also vorerst busy… nix mit Urlaub!!!

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