#78 – Woche in Bildern

Ela&Rico/ April 22, 2015

Woche 78 – Ein Wiedersehen mit Christchurch und der Weg Richtung Picton

woche 78

1 – Montag, 06.04.2015

Auf dem Weg nach Christchurch machen wir noch einen Abstecher auf die vorgelagerte Halbinsel. Wir genießen die Ausblicke von oben (Bild 1) und machen zum Mittag einen Abstecher in eine kleinere Bucht Okains Bay in der Nähe von Akaroa. Gegen Abend geht es auf einen günstigen DOC Campingplatz. Dieser hier hat auch eine DOC Gärtnerei gleich mit dran. Da kamen natürlich gleich Erinnerungen an unseren Job in der Gärtnerei in Manapouri hoch. Diese war auch eine ehemalige DOC-Gärtnerei und hatte sich auf einheimische Planzen spezialisiert.

2 und 3 – Dienstag, 07.04.2015

Nach einem letzten Blick auf unser Camp der letzten Nacht (Bild 2) geht es heute nun nach Christchurch. Mit einer Einkaufliste für Lebensmittel und Auto-Teilen bewaffnet, machen wir uns auf die Spuren unseres Aufenthaltes zu Beginn des Jahres. Wir können fast alles von unserer Liste bis zum Nachmittag erledigen und verlassen Christchurch auch gleich wieder. Wir halten noch an einem Waschsalon, um mal wieder alles durch zu waschen und unsere Akkus aufzuladen. Nebenbei kann Ela so Berichte schreiben und Rico Zündkerzen bei Rosi wechseln. Danach geht’s wieder ab in die Natur Richtung Norden, genauer gesagt erstmal nach Kaikoura. Dort übernachten wir am nahe gelegenen Campground Meat Works direkt am Meer (Bild 3).

4 und 5 – Mittwoch, 08.04.2015

Heute erkunden wir die Gegend um Kaikoura. Hier gibt es viele Seelöwen (Bild 4), und Delfine zu sehen. Außerdem lassen wir es uns diesmal nicht entgehen, wie bei den Austern in Bluff, die Spezialität der Region zu kosten. Zum Mittag lassen wir es uns bei Crayfish und Muscheln gut gehen (Bild 5). Nachdem wir unseren Fleisch- und Fischkonsum bereits seit einigen Tagen auf Null zurück gefahren haben, schmecken die frisch gefangnenen Meerestiere gleich doppelt.

6 – Donnerstag, 09.04.2015

Wir haben heute noch eine Nacht bei Kaikoura geschlafen und sind morgens wieder mit dem Anblick von Delfinen begrüßt worden. Als wir dann mit Rosi weiter fahren wollten, haben wir aber den Autoschlüssel nicht mehr gefunden. Bei leichtem Nieselregen haben wir das ganze Auto umgegraben und auch den Strand noch einmal abgesucht – einen Zweitschlüssel haben wir nämlich nicht!!! Aber Nichts!!! Gedanklich waren wir beide der Verzweiflung nahe, blieben aber außergewöhnlich ruhig und gerieten nicht ein bißchen in Streit. Dann entdecken wir einen Spalt hinter dem Kühlschrank. Da wir den Schlüssel immer auf den Kühlschrank legen kommt uns bald der Gedanke, dass er eventuell dahinter gefallen sein könnte. Nur wie da ran kommen??? Der Kühlschrank ist fest verbaut. Zum Glück kommen wir auf die Idee, einen Haken an einem Faden fest zu binden und damit nach dem Schlüssel zu fischen. Es klappert, da ist er, er fällt, wir können ihn unter dem Kühlschrank aber noch nicht sehen. Ela tastet von unten durch den Schrank. Tata: ein Armband kommt zum Vorschein…und dann auch der Schlüssel (Bild 6). Leicht durchnässt aber glücklich können wir dann doch noch – nach einer gefühlten Stunde der Sucherei – weiter fahren. Die Fahrt geht bis nach Blenheim und von dort noch ein kleines Stück weiter auf eine weitere kostenlose Campsite, dem Wilson Memorial.

7 – Freitag, 10.04.2015

Wir haben uns heute entschieden, noch einmal Richtung Abel Tasman National Park zu fahren. Aktuell sind wir – um ehrlich zu sein – noch etwas planlos. Wollen wir wirklich dort noch hin? Ach wir wissen es nicht. Wir wolltewn eigentlich dort kajaken gehen. Aber die Fahrt dorthin ist ziemlich bergig und langatmig. Was soll’s, heute haben wir uns erst einmal Muscheln gekauft und verwöhnen uns heut mit einem verspäteten Muschel-Mittagessen (Bild 7). Danach entspannen wir unseren Geist und versuchen uns klar darüber zu werden, was wir eigentlich wollen. Reisen kann schon ganz schön anstrengend sein, was? Wir übernachten auf einer Campsite zwischen Blenheim und Nelson, am Brown River Reserve. Hier lauern so viele Wespen und Bienen, dass wir uns zum Essen usw. nach drinnen verziehen müssen. Gegen Abend fängt es dann auch noch mit Regnen an, was die ganze Nacht über anhält…

Samstag, 11.04.2015

Wir haben uns entschieden. Wir fahren zurück nach Picton. Wir wollen unsere Rosi nicht noch einmal die Strecke zum Abel Tasman über die Berge quälen. Wir entscheiden uns für einen Campingplatz in Havelock, mit Strom, um alles wieder aufzuladen und vor allem den Tag heute zu nutzen, um die Berichte der letzten 3 Wochen zu schreiben und online zu stellen. Wir wollen doch nicht wieder zu viel Zeit vergehen lassen und zu weit hinterher liegen. Gesagt, getan… wir finden einen netten Platz in Havelock, buchen uns ein und machen uns fleißig an die Arbeit. Ela schreibt und Rico lernt derweil fleißig spanisch. Er hat zu Ela ein bißchen was aufzuholen. Wir haben eine Sprachkursapp heruntergeladen (Babbel) und für 3 Monate abonniert – schließlich wollen wir für Süd-Amerika vorbereitet sein. Jetzt müssen wir das auch nutzen und uns einen Grundwortschatz und Sprachverständnis zulegen, damit wir in Lateinamerika wenigstens ein bißchen was können. Zudem buchen wir heute gleich noch die Fähre von Picton nach Wellington. Für NZ$ 234,- fahren wir am Montag mit Rosi also weiter zur Nordinsel.

Sonntag, 12.04.2015

Wir müssen morgen um 14 Uhr in Picton Freeletics

an der Fähre sein. Bis dahin fahren wir heute zwischen Havelock und Blenheim durch die Gegend und genießen die Landschaft. Hier oben im Norden der Südinsel ist es doch wesentlich wärmer als im Süden. Jetzt im Herbst regnet es zwar überall mal aber das Klima und vor allem der Wind sind hier oben wesentlich freundlicher als noch in den Catlins oder in Dunedin. Damit wir es morgen zur Fähre nicht mehr so weit haben, übernachten wir heute noch einmal auf dem Wilson Memorial, zwischen Blenheim und Picton. Vorher machen wir noch unsere aktuelle Freeletics Trainings-Einheit bevor es dann zum Abendbrot mit Film gucken geht…

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