#55 – Woche in Bildern

Woche 55 – Neue Kamera in Sydney, Wombats und Napoleon(e)

 

Wo55

 

Montag, 27.10.14

Am Morgen suchen wir den nächsten Campground raus und splitten uns wieder auf. Es ist so heiß, dass Ines und Max es kaum aushalten und schon zum Baden aufbrechen. Wir lassen uns noch etwas mehr Zeit. Gegen Nachmittag treffen wir uns dann am verabredeten Platz wieder. Der Platz mit den fliegenden Fischen (Bild 1). Und tatsächlich springen die Fischen immer wieder aus dem Wasser raus. Die Jungs versuchen Ihr Glück natürlich mit Angeln. Leider ohne Erfolg, was sicher daran liegt, das wir nicht den richtigen Köder dabei haben.

 

Dienstag, 28.10.14

Als wir heute aufwachen, müssen wir feststellen, das irgendein Tier unsere Sachen verwüstet hat. Bisher haben wir immer Alles abends noch aufgewaschen und zusammen gepackt. Nur Gestern waren wir einfach mal zu faul. Uns fehlen zwei Plasteteller und Ines und Max haben ihr Plastebrett an die “Räuber” verloren. Wahrscheinlich Possums…hm. Was die wohl damit jetzt anstellen??? Wie auch immer – wir legen heute einen Fahrtag ein (Bild 2) und landen am Abend auf einem ruhigen Platz an einem alten Highwayabschnitt zwischen Gianttrees.

 

Mittwoch, 29.10.14

Morgens werden wir gleich durch einen Schreck geweckt. Ines hat eine Schlange an der Toilette gesehen. Das machte Sie damit unnutzbar für uns Alle! Zum Glück haben wir dann festgestellt, dass es sich lediglich um eine größere Echse handelte. Puh! Wir beschließen uns heute einen schönen Platz am Strand zu suchen. Wir werden fündig am Winda Woppa! Wir hatten Glück, heute (Feb 15) darf man da nicht mehr über Nacht stehen. Und dabei ist es so ein schöner Platz. Direkt auf einer Landzunge gelegen. Wir machen uns auf den Weg zum Strand auf der anderen Seite und genießen Wasser, Sonne und Ruhe (Bild 3). Leider sehen wir heute keine Delphine. Obwohl der Platz wohl ein sicherer Spot ist, sie zu sehen.

 

Donnerstag, 30.10.14

Heute fahren wir allein nach Newcastle rein. Wir wollen jemanden finden,der sich unsere Kamera mal anschauen kann. Leider haben wir kein Glück, bekommen aber eine Adresse in Sydney. Immerhin. Wir schauen uns noch ein bißchen die Stadt an und fahren dann zum Treffpunkt mit Ines und Max. Heute abend gibt es Sushi im Wald. Wir kommen an, als es schon dunkel ist und stellen fest, dass wir 4 die einzigen hier draußen sind. Ines und Max sind verständlicherweise sehr froh, dass wir noch auftauchen. Allein kann dass ganz schön unheimlich sein. Wir machen Sushi bis in die Nacht. Lecker. Im Wald schmeckt es gleich nochmal 1000 mal besser.

 

Freitag, 31.10.14

Heute verabschieden wir uns von Max und Ines. Wir müssen nach Sydney rein, wegen unserer Kamera und wollen anschließend an der Küste nach Melbourne fahren. Die Zwei wollen Sydney auslassen und über Canberra und die Snowy Mountains nach Melbourne fahren, so dass wir uns an der Fähre nach Tasmanien wieder treffen.

Wir machen uns also auf den Weg zur “Kamerawerkstatt”. Es dauert Ewigkeiten sich schon allein durch Sydneys Vororte zu kämpfen. Wir geben unsere Kamera ab und hoffen. Keine 2 Stunden später bekommen wir einen Anruf der Werkstatt. Leider keine Chance. Dadurch, das Rico mit WD-40 versucht hat die Kamera “zu schmieren” ist sie unrettbar oder besser gesagt es würde mehr als eine neue Kamera kosten, sie zu reparieren. Also nutzen wir die Gelegenheit der Großstadt und kaufen uns ein neues Modell. Diesmal entscheiden wir uns für die Samsung NX3000, eine Bridge-Kamera, also eine digitale Spiegelreflexkamera, dazu noch ein 16-55 mm und ein 50-200mm Objektiv. Wir bleiben auf einem Freien Übernachtungsspot bei Sydney und probieren unsere neues Stück gleich aus (Bild 4). Ines und Max stoßen dann doch wieder zu uns, da sie keinen anderen Platz finden konnten und auch keinen Nerv mehr auf den Stadtverkehr hatten.

 

Samstag, 01.11.14

Bevor wir starten, verabschieden wir uns noch einmal von Ines und Max auf Zeit. Es dauert fast den halben Tag bis wir uns aus Sydney “rausgewurschtelt” haben. Wir fahren entlang der Küste und genießen die abkühlende Brise von der See. Kleine hübsche Küstenstädchen schmiegen sich zwischen die Felsen. Und die Straße schlänget sich an den Bergen entlang (Bild 5). Wir machen noch ein paar kleine Einkäufe und finden einen schönen Übernachtungsplatz an einem Park mit kleinem See. Leider werden wir mitten in der Nacht geweckt und gebeten unser Auto vor die Schranke zu fahren. Durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit wird der Platz jeden Abend abgeschlossen.

 

Sonntag, 02.11.14

Wir fahren mit dem Auto wieder rein in die Anlage und nehmen uns Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Danach machen wir uns auf den Weg zum Kanguruhvalley. Hier soll es ganz viele unserer Lieblingsaustralier geben: Wombats. Wir kommen noch am Vormittag an und genießen eine herrlich sonnigen und warmen Tag auf dem Campingplatz. In der Nähe vom Wasser mit riesigen Wiesen und sogar Trinkwasser. Gegen Abend, kurz vor Sonnenuntergang, kommt doch dann direkt an unserem Van ein Wombat aus seinem Bau gekrabbelt (Bild 7) und macht sich auf Nahrungssuche. Er kratzt sich an allem was er finden kann. Sogar Nachts an unserer Thelma. Nach dem Abendessen spielen wir noch eine Runde Karten. Ines und Max haben uns Scopa, ein italienisches Spiel, beigebracht und wir sind süchtig. Ela gewinnt heute gleichmal auf “Lebenszeit” und kann einen Napoleone vorzeigen (Bild 6).

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