Month: March 2017

House-sitting in Spanien

House-sitting in Südspanien:

Nach einer langen Fahrt und vielen schönen Eindrücke in Deutschland, Luxemburg, Frankreich und Spanien sind wir am Ziel angekommen. Hier in Conil de la Frontera werden wir für ca. 4 Monate das Haus von Petra, einer deutschen Yoga-Lehrerin hüten. Dazu gehören noch ihr Kater Besito und ihre Katze Luna. Petra will in der Zeit Richtung Karibik reisen, dort Yoga-Unterricht geben und ihren Tauchlehrer-Schein machen. Wir wünschen ihr dabei viel Spaß und Erfolg. Heute (10.12.) haben wir sie noch zum Bahnhof nach Chiclana – gleich um die Ecke – gefahren und uns von ihr verabschiedet.

Jetzt heißt es für uns erstmal Zimmer beziehen und unseren Kram im Haus verteilen. Schließlich haben wir ja jetzt ein ganzes Haus – nur für uns allein (na gut: und die Katzen). Nach ein paar Tagen haben wir uns eingelebt und die Dinge im Griff. Luna und Besito gewöhnen sich im Lauf der Zeit immer besser an uns. In den ersten Nächten haben sie immer noch im Gästezimmer oder im Wohnzimmer auf ihren Decken geschlafen. Mittlerweile weichen sie uns nicht mehr von der Seite. Und so sieht unsere derzeitige Unterkunft aus:

 
 
Und das sind unsere zwei Miezies, mit denen wir sehr viel Spaß haben: Besito, unser kleiner Tiger – nachtaktiv und Tagschläfer, und Luna, unser süßes Fellknäuel. Sie ist meistens am Tag draußen und kommt auch mal auf kleinere Waldrunden mit – ja, wir gehen sozusagen Gassi mit ihr… und wenn sie nicht gerade schlafen, dann fressen sie oder ärgern sich gegenseitig. Wir haben zumindest sehr viel Spaß mit den zweien und würden sie am liebsten einfach mitnehmen, wenn Petra wieder da ist 🙂 

 

 
Gleich hinterm Haus befindet sich noch eine große Wiese. Hier haben wir unseren Willi gut untergebracht und können ihn als “Ausweichraum” noch gut nutzen. Vor allem an den kühleren und windigen Tagen ist es im WOhnewagen meist viel wärmer als im Haus, welches ja aufgrund des heißen Sommers hier auch eher “kühl gebaut” wurde. Den Miezen gefällt es hier übrigens tagsüber am besten. Vor allem wenn Ela hier ihrer Kreativität nachgeht, zum Beispiel mit Nähen, Malen, Stricken usw. sind die beiden immer mit dabei… 

 
Direkt um die Ecke gibt es hier noch einen schönen Pinienwald, der direkt bis zum Strand führt. Wir wohnen ein bisschen weiter weg von der Stadt und haben daher die Natur sozusagen direkt vor der Haustür. Den Wald nutzen wir gern zum Spazieren, Joggen oder zum Gassi-Gehen mit Luna. Besito geht lieber Abends auf Raubzug =0) 

 

 
Ab und zu fahren wir auch mal nach Conil rein, zum Einkaufen (meistens beim ALDI) oder an den Strand. Das Wetter ist zur Zeit recht durchwachsen. Die Tagestemperaturen liegen im Winter so um die 15 Grad. Dafür ist es meistens sehr trocken. Nur der eisige Wind, der fast immer weht, macht das Ganze hier ab und an etwas ungemütlich, aber für WINTER ist das natürlich immer noch gut 🙂 Und schließlich haben wir ja ein schönes Haus, in dem wirs uns gemütlich machen können.
Hier sind mal ein paar Eindrücke von Conil: 

 

 
Zwischendurch sind wir immer mal in der Gegend unterwegs, zum Beispiel in Cadiz oder in Tarifa.
Wenn man in Tarifa an den Hafen kommt, kann man vor hier aus bis nach Afrika, genauer gesagt Marokko, schauen. Dabei ist die Distanz so kurz, dass man sogar einzelne Bäume und Häuser erkennen kann. Wir sind vor allem total überrascht, dass wir so viele Berge sehen. Irgendwie haben wir immer gedacht, dass Afrika, oder zumindest die marokkanische Künste einfach nur flach ist… 

 

Heute (10.03.) waren wir mal wieder in Cadiz, dass ca. 25 km nördlich von Conil liegt. Cadiz gilt ja als die älteste Stadt Europas!!! – wussten wir auch nicht… Ab und an fahren wir mal rüber, um Lebensmittel oder andere Sachen zu besorgen, die es im kleinen Conil nicht gibt. Heute checken wir mal die Fährverbindungen nach Teneriffa. Über Facebook haben wir Kontakt zu einer deutschen Familie, die dort lebt. Ihr Auto steht noch hier in Cadiz und wir haben uns bereit erklärt, dass Auto für sie zur Fähre zu bringen und hier alles für sie in die Wege zu leiten, damit der Transport klar geht…
Ein paar Eindrücke von der Stadt kriegst du hier: 

 

Kleines Wetterupdate: Seit Anfang März kommt schlagartig die Sonne immer stärker zum Vorschein, so dass wir beim Sonnenbaden echt aufpassen müssen …juhuuu!!!

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Ankunft in Conil & Cordoba

Conil und Cordoba

Ankunft in Conil, 01.12.2017.

Am 1. Dezember treffen wir dann in Conil bei Petra ein. Wir sind schon ein paar Tage eher gekommen, da wir zwischendurch leider nochmal nach Deutschland fliegen. Elas Opa ist leider vor kurzem verstorben und wir fliegen daher über’s Wochenende nochmal nach Deutschland zurück, um uns bei der Beerdigung in Leipzig bei ihm zu verabschieden. Als wir im letzten Jahr in Deutschland waren, haben wir bewusst viel Zeit nochmal mit ihm verbracht. Heute, im Nachhinein, sind wir echt froh darüber. Wir hatten nochmal eine schöne Momente zusammen. Möge er in Frieden ruhen…

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Kurztrip nach Cordoba 06. – 08.12.

Als wir am 04.12. wieder in Conil ankommen, haben wir dann noch ein paar Tage Luft, bevor Petra uns verlässt und wir uns um alles vor Ort kümmern. Schließlich muss sie erst am 10. los. Daher beschließen wir zwei, die verbleibende Zeit zu nutzen und noch ein bisschen die Gegend unsicher zu machen. So fahren wir für ein paar Tage nach Cordoba. Cordoba ist ca. 300 km weit von Conil entfernt und liegt im Landesinneren. Da wir nach unserem house-sitting nicht nochmal da lang kommen werden, wir aber schon öfter unterwegs gehört haben, dass wir dort unbedingt mal hin müssen, fahren wir für 2 Tage da hin. Nach ca. 4 Stunden Fahrt setzen wir unseren Willi an einem Camp-platz ab und nutzen heute und morgen zur ausführlichen Stadtbesichtigung. Am spektakulärsten finden wir die Mezquita-Kathedrale – eine riesige ehemalige Moschee, mit 23.000 m² Grundfläche. Sie ist so riesig, dass die Christen, nach der Rückeroberung der Stadt, im Inneren der Mosche eine Kirche reingebaut haben. Seit 2006 wird sie als „interreligiöses Gotteshaus“ genutzt – das nennt man dann wohl multi-kulti.

Am 08. kamen wir wieder nach Conil zu Petra zurück. Sie zeigt uns in den nächsten Tagen alles Wichtige am Haus und auch in der Stadt. Am 10. bringen wir sie dann noch zum Bahnhof. Ab jetzt sind wir also für 4 Monate hier in Conil – am Ziel!

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Cartagena, Granada, Malaga

Cartagena, Granada und Malaga 17. – 30.11.2016

Cartagena 17. – 19.11.2011

Es geht weiter Richtung Conil, wo wir ja Anfang Dezember zum house-sitten verabredet sind 🙂 Auf dem Weg von Barcelona fahren wir weiter über Valencia nach Cartagena. Wir wären gern noch für ein paar Tage in Velancia geblieben, aber die Campingplätze sind uns definitiv zu teuer und in der näheren Umgebung gibt es hier auch nichts. Dennoch können wir Valencia wirklich jedem empfehlen. Für uns – im Vergleich zu Barcelona – die schönere Stadt. Heute halten wir aber in Cartagena. Hier finden wir einen günstigen Camping-Platz und außerdem waren wir hier – im Gegensatz zu Valencia – noch nicht. Wir erkunden die schöne und übersichtliche Innenstadt, den Hafen und fahren in den nächsten Tagen auch an die nahe gelegenen Strände – mal wieder zum baden – und diesmal geht auch Ela mit.

Granada 19. – 22.11.

Nach Cartagena geht es weiter nach Alhama de Granada. Das liegt ganz in der Nähe von Granada, oben in den Bergen. Hier soll es schöne heiße Quellen zum Baden geben – und genau dort wollen wir auch hin. Das Wetter ist in letzter Zeit immer noch halbwegs warm, aber recht windig. Deshalb wollen wir zu den heißen Quellen, um dort mal wieder ein schönes warmes Bad im freien zu nehmen. Die Fahrt hoch in die Berge geht mit unserem Willi hinten dran mehr als gemächig voran ging und das Wetter wird immer frostiger. Aber die schön abgelegene Gegend hier ist genau das Richtige für uns und die heißen Badequellen versprechen nicht zu viel. Wir probieren sie natürlich gleich am ersten Abend aus. In den nächsten Tagen machen wir dann noch einen Ausflug entlang der schönen Wanderwege durch die „Teufelsschlucht“. Ein Ausflug nach Granada und zur relativ bekannten Alhambra war natürlich auch noch drin.

Malaga 22. – 30.11.

Nach ein paar schönen Tagen im Hinterland geht es wieder an die Küste. Die nächste Station ist Malaga. Hier finden wir einen schönen Camping-Spot direkt am Strand. Wir lernen zudem ein deutsches Auswandererpaar kennen – das uns gleich mal mit ein paar neuen Filmen „versorgt“. Nach einer Stadtbesichtigung bleiben wir noch ein paar Tage länger hier am Strand.

Spanien: Girona & Barcelona

Olá Espana, Girona bis Barcelona, 09.11. – 17.11.2016

Girona 09. – 11.11.

Heute geht es über die Pyrenäen. Wir suchen die „am wenigsten steile Strecke“ raus und cruisen mit Goldie und Willi über die Grenze. Da unsere Goldie schon auf ebener Strecke gut ausgelastet ist, wollen wir ihr nicht mehr zumuten, als nötig. Wir fahren zunächst nach Girona. Die Stadt kennen wir, wie Barcelona und Valencia, schon durch unsere Spanien-Rundreise von 2010. Wir statten der schönen Altstadt wieder einen Besuch ab. Ganz in der Nähe hatten wir einen kostenlosen Stellplatz für unseren Willi gefunden.

Barcelona 11. – 17.11.

Weiter ging es nach Barcelona. Auch hier waren wir vor vielen Jahren schon einmal. Deshalb durchqueren wir die Innenstand nur am Rande. Wir fahren ausch mal wieder an der Sagrada Familia – der bekannten Kathedrale – vorbei. Die Bauarbeiten dauern ja erst seit 1882 an, sollen aber angeblich 2026 abgeschlossen sein… Raus aus der Stadt – für den Rest des Tages peilen wir einen schönen Platz am Strand an. Und wieder kann sich Rico beim Anblick des Meeres nicht zurück halten und nutzt das schöne Wetter für einen Badegang… und auch heute ist er so ziemlich der Einzige, der sich ins Wasser traut… Für den Abend suchen wir uns eine abgelegene Ecke, wo wir keinen stören. Für die nächsten Übernachtungen finden wir einen offiziellen und kostenlosen Stellplatz im Norwesten der Metropole. Hier lernen wir ein holländisch-spanisches Pärchen und Torben und Miriam aus Deutschland kennen. Mit den letzteren beiden verbringen wir auch etwas mehr Zeit. So lernen wir nebenbei noch mit Kanasta ein neues Kartenspiel kennen. In den nächsten Tagen fahren wir ins Hinterland von Barcelona und schauen uns das Monestir de Montserrat, ein Kloster in den Bergen, an und fahren zu warmen Quellen im Norden der Stadt.

Südfrankreich

 

Saintes-Maries-de-la-mer

Nachdem das Wetter, je südlicher wir kommen, immer sonniger wird, wollen wir endlich ans Meer. Wir entschließen uns, den Ort Saintes-Maries-de-la-mer anzufahren. Auf dem letzten noch offenen Camping-Platz hier (kostenlos irgendwo campen is hier nich…) suchen wir uns erstmal ein schönes Plätzchen, bevor wir danach wie kleine Kinder zum Strand hasten. Natürlich konnte keiner mehr Rico davon abhalten, ins Wasser zu springen. Es ist ja „erst“ Anfang November… 🙂

Arles und Nîmes

Am nächsten Tag wollen wir dann die Städte Arles und Nîmes in Angriff nehmen. Zunächst geht es nach Arles. Wir besorgen uns an der Touri-Info gleich Stadtpläne für beide Städte und los geht’s. In Arles verzichten wir dabei auf den Besuch des Amphitheaters, weil das in Nîmes größer ist 😉

Pont du Gard

Rico hat mal gelesen, dass hier in der Nähe eines der größten und best erhaltensten Aquädukte der Welt stehen soll. Aus dem Touristen-Stadtplan geht das allerdings nicht hervor. Erst übers Internet finden wir mehr über die im Norden der Stadt liegende Pont du Gard heraus. Wir beschließen, erstmal wieder zum Campingplatz zu fahren und morgen wieder hierher zu kommen. Am nächsten Tag erkunden wir dann, wie gesagt, die Pont du Gard. Sie ist stolze 49 Meter hoch und 275 Meter lang – schon Wahnsinn, was die Römer so für Ideen hatten.

Nach diesem letzten längeren Stop in Saintes-Maries-de-la-mer fahren wir immer weiter an der Mittelmeerküste entlang, bis wir am 09.11. die spanische Grenze erreichen.

 

Saarbrücken bis Avignon

Auf unserem Weg nach Südspanien geht es durch Frankreich – bis zur Mittelmeerküste. Wir wollen natürlich noch ein bisschen was vom Land sehen. Außerdem möchten wir (wie immer) so günstig wie möglich reisen. Daher meiden wir die Autobahnen – die fast immer mautpflichtig sind – und nutzen lieber die meist parallel dazu verlaufenden Landstraßen. Da wir mit unserem Willi eh nicht schneller als 80 km/h fahren können, ist es auch egal, wo wir lang fahren. In den nächsten Tagen auf dem Weg zur Küste übernachten wir meistens irgendwo auf kleineren Abstellplätzen außerhalb der großen Städte. Über das Camping in Frankreich lesen wir vor allem viel über Einbrüche und Diebstähle in Wohnwägen und -mobile. In den Großstädten und vor allem in der Gegend in und um Lyon soll es besonders schlimm sein. Da wir ohnehin keine Freunde von großen Städten sind, „besichtigen“ wir Orte wie Nancy, Dijon oder Lyon lieber tagsüber vom Auto aus und suchen uns für die Nacht eher abgelegene Plätze. Über die verschiedensten Apps findet man eigentlich immer was.

In Avignon machen wir dann mal einen längeren Stop. Eigentlich halten wir hier nur, weil uns das bekannte französische Kinderlied wieder einfällt: „Sûr le pont dÁvignon…“. Wenn wir schon mal hier sind, können wir uns dann auch gleich mal die viel besungene Brücke ansehen. Wir stellen unseren Willi auf der kleinen Insel Île de Piot ab und fahren mit unserer Goldie in die Innenstadt. Was wir bis dahin noch nicht wussten: Avignon war von 1309 bis 1423 Papstsitz und hat auch heute noch einen gut erhaltenen historischen Stadtkern, der uns ein wenig an den Vatikan erinnert. Nachdem wir im Stau die Stadtmauern passiert und tatsächlich noch einen freien Parkplatz gefunden haben!!! nutzen wir den Rest des Tages, um hier alles zu erkunden. An der aus dem Lied bekannten Brücke machen wir natürlich auch noch halt. Leider ist nicht mehr viel davon übrig. Da uns 5,- EUR Eintritt pro Person für eine kaputte Brücke, auf der man dann nur ein paar Meter lang laufen kann, definitiv nicht das Geld wert ist, gibt’s nur Bilder von außerhalb =0) Am Abend geht’s dann zurück zu unserem Willi.