Month: November 2015

#109 – Woche in Bildern

Woche 109 – Tallinn – Helsinki – Pärnu

Tallinn 09. – 12.11.2015

Nach dem eher schlechten Wetter der letzten Tage hier in Tallinn nutzen wir diese Woche, um uns näher mit der estnischen Hauptstadt vertraut zu machen. Das Herzstück ist die alte und gut erhaltene Altstadt mit ihrer Stadtmauer und den engen Gassen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und einer Wochenkarte kommt man hier am besten überall hin. Interessant finden wir zudem, dass in Estland vor kurzem ein Gesetz verabschiedet wurde, dass jedem Esten kostenloses Internet im gesamten Stadtbereich zusichert – das ist doch mal fortschrittlich. Für uns Touris gilt das also leider nicht, aber der Ansatz ist super – vor allem mit Blick auf Deutschland, was nach wie vor diesbezüglich mehr als rückschrittlich aufgestellt ist…
In der Innenstadt wollen wir dann in einer sehr bekannten Kneipe einkehren, in der man lecker gefüllte Pfannkuchen bekommt, leider wissen das auch viele andere hier und so müssen wir uns erstmal einen Tisch “erkämpfen”, den wir dann noch mit zwei Mädels aus der Stadt teilen. Aber es hat sich gelohnt, die Pfannkuchen sind super lecker…
In den nächsten Tagen fahren wir dann noch ins Eishockey-Stadion, wo wir uns einen traditionellen Markt ansehen können – viele Menschen hier tragen traditionelle Trachten und zeigen uns  Nahrungs-, Kleidungsmittel und Handwerrkskunst aus der Vergangenheit, die sich größtenteils noch bis heute erhalten haben.
Da das Stadtgebiet nicht sehr groß ist und Tallinn an der Ostseeküste liegt, ist ein Naturpark am Wasser natürlich auch nicht weit. Lange Spaziergänge entlang der schönen Küste – und das fernab von jedem Stadtlärm – können wir nur empfehlen =0)

Freitag, 13.11.2015 Helsinki

Heute geht’s nach Finnland. Dazu musst du HIER klicken

 

Pärnu, 14.-15.11.2015

Nach dem gestrigen Ganztagesprogramm ist heute ausruhen und packen angesagt. Heute Abend fahren wir mit dem Bus weiter nach Pärnu. Die kleine Touristenstadt am Rigaischen Meerbusen what uns Michail – unser Couch-Host – empfohlen. Über booking.com haben wir uns ein günstiges Hostel gebucht, erstmal nur für 2 Nächte – mal sehen.
Wir verabschieden uns von Michail und danken ihm für seine Gastfreundschaft, bevor wir den Wegzum Busbahnhof nehmen.
Nach ein paar Stunden Busfahrt erreichen wir schließlich Pärnu. An der Rezeption im Vintsi Hostel sind wir dann gleich zweimal überrascht. Zum Einen, weil wir uns mit dem EIgentümer im besten Deutsch unterhalten können, zum Anderen aber – und da hat’s uns echt die Sprache verschlagen – weil wir am Empfang noch einen Franzosen treffen, der PERFEKT DEUTSCH spricht, OHNE AKZENT !!! Also wir haben ja schon viele Franzosen getroffen, aber sowas haben wir noch nie erlebt… Naja so verbringen wir den ganzen Abend, ohne erstmal einzuchecken – am Empfang und unterhalten und über die Greschichte Estlands und Pärnu (was eigentlich mal Pärnau hieß -> deutscher Name). Der Inhaber sammelt alte Bücher und Zeitungen, die von der Geschichte des Landes erzählen. So versinken wir in deutschen Straßenführern von 1895 und alten Zeitschriften, die von der deutschen Besiedelung der Gegend berichten… gegen Mitternacht beziehen wir dann unser gemütliches Zimmer.

Am nächsten Tag soll Pärnu mal zeigen, was es zu bieten hat – zunächst ertmal schlechtes Wetter !!! Wir laufen zielstrebig zum Strand und von da aus quer durch die kleine Stadt, die in der Nebensaison natürlich wie ausgestorben wirkt. Das Wetter wird nicht besser und sobesorgen wir uns ein paar Lebensmittel für’s Abendessen und machen es uns den Rest des Tages im Zimmer gemütlich. Das unsere Reise am nächsten Morgen abrupt enden sollte, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht…

Galerie Russland

Galerie China

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#108 – Woche in Bildern

Woche 107/108 – Russland im Schnelldurchgang und Estland

 

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Samstag, 31.10.15

Nach unserem China-Abenteuer geht es für uns weiter nach Russland. Per Flugzeug – diesmal mit S7, einer uns noch völlig unbekannten Airline, die ihren Job aber sehr gut gemacht hat =0) sind wir am 31.10. von Peking aus nach Irkutsk – am Baikalsee – geflogen. Für Russland haben wir leider nur ein Transit-Visum bekommen, dass heißt, nur zur Durchreise. Wir können nur 7 Tage im Land bleiben. Zudem mussten wir diesmal von Peking aus alles im Voraus buchen (eine Vorgehensweise, die wir uns bis dahin abgewöhnt hatten), um das Visum zu erhalten. Von Irkutsk geht es dann per Zug über Moskau nach St. Petersburg und von da anschließend per Bus nach Tallinn in Estland…

Bevor wir China verlassen haben, konnten wir in Irkutsk im Vorfeld einen Couchsurfing-Spot bei Julia finden. Als wir am 31. Am Flughafen ankommen (Bild 1), holt sie uns direkt dort ab. Wir laden unser Gepäck in ihrer Wohnung ab und sie plant für uns gleich mal den Tag. Wenn wir schon mal hier sind, sollten wir auch zum Baikalsee fahren, meint sie (und wir natürlich auch). Die meisten Reisenden, die es hierher verschlägt, kommen eigentlich auch nur deswegen. In Russland gehört es mittlerweile zum Trend, unbedingt mal hier gewesen zu sein. Julia bringt uns zum Busbahnhof und organisiert uns Tickets zum See. Sie muss heute noch arbeiten und kann uns daher nicht begleiten.

Per Minibus, vollgestopft mit vorwiegend Einheimischen, geht es dann ca. 1 Stunde lang per Landstraße zum Baikalsee. Hier angekommen, müssen wir uns dann erstmal richtig dick einpacken. In Irkutsk war es ja schon kalt, aber hier am See wehen dazu noch eisige Winde. Zum Glück haben wir uns in Peking, dank Tinis Hilfe mit ein paar Winterjacken ausgerüstet =0) Eingemummt wandern wir am See entlang. In einem kleinen Dorf organisieren wir uns dann erstmal was zum Beißen (Bild 2). Schaschlik und Hühnchen sind die lokale Spezialität. Gut gesättigt wandern wir dann am Ufer des Sees entlang (Bild 3).

Am späten Nachmittag genießen wir dann noch den Sonnenuntergang (Bild 4) bei einem Becher Glühwein – das, zusammen mit der eisigen Kälte fühlt sich doch jetzt fast schon wie Heimat an =0)

Als wir am Abend wieder in der Stadt ankommen, sammelt uns Julia wieder ein und fährt mit uns nach Hause. Sie hat schon das Abendessen vorbereitet. Lokaler Fisch mit Kartoffelgratin… mmmh lecker. Ihr Partner Slava ist diesmal auch da und kann seine Deutsch- und Englischkenntnisse zum Vorschein bringen =0) (Bild 5).

 

Sonntag, 01.11.15

Heute erkunden wir mit Julia die Stadt. Dazu haben wir sogar noch mehr Zeit als gedacht. Unser Zug Richtung Moskau geht, laut Ticket, 13:30 Uhr. Wir wussten allerdings nicht, dass die Zug-Zeiten in Russland alle nach Moskau-Zeit fahren. Da wir hier in Irkutsk 5 Stunden früher leben, müssen wir also erst 18:30 Uhr los und haben somit genug Zeit, den Tag zusammen mit unserer lieben Julia zu genießen. Zusammen unternehmen wir eine Stadt-Tour (Bild 6). Julia führt uns wie ein Profi durch ihre Stadt. Am Nachmittag dürfen wir dann noch ihre Mutter kennen lernen. Dort gibt’s dann auch erst mal lecker Kaffee und Kuchen für uns =0).Julias Mutter hat für uns einen traditionellen Kuchen gemacht (Bild 7), mit Honig und saurer Sahne, können wir nur empfehlen (Rezept folgt) Im Anschluss geht die Stadterkundung weiter (Bild 8). Erst gegen 5 finden wir uns wieder in Julias Wohnung ein, besorgen im Supermarkt im Kellergeschoss noch etwas zu Beißen für die nächsten Tage, packen unsere Rucksäcke ins Auto und fahren zum Bahnhof.

In den nächsten Tagen werden wir nämlich fast ausschließlich im Zug sein. Wir fahren zunächst von Irkustk bis nach Moskau (ca. 4 Tage und Nächte) und von da aus weiter nach Sankt Petersburg.

Wir verabschieden uns von unserer Julia und beziehen unsere Betten in der dritten Klasse, sprich im Schlafwagen-Sammelabteil.

 

Montag, 01.11. bis Mittwoch, 04.11.15

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Die nächsten Tage verbringen wir also hauptsächlich im Zug. Nur ab und zu gibt’s Stopps von 30 bis 60 Minuten, wo wir auch mal den Zug verlassen dürfen, frische Luft schnappen und was zu Essen besorgen können. Auf der Fahrt selbst lernen wir viele Russen kennen, so zum Beispiel eine Schule aus Chita, die zu einem Klassenausflug in Krasnojarsk fahren. Sie sind noch nie Menschen aus einem anderen Land begegnet. Dank ihrer sprachbegabten Lehrerin, die neben Englisch sogar etwas Deutsch spricht, können wir uns heute und morgen bestens unterhalten und austauschen. Die Kids bringen uns gleich noch etwas Basis-Russisch bei. Dabei müssen wir erstaunt feststellen: wenn man es einmal beherrscht, die kyrillischen Buchstaben zu lesen, kann man das Meiste eigentlich ganz gut entziffern bzw. verstehen. Das Russische scheint in den meisten Vokabeln sehr stak vom Lateinischen geprägt zu sein…

Naja, so vergehen die Tage vor allem mit Schlafen, kurzen Zwischenstopps zum Beine vertreten und diversen Bekanntschaften im Zug. So treffen wir zum Beispiel auch auf Vlad, einem Programmierer, der uns die russische Version von Shithead, auf russisch „Durak“ beibringt…

 

Donnerstag, 05.11.15

 

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Gegen 4 Uhr morgens kommen wir am Moskauer Hauptbahnhof an. Wir haben den ganzen Tag Zeit, uns die Stadt anzuschauen, bevor wir gegen 22:30 Uhr weiter nach St. Peterburg fahren. Wir lagern also unser Gepäck im Bahnhof ein und suchen uns erstmal ein Plätzl wo wir Früstück und evtl. auch Internet bekommen. Schließlich hat ja noch nichts weiter geöffnet, selbst die U-Bahn ist noch geschlossen… Im Subway, gleich gegenüber des Bahnhofs treffen wir auf Oleg. Er hilft uns gleich mal mit der Bestellung unserer Subs und wird uns den Morgen über bis zum Vormittag begleiten. Gemeinsam fahren wir etwas später mit der U-Bahn zum Roten Platz. Um 8 Uhr morgens ist hier natürlich noch nichts los und so genießen wir die Stille und die imposante Architektur der Hauptstadt. Gegen 9:30 Uhr muss Oleg sich von uns verabschieden und so erkunden wir die Stadt auf eigene Faust weiter: Kreml, Bolchoy-Theater (was übrigens nur soviel wie großes Theater heißt…) und Nationalmuseum. Moskau ist eine lebhafte Stadt, in der sich, wie in vielen deutschen Städten, alte und moderne Architektur abwechseln. Zum Mittag gibts dann Pelmeni, sprich: russische Tortellini… Je später es wird, desto mehr Menschen sind hier natürlich unterwegs und das ganze Treiben wird doch etwas zu hektisch für uns. Das war am Morgen natürlich wesentlich entspannter. Nach ca. 14 Stunden Stadterkundung schleichen wir dann totmüde zum Bahnhof zurück und steigen gegen 22 Uhr in unseren Zug nach Sankt Petersburg. Der wird uns in ca. 7 Stunden wieder rausschmeißen. Daher verschwenden wir keine Zeit, machen nur schnell unsere Betten, kurz ab ins „Bad“ und dann nix wie ins Land der Träume…

 

Freitag, 06.11.15

 

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Wir erreichen St. Petersburg gegen 5 Uhr morgens. Das Tagesprogramm sieht heute also ungefähr genauso aus wie gestern in Moskau… Bis zu unserer Busfahrt nach Estland gegen 22 Uhr haben wir Zeit, um uns die Stadt anzusehen. Im Vergleich zu Moskau wirkt St. Petersburg irgendwie schöner. Überall in der Innenstadt stehen restaurierte Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, so als hätte es hier nie irgendwelche kiregerischen Zerstörungen gegeben. Die Autos und Busse passen irgendwie gar nicht so recht ins Bild. Vielmehr fühlt man sich hier tatsächlich wie ins 18. Jahrhundert versetzt. Auch die kleinen Kanäle, die die Innenstadt durchziehen, geben der Stadt ein venezianisches Flair. Wir sind total begeistert. Wir wollen am liebsten jede noch so kleine Gasse durchlaufen, doch merken wir die 14 Stunden von gestern in unseren Knochen. Zum Mittag fallen wir auf dem Nevsky Prospekt im Katuschka, einem typsich russischen im Stile des 18. Jahrhunderts, ein. Frisch gestärkt, mit Borsch und Pelmeni geht’s nochmal in die City, diesmal ohne den Nebeldunst vom Morgen. Das Ermitage, das wohl weltweit größte Kunstmuseum der Welt, haben wir aber ausgelassen…

Am Abend geht’s dann zum Busbahnhof. Der Bus bringt uns dann, nach kurzem Stopp an der Estnisch-russischen Grenze gegen Mitternacht, bis nach Tallinn, wo wir bei Mihhail, unserem Couchsurf-Host für die nächsten Tage unterkommen.

 

Samstag und Sonntag, 07. und 08.11.15

 

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Nach den vielen Reisetagen im Zug und den doch schlauchenden Stadterkundungen in Moskau und St. Petersburg genießen wir es, mal wieder ein Zimmer mit Bett zu haben. In Tallinn nutzen wir die ersten Tage zur Stadtbesichtigung und zum Erholen. Schleßlich ist das Wetter sehr herbstlich verregnet und lädt auch zum entspannen geradezu ein. Ein paar gute Einblicke in Estlands Hauptstadt haben wir trotzdem erhalten. Das wir in der nächsten Woche natürlich auch noch fortgesetzt…

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#106 und 107 – Wochen in Bildern

Woche 106 und 107 – Familienleben in Peking und chinesische Mauer

Vor zwei Tagen sind wir in Peking gelandet. Wir wohnen mit Tini, Benny und ihrem Sohn Moritz in ihrem Apartment im Oakwood, einem Hotel in der Innenstadt. Da Benny unter der Woche arbeitet, verbringen wir die meiste Zeit mit Tini und Moritz. Zudem lernen wir viele liebe, vor allem Deutsche kennen, die ebenfalls im Hotel wohnen. Die meisten sind in der gleichen Situation; die Männer arbeiten für VW, Audi, BMW oder Mercedes und die Frauen kümmern sich um Haushalt und Kind und nutzen die Zeit, um eigene Projekte auf die Beine zu stellen. Tini zum Beispiel ist vor allem dem Nähen und Schneidern „verfallen“. Für Ela macht sie gleich mal eine Mütze und ein paar Stulpen, natürlich alles aufeinander abgestimmt – made by „von tini“ halt =0).
Mit Tini als Guide lernen wir nun Peking in den nächsten 2 Wochen kennen; wir fahren zum Kohleberg und sehen uns die verbotene Stadt an, schlendern über diverse Märkte und machen Underground-shopping =0) wo wir uns gleich noch mit Winterjacken eindecken. Am späten Nachmittag sitzen wir dann meistens alle gemütlich beisammen, Rico und Benny spielen PlayStation und die Frauen studieren das Internet oder treffen sich auf der Terrasse mit den „Nachbarn“ und tauschen sich über die alltäglichen Erlebnisse, Sorgen und Freuden aus. Abends treffen wir uns dann meistens alle auf oder um die Couch herum und schauen Tatort oder andere Filme. Bis auf die Tatsache, dass wir zwei nicht arbeiten gehen (müssen) fühlt es sich hier schon ein bisschen wie zu-Hause-sein an.

 

Besuch der Chinesischen Mauer, Mittwoch, den 28.10.15

Heute statten wir der chinesischen Mauer einen Besuch ab. Nachdem wir uns nach langer Recherche endlich einen Spot rausgesucht haben, an dem wir uns das größte Bauwerk der Welt ansehen wollen und heute auch das Wetter perfekt ist, starten wir gegen 8 zum nahe gelegenen Busbahnhof in Dongzhimen. Wir wollen nach Mutianyu. Hier soll es nicht ganz so touristisch überfüllt sein, wie zum Beispiel in Badaling oder Simatai. Mit der Linie 916 fahren wir dann nach  Huairou, im Norden von Peking. Von der Busstation dort müssen wir dann nur irgendwie noch bis zur Mauer kommen. Im Internet haben wir gelesen, dass man sich in Huairou ein Taxi oder einen privaten Fahrer für ca. 100 Yuan bis zur Mauer nehmen muss. Aber bereits im Bus werden wir von einem Chinesen angesprochen, der uns für je 20 Yuan bis zur Mauer bringen kann. Gesagt, getan. In Mutianyu ist dann trotzdem ganz schön viel los – und das unter der Woche… Da wollen wir lieber gar nicht erst wissen, was an einem Wochenende hier oder anderswo los ist. Zur Mauer hoch fahren wir mit einem „Ski“-Lift. Oben verbringen wir dann die nächsten Stunden mit Ausblick genießen und Treppen steigen =0) Heute ist die Luft auch gut genug, um bis nach Peking schauen zu können…
Für den Weg nach unten wollen wir anschließend eine Sommer-Rodelbahn nehmen. Freudig warten wir auf unsere Schlitten, um den Berg runter zu rasen. Nur leider machen uns die Chinesen hier einen Strich durch die Rechnung. Die Leute vor uns fahren so arsch-langsam, dass man fast zum stehen kommt. Immer wieder müssen wir daher mal anhalten, um uns einen Abstand zum Vordermann aufzubauen, so dass man wenigstens mal ein bisschen Action hat…

Von Mutianyu aus fahren wir dann wieder mit unserem Fahrer zum Bus-Terminal in Huairou und von da zurück nach Peking.
Wir hatten einen wirklich tollen Tag und können Mutianyu empfehlen. Vor allem möchten wir dich gern dazu ermutigen, auf eigene Faust hin zu fahren. Über das Internet kann man natürlich auch ein Komplett-Paket mit Abholung vom Hotel usw. buchen, aber die Anreise ist wirklich sehr unkompliziert und spart Geld. Außerdem ist man viel flexibler und kommt auch noch mit Einheimischen in Kontakt, daher genau das Richtige für uns =0)

 

Samstag, 31.10.15

Heute hieß es dann leider Bye Bye Tini, Benny und Moritz und Bye bye China. Wir fliegen gegen 8 Uhr am Morgen nach Irkutsk, Russland.
Wir hatten eine so schöne Zeit hier in China und vor allem bei unseren Lieben in Peking. Es ist doch wirklich immer wieder unglaublich und wunderschön, wie man durch das Reisen tolle Menschen – ja – gute Freunde findet, die man sein ganzes Leben lang nie vergessen wird.

Nun heißt es also Zdravstvuyte Rossiya, ein neues Land und neue Abenteuer…

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