Month: February 2015

Galerie Vietnam

Vietnam

Hanoi

 

« 1 of 2 »

 
Ha Long Bay 

 

« 1 of 2 »

 
Family Riders 

 

 
Phu Qoc 

#55 – Woche in Bildern

Woche 55 – Neue Kamera in Sydney, Wombats und Napoleon(e)

 

 

Montag, 27.10.14

Am Morgen suchen wir den nächsten Campground raus und splitten uns wieder auf. Es ist so heiß, dass Ines und Max es kaum aushalten und schon zum Baden aufbrechen. Wir lassen uns noch etwas mehr Zeit. Gegen Nachmittag treffen wir uns dann am verabredeten Platz wieder. Der Platz mit den fliegenden Fischen (Bild 1). Und tatsächlich springen die Fischen immer wieder aus dem Wasser raus. Die Jungs versuchen Ihr Glück natürlich mit Angeln. Leider ohne Erfolg, was sicher daran liegt, das wir nicht den richtigen Köder dabei haben.
 

Dienstag, 28.10.14

Als wir heute aufwachen, müssen wir feststellen, das irgendein Tier unsere Sachen verwüstet hat. Bisher haben wir immer Alles abends noch aufgewaschen und zusammen gepackt. Nur Gestern waren wir einfach mal zu faul. Uns fehlen zwei Plasteteller und Ines und Max haben ihr Plastebrett an die “Räuber” verloren. Wahrscheinlich Possums…hm. Was die wohl damit jetzt anstellen??? Wie auch immer – wir legen heute einen Fahrtag ein (Bild 2) und landen am Abend auf einem ruhigen Platz an einem alten Highwayabschnitt zwischen Gianttrees.
 

Mittwoch, 29.10.14

Morgens werden wir gleich durch einen Schreck geweckt. Ines hat eine Schlange an der Toilette gesehen. Das machte Sie damit unnutzbar für uns Alle! Zum Glück haben wir dann festgestellt, dass es sich lediglich um eine größere Echse handelte. Puh! Wir beschließen uns heute einen schönen Platz am Strand zu suchen. Wir werden fündig am Winda Woppa! Wir hatten Glück, heute (Feb 15) darf man da nicht mehr über Nacht stehen. Und dabei ist es so ein schöner Platz. Direkt auf einer Landzunge gelegen. Wir machen uns auf den Weg zum Strand auf der anderen Seite und genießen Wasser, Sonne und Ruhe (Bild 3). Leider sehen wir heute keine Delphine. Obwohl der Platz wohl ein sicherer Spot ist, sie zu sehen.
 

Donnerstag, 30.10.14

Heute fahren wir allein nach Newcastle rein. Wir wollen jemanden finden,der sich unsere Kamera mal anschauen kann. Leider haben wir kein Glück, bekommen aber eine Adresse in Sydney. Immerhin. Wir schauen uns noch ein bißchen die Stadt an und fahren dann zum Treffpunkt mit Ines und Max. Heute abend gibt es Sushi im Wald. Wir kommen an, als es schon dunkel ist und stellen fest, dass wir 4 die einzigen hier draußen sind. Ines und Max sind verständlicherweise sehr froh, dass wir noch auftauchen. Allein kann dass ganz schön unheimlich sein. Wir machen Sushi bis in die Nacht. Lecker. Im Wald schmeckt es gleich nochmal 1000 mal besser.
 

Freitag, 31.10.14

Heute verabschieden wir uns von Max und Ines. Wir müssen nach Sydney rein, wegen unserer Kamera und wollen anschließend an der Küste nach Melbourne fahren. Die Zwei wollen Sydney auslassen und über Canberra und die Snowy Mountains nach Melbourne fahren, so dass wir uns an der Fähre nach Tasmanien wieder treffen.
Wir machen uns also auf den Weg zur “Kamerawerkstatt”. Es dauert Ewigkeiten sich schon allein durch Sydneys Vororte zu kämpfen. Wir geben unsere Kamera ab und hoffen. Keine 2 Stunden später bekommen wir einen Anruf der Werkstatt. Leider keine Chance. Dadurch, das Rico mit WD-40 versucht hat die Kamera “zu schmieren” ist sie unrettbar oder besser gesagt es würde mehr als eine neue Kamera kosten, sie zu reparieren. Also nutzen wir die Gelegenheit der Großstadt und kaufen uns ein neues Modell. Diesmal entscheiden wir uns für die Samsung NX3000, eine Bridge-Kamera, also eine digitale Spiegelreflexkamera, dazu noch ein 16-55 mm und ein 50-200mm Objektiv. Wir bleiben auf einem Freien Übernachtungsspot bei Sydney und probieren unsere neues Stück gleich aus (Bild 4). Ines und Max stoßen dann doch wieder zu uns, da sie keinen anderen Platz finden konnten und auch keinen Nerv mehr auf den Stadtverkehr hatten.
 

Samstag, 01.11.14

Bevor wir starten, verabschieden wir uns noch einmal von Ines und Max auf Zeit. Es dauert fast den halben Tag bis wir uns aus Sydney “rausgewurschtelt” haben. Wir fahren entlang der Küste und genießen die abkühlende Brise von der See. Kleine hübsche Küstenstädchen schmiegen sich zwischen die Felsen. Und die Straße schlänget sich an den Bergen entlang (Bild 5). Wir machen noch ein paar kleine Einkäufe und finden einen schönen Übernachtungsplatz an einem Park mit kleinem See. Leider werden wir mitten in der Nacht geweckt und gebeten unser Auto vor die Schranke zu fahren. Durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit wird der Platz jeden Abend abgeschlossen.
 

Sonntag, 02.11.14

Wir fahren mit dem Auto wieder rein in die Anlage und nehmen uns Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Danach machen wir uns auf den Weg zum Kanguruhvalley. Hier soll es ganz viele unserer Lieblingsaustralier geben: Wombats. Wir kommen noch am Vormittag an und genießen eine herrlich sonnigen und warmen Tag auf dem Campingplatz. In der Nähe vom Wasser mit riesigen Wiesen und sogar Trinkwasser. Gegen Abend, kurz vor Sonnenuntergang, kommt doch dann direkt an unserem Van ein Wombat aus seinem Bau gekrabbelt (Bild 7) und macht sich auf Nahrungssuche. Er kratzt sich an allem was er finden kann. Sogar Nachts an unserer Thelma. Nach dem Abendessen spielen wir noch eine Runde Karten. Ines und Max haben uns Scopa, ein italienisches Spiel, beigebracht und wir sind süchtig. Ela gewinnt heute gleichmal auf “Lebenszeit” und kann einen Napoleone vorzeigen (Bild 6). <

#54 – Woche in Bildern

Woche 54 – Abschied in Brisbane. Die Entäuschung von Nimbin und die Goldcoast entdecken

Montag, 20.10.14

Nachdem wir wohl behalten von Frasier Island zurückgekommen waren, hatten wir uns weiter auf den Weg Richtung Brisbane gemacht. Der nächste Stop ist in Noosa Heads and der Sunshine Coast. Wie der Name schon verspricht, haben wir Sonnenschein und zum ersten Mal sehen wir einen Strand voller Leute. Kein Wunder. Ist diese Region doch eines der beliebtesten Reiseziele Australiens. Zuerst machen wir einen Ausflug mit kleiner Wanderung durch den Nationalpark in der Hoffnung ein paar Koalas zu entdecken. Leider haben wir kein Glück, lassen uns trotzdem noch zum baden und Sonnen am Strand verführen. Am Abend suchen wir uns eine Campingplatz mit Waschmaschine, damit vor allem Lutzi vor seiner Abreise nochmal alles durch waschen kann. Zum ersten mal bauen wir unser neues Vordach komplett auf und sind “stolz wie Bolle” (Bild 2)

Dienstag 21.10.14

Am nächsten Tag führt unser Weg noch an den Glasshouse Mountains vorbei (Bild 1). Leider ist das Wetter nicht das beste, aber wir machen trotzdem die Runde zu den Aussichtspunkten. Natürlich mit dem Auto. Wollen ja nicht völlig durchnässt werden. Dann ist auch schon der Tag des Abschieds heran gerückt. Lutz verwöhnt uns alle am letzten Abend noch einmal mit seinen Kochkünsten. Gefüllte Paprika und Safranreis und Obstsalat mit Joghurt als Dessert. Das ist mal Campingessen der besonderen Art.

Mittwoch 22.10.14

Heute fahren wir gemeinsam nach Brisbane rein und verabschieden Lutz nach Neuseeland. Zu viert machen wir uns auf den Weg weiter Richtung Sydney. Wir beschließen Land einwärts zu fahren, um das berühmt berüchtige Nimbin auf dem Weg mit zu nehmen. Rico und ich machen noch ein paar Zwischenstopps, um eine Lösung für unsere Kamera zu finden. Letzte Woche hat diese den Geist aufgegeben und wir haben keine Ahnung was kaputt ist. Wir kommen erst im Dunkeln an unserem Schlafplatz für heute an.

Donnerstag 23.10.14

Gemeinsam entscheiden wir uns, noch einen Nacht zu verlängern, um einmal durchzuschnaufen. Rico nutzt gleich die Gelegenheit, um bei Thelma einen Ölwechsel zu machen. Anschließend erkunden wir noch etwas die nähere Umgebung. Abends wird dann gegrillt und dabei klaut uns ein freches Opossum noch beim Essen die Knochen halb vom Tisch.

Freitag 24.10.14

Nimbin. Auf dem Weg nach Byron Bay wollen wir dieses Highlight natürlichmit nehmen. Wer hat ihn nicht gesehen, den Bericht über die Hippie-Stadt in Australien, in der das Mariuana-Rauchen geduldet wird und sozusagen zum Alltag gehört. Ganz gespannt brechen wir auf und überqueren die Grenze nach New South Wales. Später stellen wir fest, das wir wohl ganz in der nähe vom “Dschungelcamp” gewesen sein müssen…haha. Wir erreichen endlich Nimbin und … suchen leider ganz verzweifelt den Charme der Stadt, welchen die Reportage gezeigt hat. Keine Frau mit weißen Haaren die “special Cookies” verkauft, keine Peace und Liebe – Athmosphäre. Stadtdessen Busse mit Backpackern, welche ihren Dope-Vorrat hier auffüllen wollen. Hier und da ein kleines Geschäft, welches noch an der Idee der Hippiebewegung versucht wehement fest zu halten. “Machs gut Alter und bleib sauber!” aus dem Mund einer mitte Sechzigerin zu hören, hat dann doch irgendwie etwas verstörendes und kann uns nur erahnen lassen, was einmal die Idee hier war. Aber das ist nur unser Blick darauf, ein kurzer Wimpernschlag im Vergleich zu den Menschen, welche hier Leben und den Geist dieser Zeit für sich erhalten. Und nur das zählt. Mal ehrlich wer von uns will denn die halbe Welt in seinem Wohnzimmer sitzen haben.

Vor Schreck vergessen wir gleich überhaupt ein Bild von dem traurigen Szenariozu machen.

Recht schnell entschließen wir uns also, weiter zu ziehen. (Bild 3) In Byron Bay angekommen stellen wir fest, dass aufgrund eines Surf-Festivals alles ausgebucht ist. Da wir aber unbedingt morgen auf den Farmersmarket in Bungalow wollen, suchen wir uns einen günstigen Campspot mit Duschen in der Umgebung.

Samstag, 25.10.14

Heute kommen wir erst recht spät in die Gänge und kommen leider erst am Markt an, als schon alle wieder zusammen packen. Mit etwas gedrückter Stimmung setzen wir uns in ein Kaffee und überlegen gemeinsam, wie es weiter gehen soll (Bild 4). Wir stellen zum Glück fest, dass morgen der große monatliche Markt in Bungalow ist und beschließen, heute die Umgebung zu erkunden. Wir wollen eigentlich einfach nur ein Ort zum Baden finden mit schönem Strand. Der Ort dafür ist auch kein Problem, davon finden wir einige (Bild 5),nur der Wind macht uns einen Strich durch die Rechnung. Max und Rico wagen es dennoch und stürzen sich in die Wellen, aber ehrlich gesagt, ist es ohne Neopren-Anzug für uns viel zu kalt. Toll für die Surfer, blöd für uns.

Sonntag 26.10.14

Endlich Markttag, mit allem was das Herz begehrt. (Bild 6 und 7) Vom Lakritz-Jörn über die typischen Seifenstände, Musiker und viel viel Essen. Eigentlich wie zu Hause. Wir schlendern gemütlich gemeinsam über den Markt und genießen die Atmosphäre. Anschließend machen wir uns weiter auf den Weg Richtung Sydney. Wir wollen ja auch noch nach Tasmanien und da bleibt uns nicht allzu viel Zeit mehr. Getrennt von Max und Ines machen wir ein Treffen am nächsten Übernachtungsspot aus. So kann jeder sein eigenes Tempo fahren und wir treffen uns später wieder. Nach einem Zwischenstop an einer italienischen Raststätte (Bild 8) entschließen wir zwei uns, kurzfristig noch an einen Badespot ran zufahren und nehmen einen kleinen Umweg in Kauf. Ein Umweg, der sich gelohnt hat (Bild 9). Wir finden eine idyllische Lagune mit großen Echsen, bis zu 15 Meter hohe Klippen zum ins Wasser springen und super Badetemperaturen vor. Von hier aus skypen wir noch mit Elas Family und fahren anschließend zum vereinbarten Campground zu Max und Ines.

 
 
 <

#53 – Woche in Bildern

Woche 53 – Die Jagd nach Schnabeltieren und ein Allradabenteur auf der größten Sandinsel

Bild 1 – Montag, 13.10.2014

Nachdem uns das Boot gestern Nachmittag wieder am Hafen abgeladen hat, haben wir uns mit Max und Ines wieder getroffen und sind gemeinsam zu einem freien Campspot kurz hinter Cairns gefahren. Gleich nach dem Frühstück erkunden wir das nahe gelegene Wasserloch mit Wasserfällen und stellen fest, das es hier in der Ecke noch mehr solcher Anlaufpunkte gibt. Wir verbringen also den Tag damit Alle zu besuchen (Bild). Max traut sich sogar das ein oder andere Mal ins Wasser. Klar, gibt es hier doch “Naturrutschen” auszuprobieren. Gegen Abend suchen wir uns wieder einen freien Capingplatz auf der Strecke.

Bild 2 – Dienstag, 14.10.2014

Heute ist nach den Actionreichen letzten Tagen ein Fahrtag dran. Wir lassen uns gemütlich Zeit und schlagen gegen Abend unser Camp in der Nähe des Eungella National Parks auf. Mal wieder gibt es hier einen der wunderschönen Sonnenuntergänge. Wir erkunden noch die Umgebung und endecken einen liebevoll angelegte Badestelle an einem kleinen Bachlauf. Alsoab ins Wasser und frisch machen. Alles erinnert hier ein bißchen an ein Hippiecamp. Als es dann schon Dunkel ist, kommt Lutz sogar in das Vergnügen mal einen der großen Huntsman zu sehen. Unsere Nachbarn fragen uns, ob wir uns mit Spinnen aus kennen. Die Zwei haben gerade eben eine riesige Spinne (Durschmesser 6 Zentimeter bestimmt) am Heckfenster in Ihrem Bus entdeckt. Wir stellen fest, dass es sich zum Glück nur um einen Huntsman handelt. Riesige Spinnen, aggressiv, aber nicht wirlich gefährlich. Da sind die Hunde unserer “freundlichen” anderen Nachbarn wesentlich gefährlicher und bissiger. Jedenfalls entfernt Rico die Spinne und alle können beruhigt schlafen.

Bild 3 – Mittwoch, 15.10.14

Kurz vor 5:00 treibt es uns heute aus den Bett. Wir wollen im nahegelegenen National Park Schnabeltiere sehen. Der Eungella NP ist wohl der beste Ort, um Sie zu sehen und die Wahrscheinlichkeit ist am höchsten. Da “Platypus” Nachtaktiv sind müssen wir zeitig raus. Gegen Fünf starten wir auch und haben noch über eine halbe Stunde Fahrt vor uns. Zur Morgendämmerung kommen wir an dem auserkohrenen Platz an und müssen feststellen, dass wir noch ein ganzes Stück laufen müssen. Leider ist es schon viel zu spät und wir können nur noch die Spuren der außergewöhnlichen Tiere finden. Dennoch ist der Wald, der Weg und der Fluß eine Erkundung wert gewesen.

Bild 4 – Donnerstag, 16.10.14

Heute geht es auf die letzte Etappe nach Frasier Island. Wir wollen heute noch ein Allradauto für das Wochenende buchen und dann früh am Morgen los starten. Wir haben noch einige Kilometer zu meistern und auch noch ein paar Einkäufe zu erledigen. Ja und was gibt es hier? ALDI! Ja, genauer gesagt Aldi Süd! Wir trauen unseren Augen kaum und stürmen das Geschäft. Natürlich füllen wir unsere Vorräte auf und kaufen soviele Lebkuchen, wie wir nur essen können. Wie im Himmel. Einziger Manko: es sind dieselben deppressiv machenden dreckgelben Fließen verlegt…das drückt wirklich auf die Stimmung. Dennoch kommen wir rechtzeitig in Rainbow Beach an, um unseren Wagen für Morgen zu buchen. Am Abend nutzen wir gleich den Nationalpark-Campingplatz um die Ecke. Max hat an der Stelle gleich für Morgen eine Trainingseinheit eingebaut und sein Auto im Sand festgefahren. Danach sind wir nun wirklich für unser Abenteuer auf der größten Sandinsel vorbereitet. Danke Max…haha.

Bild 5 und 6 – Freitag, 17.10.14

Frasier Island wir kommen! Morgens holen wir unseren Mitsubischi Triton ab und laden all unsere Sachen ein. Dann gehts direkt auf die Fähre. Schon auf dem Weg dahin navigiert uns Max durch tiefen Sand. Als wir dann auf der Insel anlegen wird es noch abenteuerlicher: Tiefer Sand am Strand und von den “Straßen” ins Landesinnere wollen wir gar nicht reden. Straßen kann man das auch nicht wirklich nenen. Eher Sand und Waldpisten. Aber da sind unsere deutschen Forstwege noch Spazierwege dagegen. Spaß hats trotzdem Allen gemacht. Naja und es war auch irgendwie eine kostenlose Massage der etwas anderen Art. Die Belohnung waren Seen im Landesinneren mit stahlend weißem Sand (Bild 5). Abends campen wir auf dem im “Urwald” gelegenen Zentral Campingplatz (Bild 6)

Bild 7 – Samstag, 18.10.2014

Nachdem Frühstück geht es wieder Richtung Strand und weiter die Insel entlang. Heute bringt Rico uns über die Insel und auch Lutzi probiert sich heute mal am Steuer aus. Wir müssen die Zeit nutzen, so lange noch Ebbe ist. Zur Flut ist der Stand nicht befahrbar. Am Strand kommen wir dann auch an dem alten Schiffswrack vorbeit, welches eingegraben vor sich hin rostet. Auch wenn das Wette heute nicht so besonders ist, nehmen wir alles mit und genießen die Umgebung und Aussichten. Gegen Nachmittag müssen wir auch swchon wieder von Strand runter und uns einen Zeltplatz suchen. Wir werden in der Nähe des Strandes fündig und lassen den Tag nach einem späten Mittagessen relaxend ausklingen.

Bild 8 und 9 – Sonntag, 19.10.2014

Heute gehts schon wieder zurück. Spätestens um 14:00 müssen wir auf der Fähre sein, da die Flut uns sonst den Weg abschneidet. Also heißt es früh aufstehen. Aber das hatten wir eh geplant. In der nähe des Zeltplatzes gibt es eine riesige Sanddüne (Bild 8), von wo aus wir uns den Sonnenaufgang anschauen. Nach dem Frühstück machen wir uns dann wieder auf den Rückweg. Zum Glück hat das Wetter heute wieder auf Sonnenschein und warm umgestellt, da lohnt es sich den Fluß zur Abkühlung hinauf zu laufen (Bild 9), den wir auf dem Rückweg eh durchqueren müssen. Als nächstes nehmen wir noch ein Bad im Green Lake mit. Dafür gehts noch auf eine kurze Wanderung durch den Wald und über eine Düne. Aber auch das schaffen wir spielend und haben sogar genügend Zeit zum Baden und relaxen. Pünktlich sind wir an der Fähre und pünktlich geben wir unseren Allrad wieder ab. Gerne wären wir noch ein paar Tage länger geblieben. Aber es warten ja noch mehr Abenteuer auf uns.

<

#52 – Woche in Bildern

Woche 52 – Cape Tribulation, Cairns und Besuch aus der Heimat

 

 

Bild 1 – Montag, 06.10.2014

Und wir kämpfen uns immer noch durch die “Wüste”. Unsere Thelma hat ja keine Klimaanlage und bisher haben wir sie auch nicht gebraucht. Aber hier wehen einem heiße Winde, wie von einem Fön, durchs offene Fenster. Da das ganz schön an die Substanz geht und auch auf unsere Stimmung etwas drückt, haben wir unsere eigene Klima gebastelt. Rico zieht sich ein nasses Handtuch über den Kopf und Ela nimmt gleich ein körpergroßes Tuch. Damit lässt es sich wesentlich entspannter fahren. Not macht eben erfinderisch. Zum Übernachten haben wir 4 uns wieder per WikiCamps einen kostenlosen Campground gesucht, wo Max und Ines auch das Zelt aufschlagen können. Macrossan Park, noch vor Townsville heißt also unsere Endstation für den Tag. Abendessen gibts dann auch direkt halb sieben zum Sonnenuntergang.

 

Bild 2 – Dienstag, 07.10.2014

Heute erreichen wir endlich die Küste und die erste größere Stadt seit einer gefühlten Ewigkeit: Townsville. Die Chance nutzen wir gleich um einige Einkäufe für die Autos, und unsere Mägen zu erledigen. Der kühle Wind hier macht die Weiterfahrt Richtung Cairns viel angenehmer und entspannter. Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir noch einen Rastplatz einige Kilometer vor Cairns und genießen endlich wieder angenehme Temperaturen zum Schlafen.

 

Bild 3, 4 und 5 – Mittwoch, 08.10.14

Heute gehts auf zum Cape Tribulation. Wir fliegen nur kurz durch Cairns durch, da wir unseren Lutz dann am Freitag sowieso hier abholen. Jetzt erwartet uns erst einmal eine traumhafte Fahrt vorbei an Zuckerrohrfeldern, Bergen und Regenwald. Um zum Cape zu kommen, müssen wir sogar mit der Fähre übersetzen (Bild 3).

Es gibt hier nur wenige Campgrounds, was die Auswahl erleichtert. Wir entscheiden uns, für 2 Nächte direkt im Campground des Nationalparks zu bleiben. Der liegt direkt am Strand und ist relativ preiswert. Allerdings müssen wir noch im Büro des Nationalparks anrufen und den Platz buchen.Leider gibt es hier nur Telefon oder Onlinebuchung. Am Strand finden wir dann auch ausreichend Empfang, um die Buchung für uns 4 abzuschließen. Anschließend nutzen wir das schöne Wetter und tummeln uns noch ein bißchen hier herum. Die Jungs nutzen den Strand als Fußballplatz (Bild 4) und wir Mädels relaxen (Bild 5).

 

Bild 6 – Donnerstag, 09.10.14

Nach der anstrengenden Turbofahrt bis hierher gehen wir diesen Tag ganz entspannt mit spätem Frühstück an. Heuten machen wir nur einen kleinen Ausflug direkt zum Cape und seinem Strand, der direkt in den Regenwald übergeht. Auf Erkundungstour endecken wir mehrere einzelne Warane (Bild), von denen sich auch 2 auf unserem Campingplatz herum treiben. Unglaublich, das diese Tiere sogar Bäume hoch klettern.

 

Bild 7 und 8 – Freitag, 10.10.14

Heute ist es soweit: Lutz kommt abends in Cairns an. Wir trennen uns also von Max und Ines und machen uns auf den Weg. Morgen treffen wir uns dann alle wieder. Auf dem Weg Richtung Cairns werfen wir noch einmal einen letzten Blick auf dieses Paradis von oben (Bild 7) immer schon ausschau nach einer Unterkunft für uns 3 heute Nacht. Ein paar Kilometer vor Cairns finden wir einen kleinen Campingplatz direkt am Strand (Bild 8) – der perfekte Platz, um Lutz gebürend zu begrüßen. Zwar etwas teurer, aber man gönnt sich ja sonst nix.

Wir landen einen Volltreffer. Als Rico dann mit Lutz kurz vor Dämmerung eintrifft, kann er seinen Augen kaum trauen. Zu erst gabs die Komplette Ausrüstung (Zelt, Isomatte, Schlafsack, Geschirr, Besteck u.s.w.) für einen Appel und ein Ei und jetzt noch dieser wunderschöne Schlafplatz. Wir haben einen schönen ersten gemeinsamen Abend und Rico und Lutz quatschen noch bis weit in die Nacht hinein.

 

Bild 9 und 10 – Samstag, 11.10.2014

Wir haben natürlich schon ein kleines Programm zusammen gestellt und da die Zeit knapp ist geht es heute auch direkt los. Nachdem wir zum Sonnenaufgang (06:00 Uhr!!!) den Strand erkundet und Lutz gefühlt seine ersten 100 Fotosgeschossen hat, gehts nach ausgiebigem Frühstücken auf zum Wildlife Park. Dort angekommen treffen wir, wie verabredet, Max und Ines wieder. Pünktlich zu Krokodilfütterung treffen wir ein. Danach gehts direkt zur kleinen Bootsfahrt mit erneuter Fütterung der Riesen (Bild 9). Von weitem konnten wir ja schon bei unserem Hausbootausflug einige Krokodile beobachten, aber die wirkliche Größe wird auch uns erst bewußt, als wir sie aus dem Wasser springen sehen. Diese Kraft des Kiefers, der Knall beim Zusammen schlagen ist unglaublich faszinierend. Wir sind beeindurckt und setzen unsere Erkundungstour mit bereichertem Wissen fort. Wir sehen Koalas, können ganz nah an ein Känguruh heran (Bild 10) und zum krönenden Abschluss lernen wir auch noch einiges über australische Schlangen. Voll mit all den Eindrücken beschließen wir noch eine Nacht am Strand zu übernachten. Das macht es auch einfacher, da Lutz und Wir am nächsten Tagraus zum Schorcheln ans Great Barrier Reef fahren.

 

Bild 11, 12 und 13 – Sonntag, 12.10.2014

Wir beschließen eine aufregende Woche mit dem Ereignis schlechthin. Es geht zu dem berühmten Great Barrier Reef auf Schorchelgang. Lutz ist schon ganz aufgeregt, da es für Ihn das erste Mal ist. Wir parken unsere Thelma am Hafen ab und erreichen pünktlich den Katemaran. Wir sind nur eine kleine Gruppe von ca. 12 Leuten. Wir haben bewußt eine kleinere Tour gebucht und das hat sich schon jetzt gelohnt. Wir werden mit Kaffee oder Tee und ein paar Instruktionen begrüßt und legen direkt ab. Das Wetter könnte schöner nicht sein und wir nutzen die Gelegenheit für ein Sonnenbad an Deck. Am Reef endlich angekommen legen wir direkt die Schnorchelausrüstung an (Bild 11). Eine Stunde Schorcheln wir um die Wette (Bild 13) bis wir zum Mittagessen an Bord gerufen werden. Währendessen fahren wir noch zu einer anderen Stelle. Und wieder heißt es Schnorcheln Ahoi. Nach den ersten 10 Minuten verstehen wir warum wir den Ort gewechselt haben: hier gibt es viele riesige Schildkröten zu sehen (Bild 12). Einer der atemberaubensten Momente! Was für ein Tagesabschluss. Zum Glück haben wir die Fahrt zurück, um diese Eindrücke etwas setzen lassen zu können.

 <

#51 – Woche in Bildern

Woche 51 – Vom Northern Territory nach Queensland

Bild 1 – Donnerstag, 02.10.2014

Wir verabschieden uns mal wieder mit einem etwas schweren Herzen aus Darwin. Unser Freund Lutz will mit uns seinen Urlaub verbringen, so dass wir mit ihm von Cairns nach Brisbane fahren wollen. Daher müssen wir nun schleunigst los. Für 3 Wochen heißt es dann zu fünft die Ostküste entdecken, denn schließlich sind Max und Ines so lieb, mit uns die Autos zu teilen, so dass Lutzi kein eigenes braucht.

Eigentlich wollten wir mit Ines und Max schon am Montag los starten, doch Björn bat uns noch, etwas länger zu bleiben, da er Ricos Hilfe die Tage noch brauchte. Am Dienstag kam dann die frohe Botschaft fürn unsere Zwei Fast-Australier: Sie haben Ihr Residency-Visa bekommen. Jetzt gelten Sie als Residents und dürfen bleiben, solange Sie wollen. Zum Glück konnten wir das nun gemeinsam noch ordentlich feiern. Mit Ines und Max treffen wir uns nun heute ca. 2 Stunden land einwärts in Katherine und machen uns zusammen auf den Weg durch die „Wüste“ nach Queensland. Am Abend legen wir einen Stopp an einer Thermalquelle ein (Siehe Bild). Trotz, dass das Wasser fast an die 30 Grad Außentemperatur ran kommt, genießen wir das Bad in der schönen Kulisse.

Bild 2 und 3 – Freitag, 03.10.2014

Auf der doch recht öden Strecke durch die verdorrte Landschaft kommen wir doch noch an so etwas wie einem Highlight vorbei. Der Daily Waters Pub. Wohl der letzte „richtige Pub“ für ein paar hunderte Kilometer und australienweit bekannt. Besonders ist, er weil hier viele Reisende in den letzten Jahren alles mögliche hinterlassen haben. Von Personalausweisen, über BH’s oder Flip Flops. Für Alles gibt es eine Ecke, in der man etwas von sich hinter lassen kann.

Bild 4 – Samstag, 04.10.2014

Wir überqueren die Grenze zu Queensland – und Ela und Ines verpassen es. Uppsi. Heute dürfen die Mädels zusammen im klimatisierten Ford von Ines und Max fahren und die gekühlte Form den Reisens auskosten. Dabei verpassen Sie gleich mal das Wichtigste Ereignis des Tages. Und es heißt wieder Uhr umstellen. Eine halbe vor. Ansonsten war der Tag geprägt von Fahren durch Wüste und Berge.

Bild 5 – Sonntag, 05.10.2014

Wie auf dem Bild zu sehen ist, sieht die Landschaft immer noch nicht nach dem vielversprechenden queensländischen Regenwald aus. Wir haben auch noch ein paar Kilometer ausgetrocknete Landschaft vor uns. Wenigstens ein einheimischer Laufvogel bereitet uns die Freunde seiner Anwesenheit. Dabei wird die Fahrt von Stadt zu Stadt vor allem durch die Aufregung, noch rechtzeitig die nächste Tankstelle zu erreichen, geprägt. Denn hier im Outback liegen zu bleiben, ist alles andere als cool… Aber wir kommen durch 🙂

<